SGE – Hummel, Hummel, Mors, Mors, Eintracht – HSV 2:1

Der doppelte Meier

Der “doppelte” Meier

MEIER – MEIER

Der doppelte Meier

Beinahe der “Triple” Meier

Alexander Meier, Fußballgott aus Frankfurt hat wieder zugeschlagen. Gleich zweimal und beinahe dreifach. Nur die Querlatte verhinderte seinen dritten Treffer in diesem sehenswerten Match am Samstag Abend in Frankfurt. Die Partie begann furios und hätte fast das 0:1 für Hamburg gebracht, Artjoms Rudnevs tauchte plötzlich nach einem Konter vor dem Fankfurter Tor auf,  der heute fehlerfrei haltende Torwart Kevin Trapp verhinderte diese große Möglichkeit für Hamburg allerdings sehr überzeugend. Danach kam Hamburg fast unter die Räder des Eintracht Angriffs.

Das Fehlen von Haris Seferovic konnte heute durch das Duo Inui / Meier kompensiert werden. Inui hatte zwar seine üblichen Aussetzer und Fehlpässe,  aber insgesamt funktionierte dieser Notplan,  und Nelson Valdez durfte sich einen weiteren Spieltag schonen.

Vor 50.500 Zuschauern erzielte Meier das 1:0 durch einen Foulelfmeter, den er sicher im Tor hinter Drobny versenkte. Lucas Piazon war im Strafraum von Johan Djourou zu Fall  gebracht worden – Elfmeter. Tor Nummer  15 für Alexander Meier war dann das Resultat. Damit hatte Meier so viele Tore erzielt wie die gesamte Mannschaft des HSV zusammen.

Die Führung war mehr als verdient und hätte von Meier ausgebaut werden können. Doch Meiers Flachschuss aus 25 Meter war nicht hart genug. Auch Lucas Piazon durfte wieder einen Freistoß aus 25 Metern schießen, der Ball senkte sich allerdings etwas zu spät und landete auf dem Netz. Dafür kamen die Hamburger aus dem Nichts heraus zum 1:1. Zoltan Stieber war der Torschütze nach einer Vorlage von Nicolei Müller.

“Unser Blick geht ganz klar nach oben in der Tabelle”, hatte Heribert Bruchhagen gesagt. Die Mannschaft hielt sich daran. Ganz besonders Alexander Meier, der die Frankfurter erneut in Führung schoss. Mit viel Gefühl und Augenmaß zirkelte der beste und erfolgreichste Angreifer der Frankfurter Angreifer den Ball in der 54. Minute zum 2:1 in die rechte untere Ecke.Tor 16 für den Fußballgott.  In der 78. Minute kam Hamburg fast zum Ausgleich doch Trapp reagierte abermals mehr als prächtig und wehrte den Ball ab.

In der Nachspielzeit verschoss Meier dann einen Elfmeter, an Mac Stendera verschuldet indem er nur die Querlatte traf. Das war der erste verschossene Elfmeter Alexander Meiers ins einer Bundesliga Karriere.

Ein sehr gutes Flutlichtspiel von Eintracht Frankfurt, nur etwas getrübt durch eine unbeherrschte Handlung von Stefan Aigner. Dieser sollte nach einer etwas mangelhaften Abwehrleistung ausgewechselt werden. Das führte dazu, dass er seine Mitspieler und auch den Trainer nicht abklatschte, wie sonst üblich, und eine Wasserflasche mit dem Fuß malträtierte. Später entschuldigte er sich beim Trainer und versprach die Mannschaft zum Essen einzuladen. Vollkommen unnötiger Auftritt, der vom Sky Reporter sofort als Zoff in den Frankfurter Reihen bezeichnet wurde. Aber das kennen wir ja, Spielstatistiken und Affären sind deren liebstes Brot, wichtiger als der Fußball an sich.

Nach diesem Spiel steht die Eintracht auf Platz 8 der Tabelle. Sofort spricht man wieder von Europa. Was soll das? Die Eintracht müht sich die Liga zu halten und ist auf dem besten Weg dazu. Aber schon wieder Europa, ohne den passenden Kader und die einhergehende Müdigkeit kann momentan nichts bringen sondern es ist zu früh. Bruchhagen sollte nicht nach oben schauen sondern nach unten. Wenn alles stimmt und er die Kohle aufbringen kann, dann kann man auch wieder über Europa reden. Bis dahin, lassen wir die Bayern die deutsche Fahne hochhalten, die anderen Bundesligisten taugen noch nicht dazu. Über kurz oder lange ist immer Schluss in Europa. Das hat sich gerade für Gladbach gezeigt und wird auch Wolfsburg treffen. Was will dann die Eintracht in Europa? Es geht doch nur um einige Fans die unbedingt mit der Mannschaft reisen möchten. Bitte wartet noch bis Thomas Schaaf die Mannschaft richtig aufgebaut hat. Dann macht es auch doppelt so viel Spaß. Bis dahin hoffentlich viel Spaß im Deutschen Pokal und in der Liga.

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