Frankfurter Justiz muss Müllskandal aufarbeiten

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Ein fürchterlicher Müllskandal erschüttert die Frankfurter Justiz. Mit Jahresbeginn müssen Richter und  Staatsanwälte ihre Papierkörbe selbst ausleeren. Ein neuer Vertrag mit einem Reinigungsunternehmen lässt die schon bestehende Reinigungsrichtlinie für Dienstgebäude der hessischen Landesregierung in Kraft treten. Richter und Staatsanwälte müssen nicht nur nach Papier, Bananenschalen und Joghurtbecher unter dem Schreibtisch sortieren, nein sie müssen den Müll auch selbst entsorgen.

Der vorsitzende des Richterbundes Hessen, Daniel Saam schreibt, diese Anweisung drücke eine Geringschätzung aus, die zu einer erheblichen Verschlechterung der Stimmung sorgen werde.

Fortan wird man die Richter nicht nur zu Raucherpausen außerhalb ihres Dienstzimmers treffen, sondern man sieht sie gemeinsam mit Staatsanwälten nach illegalen Mülldeponien suchen, möglichst nahe am Arbeitsplatz, damit keine Rauchzeit verloren geht.

Arme hessische Richter und Staatsanwälte.

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