Eintracht Frankfurt “putzt” den Aufsteiger Paderborn mit 4:0

Schon 19mal erfolgrecih

Schon 19mal erfolgreich

Logo Eintracht Frankfurt

Logo Eintracht Frankfurt

Der glückliche Rückkehrer mit dem 4:0

Der glückliche Rückkehrer mit dem 4:0

Stefan Aigner

Stefan Aigner

Marc Stendera

Marc Stendera

Als Fan von Eintracht Frankfurt ist man stark schwankende Leistungen, von Spiel zu Spiel, und auch manchmal innerhalb einer Partie je eher gewohnt. Deshalb war es vor der Partie  am Samstag Nachmittag gar nicht so sicher wie das Spiel verlaufen würde. Das dachte sich auch der Trainer von Paderborn, Breitenreiter,  als er vor dem Spiel einem Reporter sagte: Wir haben zwar die letzten Spiele aller verloren, ( 3 Spiele, 0:11 Tore) aber heute sind wir sicher in Frankfurt zu punkten. Dabei bezog er die Sicherheit seiner Aussage bestimmt aus seinen Erkenntnissen aus dem Hinspiel in Paderborn, das die Eintracht nach anfänglich guter Leistung doch noch verlor.

Am Samstag spielte die Eintracht in den ersten 15 – 20 Minuten etwas pomadig und Paderborn hielt ganz gut dagegen. In der 14. Minute  tauchte Kutscher frei vor Trapp aus und schoss aber daneben.  Madlung der seinen verletzten Kollegen Russ vertrat, stauchte daraufhin seine lethargischen Kollegen gehörig zusammen.

Dann allerdings, Mitte der ersten Halbzeit drehte das Spiel zugunsten der Eintracht und nahm ganz andere Züge an. Als erstes traf Alexander Meier mit einem gewaltigen Freistoß nur den Pfosten. Das war in der 25. Minute. Nur zwei Minuten später dann traf Alexander Meier mit einem Kopfball zum 1:0 des Traditionsvereins  aus Frankfurt. Dieses Tor war die Wende. Angriff auf Angriff auf das Tor des Aufsteigers hätten schon früh das 2:o und 3:0  bringen können.  Seferovic in der 29. und Stefan Aigner in der 33. Minute hätten da schon nachlegen können.

Das war allerdings dem 19-jährigen Marc Stendera kurz vor der Pause vorbehalten. Meier hatte dazu die Vorlage gegeben.

Paderborn war zu diesem Zeitpunkt bereits zu schwach um dagegen halten zu können. Auch der eingewechselte frühere Frankfurter Lakic konnte daran nichts ändern. Die Frankfurter Eintracht dominierte das Spiel nach Belieben, wirkte aber nicht immer überzeugend. In der 55. Minute erzielte Stefan Aigner das 3:0 nach einer glänzenden Vorlage von Marc Stendera.  Frankfurt war auf dem Weg das siebte Heimspiel in Folge zu gewinnen und Paderborn ergab sich in sein Schicksal.

Für Thomas Schaaf war dies der richtige Zeitpunkt um Nelson Valdez, den lange verletzten Stürmer aus Paraquay einzuwechseln. Valdez hatte sich im August gegen Wolfsburg einen Kreuzbandriss zugezogen und wartete begierig auf seinen ersten Einsatz. Nur 8 Minuten später erzielte er mit einem herrlichen Heber den 4:0 Endstand.

Nach dem Spiel sagte der Aufstiegstrainer Breitenreiter in großer Offenheit: “Heute kann ich meine Hand nicht schützend über meine Spieler halten. Wir haben heute wie ein Absteiger gespielt. Das hat mit erster Bundesliga nichts zu tun.

Am Rande zu erwähnen ist noch, dass Marvin Bakalorz den Schiedsrichter Guido Winkmann von hinten über den Haufen rannte, so dass dieser kurzzeitig zu Boden ging. Bakalorz ist für seine rustikale Spielweise bekannt und jetzt auch noch als Schiedsrichter – Killer in den Schlagzeilen.

Nach dem Spiel wurde bekannt, dass Bastian Oczipka seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt bis 2018 verlängert hat.

Bastian Oczipka

Bastian Oczipka

Ein runder Tag für die Eintracht und ihre Fans.

Dieser Beitrag wurde unter Eintracht veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.