Kommissar lässt Akten und Dateien verschwinden – Kein Fastnachtsscherz

Der FAZ vom 13.2.15 entnommen:

 

Die Akten des Grauens

Die Akten des Grauens

 

Ein Kriminalkommissar im Frankfurter Polizeipräsidium hat offenbar mehrere hundert Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Betrugs “verschwinden” lassen. Kollegen hatten in seinem Schrank viele Akten und im elektronischen Register Dateien gefunden, die fälschlicherweise als bearbeitet abgelegt worden waren, wie ein Polizeisprecher gestern berichtete. Über die Dimension des Skandals und seine Hintergründe hat man noch kein genaues Bild. Der Fünfundvierzigjährige ist seit November krankgeschrieben. Er habe private Probleme, heißt es.

Nach den bisherigen Erkenntnissen waren Unregelmäßigkeiten im Herbst vergangenen Jahres aufgefallen. Wie weit sie zurückreichen, versucht eine Arbeitsgruppe on sechs Beamten herauszufinden. Gegen den Kommissar wird wegen des Verdachts der Strafvereitelung im Amt ermittelt, disziplinarrechtlich  müssen sich Vorgesetzte verantworten.  Die Verfahren reichen von Taschendiebstählen bis zu Fällen, in denen alte Menschen betrogen wurden. Polizeipräsident Bereswill sei bestürzt über die Affäre, hieß es.

In Frankfurter Unterweltkreisen munkelt man dem Kommissar sollte nun der Faschingsorden: Unterwelt und Kommissare arbeiten Hand in Hand, verliehen werden. “Halunken und Kommissare” genannt.

Die Verleihung sei für den Fastnacht Sonntag, am Umzug, vor dem Römer vorgesehen. Herr Feldmann sei ebenfalls anwesend, um zu prüfen ob der Orden auch für Magistratsmitglieder geeignet sei.

Karnevalsorden H&K (Halunken und Kommissare)

Karnevalsorden H&K
(Halunken und Kommissare)

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