Zwischenruf zur nahenden Adventszeit

Für die hungrigen in Frankfurt

Für die hungrigen in Frankfurt

Frankfurter Bethmännchen wie sie jedem schmecken

Frankfurter Bethmännchen wie sie jedem schmecken

Ich habe kürzlich in den Nachrichten gehört, dass der deutsche Durchschnittsbürger  in diesem Jahr rund 400 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben wird. Dazu kommen bestimmt noch die üblichen Zusatzausgaben für leckeres Weihnachtsgebäck, Getränke und Restaurant Besuche.  Das sei auch jedem der es so möchte gegönnt, es ist schließlich die schönste Zeit des Jahres für viele Menschen.

Bitte liebe Frankfurter, vergesst nicht die Armen in Eurer Stadt, die Wohnsitzlosen und Bedürftigen. Ich spreche nicht von Hilfsaktionen in Afrika oder Indien, alle diese Aktionen sind bestimmt berechtigt und werden vielen Menschen helfen. Nein, ich spreche von den Menschen in unserer so reichen Stadt wo man sich sorgt wo man die Millionen für den Fußballverein her nimmt, oder die fehlenden 66 Millionen im Kommunalausgleich.

Die Franziskaner in der Liebfrauenkirche zum Beispiel leisten Tag für Tag einen großen Beitrag um mittellosen Menschen ein Frühstück zu servieren und kümmern sich auch sonst um das Wohlergehen der Armen. Diese Mönche oder auch andere kirchliche Organisationen sind auch dankbar für saubere Kleiderspenden damit die Wohnungslosen Mitbürger in den kalten Zeiten nicht zu sehr frieren müssen. Die Tafeln leisten einen besonderen Beitrag in der Versorgung der armen Menschen und verdienen ebenfalls Unterstützung.

Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit nicht auf eine besondere Organisation lenken sondern bitte Sie darüber nachzudenken wie sie persönlich helfen können den Menschen in Frankfurt am Main zu überleben, ein wenig satter zu werden und nicht zu frieren.

Einer Bank wie der Deutschen Bank in Frankfurt zum Beispiel würde es gut zu Gesicht stehen, wenn die Geschäftsleitung eine Spenden und Sammelaktion, unter Einbezugnahme Ihrer Mitarbeiter und Manager und Boni Empfänger starten würden. Stellen Sie sich vor Herr Fitschen und Herr Jain zerteilen und servieren Gänsebraten in ihrer Kantine unter den Armen und oder Wohnsitzlosen der Stadt?  Aber haben die Herren überhaupt noch Zeit dafür nachdem sie Ihre 7.5 Millionen Jahresgehalt gezählt haben?  Das macht 625.000 im Monat, ein paar Euros weniger als Frankfurt Einwohner hat. (Zahlen laut Bild Zeitung)  Man könnte sie sogar wieder lieb gewinnen und Ihnen einen Teil ihrer Vergehen verzeihen. Vielleicht sogar ein Konto bei der Deutschen Bank eröffnen.?

Aber es ist besser wenn ich mich nicht von Träumen hinreißen lasse, da wird wohl noch viel Wasser den Main hinab fließen in den Rhein, bevor die Deutsch Bank auch nur über den Braubach springt.

Ich wünsche Ihnen allen eine frohe und unbeschwerte Adventszeit, bitte denken Sie an unsere mittellosen Mitbürger und helfen Sie wo Sie können.

Christmarkt

Dieser Beitrag wurde unter Bürger veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.