Airport zum Dritten – Bau des Terminal 3 soll im Sommer beginnen

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Meldung: Der Flughafenbetreiber rechnet nicht mit Verzögerungen beim Bau des  umstrittenen Terminal 3.

“Wir gehen davon aus, dass wir im Sommer mit dem Bau starten”k, sagte Flughafenchef Schulte der “Wirtschaftswoche”. Der neue Terminal soll bis 2021 fertiggestellt sein. Fraport rechnet bis dahin mit Zuwächsen von bis zu 3 Prozent pro Jahr. “Das bedeutet auch wieder mehr Flüge. Dafür brauchen wir das neue Terminal”, sagte Schulte.

Die schwarz-grüne Regierung lässt den Bedarf für das Terminal zwar prüfen, kann den Bau aber nicht  verhindern.

Gleichzeitig erfahren wir heute,  der Aufsichtsrat des Flughafen Kassel – Calden strebt eine Namensänderung für seinen Flughafen an. Man erhofft sich mit der Namensänderung einen Neubeginn. Der seit seiner Eröffnung kriselnde Flughafen heißt zukünftig Kassel Airport. Zudem gibt es ein neues Logo,: Ein blauer Kreis mit einem nach oben weisenden Dreieck ersetzt das bisherige Logo.

Kassel hat zwar nichts mit Berlin zu tun, man hat wohl seine technischen Hausaufgaben gemacht und vernünftig gebaut, aber man hat einen Flughafen gebaut der sowenig gebraucht wird wie eine Landebahn für Brieftauben in einem leeren Taubenschlag.

Anstatt sich um das Terminal 3 des Frankfurter Flughafens zu kümmern, hauptsächlich um die grüne Wählerschaft der hessischen Landesregierung zu befriedigen, sollte Herr Al Wazir sich darum kümmern diesen Kropf in Nordhessen zu beseitigen.

Wer hat eigentlich dafür gesorgt, dass dieser Möchtegern- Flughafen  geplant und dann auch noch gebaut wurde. Ein Schelm würde denken, dass möglicherweise Hans Eichel der frühere Ministerpräsident von Hessen und nordhessischer Freidenker in einer seiner zwei Amtszeiten dafür verantwortlich sein könnte. Der Mann der am liebsten die hessische Landesregierung noch nach Kassel verlegt hätte, dem das Frankfurter Kreuz auf den Kasseler Bergen ein Anliegen gewesen wäre und der Frankfurt gerne mit Kassel verschmolzen hätte, nicht nur den Hessischen Rundfunk, kann man dies schon unterstellen. Aber, vielleicht stammt nur das Gedankengut zu diesem Flughafen von Herrn Eichel, man sagt eher dem ehemaligen Finanzminister Karl Heinz Weimar (CDU) nach diesen Flughafen gefördert zu haben. Gepasst hätte es aber gut und gerne auch zu Herrn Eichel, der nordhessischen Speerspitze der SPD. Herr Weimar war ja auch einmal im Aufsichtsrat des Frankfurter Flughafens und hat offensichtlich hier Blut geleckt.

Uns erinnert dieser Provinzflughafen, Kosten allerdings unter 500 Millionen Euro, der aber technisch besser funktioniert als der Berliner Trümmerhaufen mit Wowereit Duft, an ein ähnliches Flughafenprojekt in Kenya. Der für afrikanische Verhältnisse sehr gut funktionierende Flughafen Nairobi war dem früheren und langjährigen Regierungschef Arap Moi nicht ausreichend und so plante er einen neuen, großen und internationalen Flughafen in Eldoret, im Norden von Kenya. In einer Gegend wo hauptsächlich Tee und Blumen, Kohlköpfe, ein wenig Kaffee und sehr viel Mais angebaut wird. Allerdings, und das war das Entscheidende, Sir Arap Moi war in dieser Gegend zu Hause. Deshalb waren dort auch die Straßen in allerbestem Zustand. Nur einen internationalen Flughafen gab es nicht, keine Lufthansa oder KLM oder damit die Air France oder die British Airways oder, oder, und so weiter und so weiter. Das wurde geändert, für großes Geld ein großer Airport, Eldoret International, gebaut. Hier ist er nun und wird nicht benutzt. Außer einigen wenigen Lokalflügen gibt es eine Internationale Verbindung, nach Somalia. Diese wird benutzt um “Kat” zu importieren, das Rauchgift für das Kenya berühmt ist. Der Hauptumschlagsplatz ist jetzt Eldorado International. Von hier wird das Kraut auf dem man herum kaut und das high macht, verteilt. Lokal und international.

Ist das vielleicht ein Geschäftsmodell für Kassen Airport? Sei es oder auch nicht. Macht den Flughafen zu einer Großmarkthalle für Blumen,” Kat” oder Kohlköpfe, oder reißt ihn einfach nieder. Dann kann sich die hessische Landesregierung wieder um Wichtiges kümmern und muss sich nicht ungefragt in Frankfurter Interessen einmischen. Sie hat wie erwähnt in diesem Fall sowieso kein Weisungsrecht.

Es wäre wünschenswert wenn Herr Wazir und Herr Bouffier sich um das Wachstum der hessischen beziehungsweise Frankfurter Interessen, dem Handel und der Industrie widmen würden, ganz speziell dem größten Arbeitgeber in Hessen dem Frankfurter Flughafen und nicht politisch motivierten Fantasien hinterher laufen würden.

 

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