Ratskeller – Kantine in Frankfurt geschlossen

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Ratskeller eingedeckt

Ratskeller eingedeckt

 

Sei 2 Wochen ist die Kantine im Ratskeller des Frankfurter Römers geschlossen. Dies geschah auf Betreiben des Oberbürgermeisters Feldmann, weil ihm die Subvention in Höhe von € 17 pro Essen der Mitarbeiter zu hoch ist. Die Mitarbeiter des Römers müssen nun die Kantine der Stadtwerke in der Kurt-Schumacher Straße benutzen. Allerdings müssen sie dort 20 Prozent mehr zahlen als die Mitarbeiter der Stadtwerke. Von Herrn Feldmann wurden diese Folgen anscheinend nicht bedacht sondern im Vordergrund stand offensichtlich nur die Ersparnis beim Betrieb der Kantine.

Der Ratskeller ist in den Römerhallen untergebracht die seit 1405 – 1408 als Messehallen umgebaut wurden.

Das Restaurant wurde zuletzt als Kantine für die Angestellten benutzt aber täglich nur noch ungefähr 200 Essen ausgegeben.

Dem Magistrat wäre am Liebsten es würde sich ein Pächter finden, welcher ein Bio-Restaurant mit Produkten aus der Umgebung betreibt.

Wir meinen ein gutbürgerliches Lokal welches als Kantine genutzt werden kann und trotzdem auch für die Öffentlichkeit offen ist, auch abends selbstverständlich, sollte in dieser exponierten Lage kein Problem sein. Wir schlagen vor, dass Frankfurter Bürger und Bürgerinnen ab 60 Jahre, dort zu gleichen Tarifen wie die Angestellten essen dürfen. Das würde bestimmt mehr Gäste als letztlich bringen und der Stadt gut zu Gesicht stehen. Etwas für seine Rentner zu tun ist immerhin besser, als diese historischen Räume mit dieser großartigen Vergangenheit leer stehen zu lassen um Herrn Feldmann eine Genugtuung zu verschaffen, endlich einen Erfolg in Frankfurt für sich verbuchen zu können.

Vielleicht kann der zuständige Magistrat sich ja mit einer lokalen Kochgröße einigen einen solchen Betrieb aufzubauen? Mirko Reeh vielleicht? Herr Lafer würde es bestimmt auch interessieren. Versucht es doch einfach einmal.

 

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