Die Bayern kommen

Der FC Bayern München ist der nächste Gegner der Frankfurter Eintracht am kommenden Samstag den 8. November 2014, im Frankfurter Waldstadion. (Entschuldigung, in der Commerzbank Arena) Frankfurt nimmt damit den Platz des allwöchentlichen Sparringspartner des FC Bayerns ein. Jede Woche ein frische Gegner, 17 Wochen lang, und dann wieder von vorne. Zwischendurch vielleicht einmal ein leichtes Straucheln, falls ein Gegner einmal einen gelungenen Uppercut setzt. Kaum um auch noch Raum für einen Knock Out zu finden, dazu gehörte dann doch noch eine gehörige Menge Glück und den Mut des Gegners  das Glück auch zu packen und damit zum Sieg zu rennen.

Leider kommt das nicht oft genug vor da die Verteilung der Fernsehgelder momentan kaum zulassen, dass ein Unreiner dem Gesalbten zu nahe kommt. Man sollte allerdings auch fair bleiben und anerkennen, dass die Vereinsbosse in München einen professionellen Job geleistet haben in vielen Jahren Aufbau für einen soliden finanziellen Unterbau zu sorgen, sei es durch die steigenden Fernsehgelder oder Werbeeinnahmen. Werbepartner wie die Deutsche Telekom, die Deutsche Lufthansa und Addidas, nur um die wichtigsten zu nennen, bringen Einnahmen mit einer großen Sicherheit und Zuverlässigkeit, dass Planungssicherheit in jedem Fall gegeben ist. Sogenannte kleinere Vereine wie Eintracht Frankfurt waren in der Vergangenheit nicht so klein im Vergleich mit dem FC. 1860München war der eigentliche Platzhirsch in München mit der großen Unterstützung der Fans. Durch das Gottesgeschenk der Superstars wie Beckenbauer, Hoeness, Rummenigge, Schwarzenbeck, später Kahn und viele andere mehr, wuchs der Verein durch kluge Vereinsführung des Managements, seit Ulli Hoeness, und entwickelte sich von Saison zu Saison zum dominierenden Musterschüler der Bundesliga. Andere Vereine gingen den Weg nicht konsequent genug und nicht mit der notwendigen Durchsicht in den Notwendigkeiten zur Entwicklung eines modernen Fußballvereins.

In Frankfurt zum Beispiel herrschte Jahresland Chaos in der Vereinsführung und erst nach dem Eintritt von Heribert Bruchhagen in die Führungsriege kehrte Ruhe von Solidität ein. Dies war auch Notwendig aber es reichte nicht um vom Boden abzuheben. Der Adler blieb einfach hocken und guckte der Konkurrenz nach. Bayer Leverkusen, Wolfsburg und jetzt auch Hoffenheim , den Werks oder Kunstmannschaften der Liga, Schalke, Dortmund, Stuttgart, Gladbach, Köln,  Bremen und Hannover den Traditions – Vereinen  mit besserem Management und Ideenreichtum und den Newcomern wie Mainz, Paderborn, Berlin, Augsburg, Freiburg und den vielen anderen die kamen und gingen. Manche entwickelten Ideen zur Geldgewinnung, manche nicht. Frankfurt verharrte die letzten Jahre im Tunnelblick des Lehrers und einem sich anpassenden  Managementumfeldes das keinerlei Neuerungen, seien es technische, oder kreative zulässt.

Die Mannschaft ist ein Abbild dessen was sich hinter der Vereinsführung verbirgt. Mittelmaß Durchschnitt. Im vergangenen Frühjahr erkannte man die Zeichen der Zeit nicht und ließ eine ganze Reihe von Leistungsträgern, der kreativen Art, ziehen. Nachfolgen konnten nur die sitzen gebliebenen der Ligen, die nicht kreative genug für die kreativen Vereine waren, gut genug für den neben der Landebahn gecrashten Adler mit Ambitionen zum Fliegen. Er hat noch nicht gemerkt, dass ihm die Auftriebsfedern fehlen.

Wacht auf oder die Bayern dieser Welt kommen über Euch. Die Herausforderungen der nächsten Wochen werden es zeigen. Gespickt mit großen Kalibern der Liga sieht man die Punkte schon jetzt den Main hinunter segeln.

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