Snow in the City – Hurra es hat geschneit

 

Eislaufen in der Stadt

Eislaufen in der Stadt

Seit Samstag hat es für hiesige Verhältnisse sehr ordentlich über Frankfurt geschneit. Wie viele Zentimeter das waren ist eigentlich uninteressant. Genug für die Mädels und Jungs den Schlitten zu wachsen und jeden Hügel hinab zu jagen. (Mehr oder weniger). Genug für die Älteren im Schnee spazieren zu gehen und sich an der weißen Pracht zu erfreuen. Genug aber auch für diejenigen die sich über den Schnee ärgern. Die Schnee als Matsch und Dreck betrachten und nicht als naturgegeben, ab und zu passiert es halt mal, auch im Flachland. Dem Schnee ist es egal ob er auf Autos, Bäumen oder Sträuchern, Hochhäusern oder Gartenhütten liegt. Die Stadtverwaltung scheint dies alles sehr gelassen zu betrachten. Seit Samstag keinen Schneepflug oder Salz oder Splitstreuer begegnet. Wahrscheinlich sind die Bediener in den Weihnachtsferien. Also bleibt der Schnee halt liegen. Schlimm ist ja nur, dass in schmalen Seitenstraßen eine festgefahrene Decke entsteht die einer Eisschlitterbahn nicht unähnlich ist. Schlecht ist dass dies sehr gefährlich für Fußgänger ist. Wir müssen uns halt alle wieder an den Winter gewöhnen, auch die Fußgänger, nur haben die keine Winterreifen und müssen auch 2 Beinen balancieren, nicht auf 4 Rädern.  Vom Airport kommen die üblichen Meldung, akkurat, pünktlich und zuverlässig: Wegen des starken Schneefalls fielen heute: XXX Flüge vom Flughafen Rhein Main aus.

Was machen die nur wenn es mal richtig schneit, so an die 50 cm und dazu auch noch friert? Dann schreit wieder jeder in der Verwaltung und bei den Passagieren und es werden noch 2 neue Schneepflüge gekauft. Die rosten dann 2 bis X Jahre da es wegen der globalen Erwärmung nicht mehr kalt genug ist für Schnee. Die die dagegen waren haben es ja schon vorher gewusst. Na ja, ist ja auch egal.  Freuen wir uns doch, dass es noch Winter gibt bei uns, dass hoffentlich die lästigen Mücken alle festfrieren und uns 2015 in Ruhe lassen. Dass unsere Kinder im Schnee, wenn er auch schnell dreckig ist, toben und nach Hause kommen mit roten Wangen und Hunger. Dass sie einmal freiwillig die Spielekonsole oder den Laptop oder das Smart Phone in Ruhe ließen und das tun was Kinder schon immer im Winter machten: Rodeln, Schneebälle werfen und Mädels mit Schnee “einseifen”. Das geht natürlich auch umgekehrt.

Freuen wir uns auf Sylvester und Neujahr. Geben auf uns und unsere Freunde und die Familie acht, damit niemand verletzt wird in der Freude des Jahreswechsels.

Prost Neujahr, bei Sauerkraut und Geselchtem, bei Ebbelwoi, Schobbe oder was auch immer, en Champus duts aach.

 

Frohes Neues Jahr 2015, viel Gesundheit, Erfolg und Durchblick in der Familie, der Liebe, dem Job und der Politik.

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