Die Maut in und um Frankfurt herum

 

 

Straßenmaut in Europa

Straßenmaut in Europa

Maut Verkehrsschild mautstelle_6_Schönberg 32 (23)Der Bundestag diskutiert momentan die von dem CSU Minister  Alexander  Dobrindt vorgeschlagene PKW Maut auf deutschen Autobahnen. Diese Maut zielt vornehmlich auf ausländische Autofahrer, deutsche Fahrzeuge sollen nicht mehr belastet werden als momentan, vor der Maut.

Laut ZDF-Politbarometer sind die Deutschen uneins über diese neue Konstrukt

Die Einführung einer PKW Maut ist unter den Deutschen umstritten. 48 Prozent sind laut dem aktuellen ZDF-Politbarometer für eine solche Maut, bei der es für in Deutschland gemeldete Autos insgesamt zu keiner stärkeren Belastung kommen soll, 49 Prozent sind dagegen.

Dabei begrüßen 60 Prozent der CDU/CSU Anhänger sowie 63 Prozent der AFD-Anhänger die Maut, mehrheitlich abgelehnt wird sie jedoch von den Anhängern der SPD (60 Prozent) der Linken (67 Prozent) und der Grünen (57 Prozent).

Ich kommentiere das eigentlich als Fraktionsmeinungen, nur bei den Grünen blitzt so etwas wie die generelle Ablehnung des Autoverkehrs durch.

Ich bin der Meinung, es handelt sich bei dem geplanten Gesetzesentwurf mehr oder weniger um einen Zwitter-Gesetz, das es allen recht machen soll. Den beteiligten Regierungsparteien, vor allem denen aus Bayern, den gemäßigten aus der Bundesrepublik und dem Koalitionspartner von links. Ob der Gesetzesentwurf  in Brüssel akzeptiert wird steht noch dahin. Aber warum so kompliziert? Ich denke in Berlin wird zu oft quer gedacht, teilweise absichtlich provoziert und taktiert. Fällt das Gesetz im Bundestag oder in Brüssel durch, dann werden einige Nicht-Bayern sich in die hohle Hand lachen.

Es ging doch auch einfacher. Als früherer Vielfahrer, beruflich wie auch im Urlaub, habe ich schon ein kleines Vermögen in Form von Maut bezahlt. In Frankreich, USA, Österreich, der Schweiz, Spanien, Portugal und Italien. Allerdings wird in keinem dieser Länder eine KFZ – Steuer erhoben so wie in Deutschland. Deutsches Argument: Die Steuer ist notwendig um das Straßen und Autobahnnetz instand zu halten. Das ist so war wie, dass der Solidaritätszuschlag im Osten für die Infrastruktur und so weiter benötigt wird. So war es vielleicht einmal aber heutzutage fließt das Geld irgendwo hin, aber nicht in ostdeutsche Infrastruktur, möglicherweise direkt in die Taschen von griechischen Politikern, Oligarchen oder sonstigen Betrügern. Der Zustand deutscher Bundesstraßen, Landstraßen, Autobahnen, Brücken und innerstädtischen Straßen (siehe Frankfurt) ist unbeschreiblich schlecht und man könnte meinen, deutsche Politiker fahren alle schwere  Limousinen mit Spezialfederung, dass sie die Schlaglöcher nicht spüren. Sehen können sie diese ja nicht, das geht nicht beim Zeitungslesen.

Schafft doch einfach die KFZ Steuer ab. Komplett und endgültig.

Installiert eine PKW Maut für alle, Deutsche und Ausländer, für Autobahnen und vierspurige Landstraßen. Spart einen Streifen von 30 bis 50 Kilometer entlang der deutschen Außengrenzen aus, damit der kleine Grenzverkehr stattfinden kann. Von diesen Einnahmen können die Außerstädtischen Straßen instand gehalten werden.

Für Städte ab 100.000 Einwohner kann eine Stadtmaut erhoben werden um den Verkehr einerseits zu begrenzen, andererseits Schlagloch frei durch die Städte zu führen. Diese Maut kann durch Plaketten gekennzeichnet werden. Stadtbesucher mit Wohnsitz auf dem Land können sich diese Plaketten an Tankstellen kaufen falls sie in die Städte fahren wollen. Taxis sollten ausgenommen werden.  E-Autos zum Beispiel könnte man komplett von der Stadtmaut befreien.

Brüssel würde wohl keinen Einspruch erheben und ich denke alle Parteien könnten solche einer Lösung zustimmen.

Das Verkehrsministerium könnte man zum Beispiel umbenennen in Ministerium für Verkehr und Straßeninstandhaltung. Der Minister und seine Schergen müssten am Ende des Haushalts über den Straßenzustand berichten.

Verkehrsteilnehmer würden anständige Straßen bestimmt honorieren und die Maut zahlen.

Momentan zahlen wir, erhalten aber keinerlei Gegenleistung. Weshalb lassen wir uns das gefallen? Wenn die GDL diese Mini-Gewerkschaft den gesamten Bahnverkehr lahmlegen kann und darf, lasst uns doch einmal den gesamten Straßenverkehr lahmlegen. Wir bleiben einfach einmal 2 Stunden stehen auf der Autobahn und in den Städten. Mal sehen ob die Damen und Herren uns Autofahrern dann zuhören oder ausnahmsweise einmal etwas für uns tun.

Die Regierung erwartet von uns, dass wir jedes Jahr ein neues Auto kaufen, damit der Umsatz in den Fabriken brummt und damit die Steuern auf vielen Ebenen, wir möglichst viel Kraftstoff verbrauchen, auch wenn sie das Gegenteil behauptet, damit die Steuer fließt, kassiert die KFZ Steuer von uns und will jetzt mit einer Zwitter Lösung durch die Hintertür weiter bei uns abstauben. Falls Dobrindt

Der Wizzard des Straßenverkehrs in Deutschland - Herr Minister Alexander Dobrindt, von Horst Seehofers Gnaden

Der Wizzard des Straßenverkehrs in Deutschland – Herr Minister Alexander Dobrindt, von Horst Seehofers Gnaden

mit seinem Vorschlag überhaupt durchkommt, dann folgt spätestens 2 oder 3 Jahre später die Vollmaut und die KFZ Steuer für uns. Spätestens falls die Grünen an die Macht kommen wird das passieren.

Ich schlage vor dem Herrn Verkehrsminister vor das Schienbein zu treten damit er in die Spur kommt. Er hat bestimmt einen Spur – Assistenten in seinem BMW eingebaut, den sollten wir etwas umprogrammieren damit endlich etwas gescheites aus diesem CSU Ministerium wachsen kann.

 

Straße in Pompeji - Hat bis heute gehalten. Die Bundesautobahnen werden dies nicht können.

Straße in Pompeji – Hat bis heute gehalten. Die Bundesautobahnen werden dies nicht können.

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