Knecht Alex packt die Rute aus / Eintracht gegen Berlin 4:4

Eintracht gegen Berlin das versprach schon wieder ein Spektakel zu werden wie gegen Bremen. Das war es auch aber nicht ganz so erfolgreich für die Frankfurter. Das Spiel begann sofort mit Schmackes und die Eintracht erzielte durch Aigner das 1:0 innerhalb der ersten 5 Minuten. Der Schiedsrichter allerdings entschied sich dagegen. Es blieb beim 0:0 da der Schiedsrichter Guido Winkmann der Meinung war, dass Alex Maier im passiven Abseits stand. Die Eintracht spielte danach zögerlich und unsortiert, Bälle gingen verloren und die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen war verbesserungswürdig. Soccerball

Folgerichtig schoss Berlins Anthony Brooks das 1:0 nach einem 40 Meter Freistoß durch Ronny, in den Rücken der Verteidigung und dann knallte es halt. Die Hintermannschaft inklusive von Hildebrand agierte nicht glücklich. Russ wurde später ausgewechselt, kam aber seiner Verteidigungsaufgabe wieder mal nicht nach. In der 33. Minute markierte Ben Hatira mit dem Hinterkopf das 2:0 für Berlin. Stendera und Ocypca waren sich anschließend nicht einig über die Zuständigkeit, sodass Schieber das 3:0 für Berlin in der 37 Minute erzielen konnte.

In der Zange

In der Zange

Die Zuschauer waren schockiert aber es kam noch wilder. Aigner sorgte allerdings noch vor der Pause, 43. Minute, durch sein 3:1 für Hoffnung auf einen möglichen erträglichen Ausgang der Partie aus der Sicht der Frankfurter.

Nach der Pause übernahm die Eintracht sofort das Ruder und versuchte aufzuschließen. Meiers Kopfball wurde von Kraft entschärft und Inui schoss am rechten Pfosten vorbei. Haris Seferovic allerdings nutzte sein erste richtige Chance und verwandelte mit einem Kopfball zum 2:3.

Halali, die Jagd war eröffnet. So dachte jeder im Stadion und vor dem Bildschirm. Was passierte war, dass Peter Niemeyer in der 82 Minute für die Berliner das 4:2 erzielte. Obwohl bereits viele Zuschauer das Stadion verließen, gab die Eintracht nicht auf sondern attackierte das Berliner Tor mit Schmackes. Ein Angriff rollte nach dem anderen gegen das Tor von Kraft. Knecht Alex machte seinem Ruf als Torjäger alle Ehre und erzielte mit einem Doppelschlag das 3:4 und sogar noch das 4:4.  Der Schiedsrichter zeigte Erbarmen mit den zerzausten Berlinern und Pfiff die Partie ab. Wer weiß was Meier oder Seferovic sonst noch angestellt hätte.        Targeted

In der Halbzeitpause gab Heribert Bruchhagen dem Reporter von Sky ein Interview und zeigte wieder einmal sein absolut arrogantes Interviewgesicht, total beleidigt wegen das Rückstandes. Wenn Aigner, Seferovic und Knecht Alex so ein Gesicht vor der Kamera zeigten würde Herr Bruchhagen vermutlich eine Abmahnung schreiben und eine einstweilige Verfügung erwirken. “Heri” wie ihn Armin Veh immer ansprach, sollte allen ein Vorbild sein, den Zuschauern die zu früh weg rennen und den Spielern die sich vielleicht hängen lassen möchte nach so einem Rückstand.

Wie schon gesagt, ein groß Spektakel, aber Hut ab vor Eintracht Frankfurt.

Unentschieden

Unentschieden

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