Die Eintracht leckt Ihre Wunden und ist doch zuversichtlich

Man hatte sich mehr vorgenommen. Eventuell ein Unentschieden oder mit viel Glück auch ein knapper Sieg. Aber es kam doch anders. Es kam so wie eigentlich von fast ganz Fußball Deutschland erwartet. Die Mannschaft von Eintracht Frankfurt verlor mit 0:4 zum 5. Mal in Folge.

Bereits zu Anfang der Partie konnte man sehen wohin das Spiel lief. Die Eintracht stand sehr hoch und ging sofort auf die Bayern los. Als Resultat wäre in der Anfangsphase beinahe das 0:1 gefallen. Aber mit Glück und Herz konnte das vermieden werden.  Man kann allerdings der Eintracht zugestehen, dass die Mannschaft sich bemühte und das eine oder andere Mal nur etwas Glück fehlte um die Bayern überraschend in Verlegenheit zu bringen. Es machte sich dann aber bemerkbar, dass die verletzten Spieler doch stark fehlen und außerdem im Mittelfeld ein Leader fehlt. Seferovic ackerte wie verrückt, tauchte in der Abwehr auf und bemühte sich auch vorne. Meier gelang auch nicht viel und andere Spieler verschwanden im Schatten ihrer bayrischen Gegenspieler. Der Schiedsrichter traf ebenfalls die eine oder andere merkwürdige Entscheidung, der normale Bayern – Bonus halt. Am Samstag war zu lesen, dass man bereits begonnen hat die Nachfolge für Heribert Bruchhagen zu sondieren. Gut so wenn dies mit Verstand erfolgt. Auch konnte man lesen, dass die Eintracht sich im Bundesligawettbewerb um einen strategischen Partner bemühen will um den Werksmannschaften und privat gesponserten Vereinen entgegen zu halten. All diese Dinge sind sehr positiv zu betrachten, zumal sehr wichtig für die zukünftigen Spielbetrachtungen gegen die Bayern oder andere starke Mannschaften.

Es war schade zu sehen, dass die Eintracht gestern keinerlei Chancen hatte zu gewinnen, auch wenn man realistisch sieht, dass eine Klasse – Mannschaft wie Rom gleich 2 mal hintereinander gegen die Bayern baden ging. Zu Hause sogar 1:7. Man kann traurig sein über die Verhältnisse und man kann sich ärgern, dass die Frankfurter Vereinsführung jahrelang die Entwicklung verschlafen hat den Verein besser zu positionieren, und auch in den Verhandlungen mit der Stadt Frankfurt bessere Konditionen zu vereinbaren. Eigentlich sind die Voraussetzungen für den sogenannten Traditionsverein gar nicht so übel: Man hat ein tolles Stadion, das tolle Stadion ist fast immer voll und die Fans stehen hinter Ihrer Mannschaft. Außerdem ist man räumlich ganz nahe am DFB angesiedelt und kann doch eigentlich nur davon profitieren. Hoffentlich ist wahr was man so rascheln hört im Adlerhorst, dass ein namhafter Manager der DFL die Nachfolge von Heribert Bruchhagen antreten könnte.

Der Mannschaft wünschen wir für den Rest der Saison ein wenig mehr Fortune mit den Schiedsrichtern, eine gute Hand beim Spielernachkauf vor der Rückrunde und eine schnelle Wiederkehr der Verletzten. Dann klappt es auch gegen Dortmund und Gladbach. Es muss ja nicht unbedingt Bayern sein, die werden sich schon selbst überholen. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

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