Eintracht verliert 4:2 in Köln

Der 1. FC Köln hat seine Heimschwäche überwunden. Frankfurt hingegen schlittert weiter in die Niederlagen obwohl man das Spiel ausgeglichen hat und in der zweiten Halbzeit stärker spielt. In der 28. Minute erzielte Dyverson mit einem Heber über Trapp das 1:o. Ein unfassbares Tor aber es passte zur ersten Hälfte des Spiels. Eigentlich haben beide Mannschaften in der ersten Halbzeit nichts gerissen. Es war ein zerfahrenes und zerrissenes Spiel, wobei Frankfurt eigentlich wie immer in der letzten Zeit durch Fehlpässe und verlorene Bälle auffiel. In der zweiten Halbzeit gelang es Alexander Meier den Ausgleich in der ihm eigenen Art zu erzielen.

Frankfurt wurde stärker aber konnte dies nicht in Tore umsetzen. Immer wieder tauchten Kölner frei vor dem Kasten von Trapp auf, vergaben aber ihre Chancen ebenso.

Dann aber ging der 1. FC auf die Zielgerade. Innerhalb von 10 Minuten schossen die Kölner die Eintracht ab. Risse, Osako und Ujah sorgten dafür, dass Köln mit 4.:1 vorne lag.

In der Nachspielzeit erzielte Alexander Meier mit einem Foulelfmeter noch das 4:2. Das war der Endstand. Mehr gibt es zu diesem Spiel eigentlich auch nicht zu sagen. Außer, wann fängt der Trainer damit an seinen Spielern einmal klar zu machen, dass zu einem Fußballspiel auch eine vernünftige Abwehrleistung gehört?

Die Lethargie mancher Frankfurter tut mittlerweile weh und uns müssen die Frankfurter Fans Leid tun die ständig mit der Mannschaft reisen und dann so bitter enttäuscht werden.

Hoffentlich haben die Skyreporter, Schreiberlinge aus dem Umfeld der Eintracht und sonstigen Schwätzer endlich kapiert, dass man nicht sofort nach Teilnahme der Eintracht in der Europaliga rufen muss, falls mal wieder ein Spiel gewonnen wird. Diese Mannschaft muss endlich lernen eine Führung zu verteidigen oder auch mal ein Unentschieden. Die eklatanten Abspiel-  und  Abwehrfehler der Eintracht kann man nicht mehr mit ansehen.

Herr Schaaf muss vielleicht Abstriche machen von seinem Konzept des Offensivfußballs und dafür sorgen, dass auch einmal ein Zittersieg wieder möglich wird. Hurra Siege verlangen wir ja gar nicht. Aber einen Sieg nach Hause bringen auch wenn der Gegner stärker ist, das erscheint uns wichtiger als von Europa zu reden. Das ist peinlich.

Wenigstens hat Alexander Meier seine persönliche Torbilanz in Ordnung gebracht, aber heute verzichten wir darauf dies noch mehr heraus zu stellen, die Niederlage die nicht hätte sein müssen, gebietet das.

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