Frankfurter “Grie Soß”

 

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Die Frankfurter “Grie Soß”  (Die Kräuter im Bild oben)

 

Nach der langen Winterzeit drängen sich die Frankfurter auf den Wochenmärken oder in der Kleinmarkthalle an den Gemüseständen um die lange erwartete “Grie Soß” zu kaufen. Die beste Zeit für die Kräuter aus dem Freiland ist um Christi Himmelfahrt. Natürlich gibt es die Kräuter auch aus dem Gewächshaus schon zu Ostern.

Diese Kräuter gehören in die echte Frankfurter “Grie Soß”:

  1. Bibernelle oder Pimpernelle oder Kleiner Wiesenkopf
  2. Borretsch oder Gurkenkraut
  3. Gartensauerampfer oder “Ewiger Spinat)
  4. Kresse
  5. Petersilie (krause Sorte)
  6. Schnittlauch
  7. Kerbel

Zubereitung

Menge (für 2 Personen):

Etwa 250 Gramm gemischte Kräuter, wobei jede Kräuterart maximal 30 Prozent der Gesamtmenge (ist meist Petersilie) betragen darf.

250 Gramm Mayonaise oder Saure Sahne

5 Eier

Salz und Pfeffer (zum Abschmecken)

Kräuter waschen und durch Ausschlagen trocknen. Verwelktes, Strünke und Stengel entfernen. Blätter grob zerkleinern. Die Masse im Mixer oder mit dem Zauberstab fein zerkleinern. (Der Kenner wird allerdings die Kräuter mit einem scharfen Messer kleinschneiden) Dann 5 Eier hartkochen. Von 3 Eiern das Eigelb und die Saure Sahne oder Mayonaise

der zerkleinerten Maße zugeben und verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Eiweiß kleinschneiden und separat aufbewahren. 2 Eier halbieren und beim Anrichten mit auf den jeweiligen Teller legen. Das zerkleinerte Eiweiß auf dem Teller über die Soße streuen.

Dazu schmeckt Tafelspitz oder Räucherlachs sehr gut. Zusammen mit neuen Kartoffeln ist es eine richtige Delikatesse.

Nach Himmelfahrt neigt sich ihre Zeit dem Ende zu, weil die Kräuter im Sommer an Saft und Würze verlieren. Doch im September winkt noch eine Nachsaison, wenn die Gärtner durch eine späte Saat die verschworenen Liebhaber der grünen Soße noch einmal mit den Kräutern des Frühlings bedienen und Ihnen vor Anbruch des Winters zu Ihrem Leibgericht verhelfen.

 

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