Lufthansa Piloten und Flüchtlinge – Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Der sichere Arbeitsplatz eines Lufthansa Piloten

Der sichere Arbeitsplatz eines Lufthansa Piloten

Flüchtlinge aus Syrien die die Hilfe Europas benötigen

Flüchtlinge aus Syrien die die Hilfe Europas benötigen

Der Dreizehnte Pilotenstreik bei der Lufthansa in den letzten Eineinhalb Jahren! Weshalb eigentlich? Die Vereinigung der Piloten “Cockpit” sagt um die Pensionszusagen und die Terminierung zu sichern. In Wirklichkeit denke ich will man die Lufthansa erpressen bei einem hohen Salär zu bleiben und um die etwas abgesenkten Einkommen bei der Billigtochter Euro Wings abzuwehren. Die Piloten verdienen natürlich nicht alle gleich viel, die jüngeren auf kleinen und mittleren Fluggeräten verdienen weniger, die  Helden der Lüfte auf der Langstrecke in Fluggeräten wie dem Jumbo, Boeing 747, Airbus A 380 oder Airbus A 340 zum Beispiel verdienen je nach Dienstzeit bis zu 25.000 Euro pro Monat. Schicke Uniformen, teure Hotelübernachtungen, Spesen und ab und zu eine leckere Flugbegleiterin als Einschlafhilfe, ein schickes Eigenheim im Taunus oder in Bayern, eine nette Familie und einen ausgesuchten Freundeskreis, eine wohldotierte Gehaltsfortzahlung nach Eintritt in den Ruhestand bis zum Zeitpunkt der offiziellen Rente. Der Porsche in der Garage und oftmals ein eigenes Sportflugzeug.  Herz was willst Du mehr?

Diesen Status muß man doch verteidigen. Die Öffentlichkeit wird das doch verstehen, man (LH Management) kann doch nicht plötzlich das Gehalt reduzieren damit der Arbeitgeber weiterbestehen kann. Damit der Arbeitgeber nicht durch die europäische und Nahöstliche Konkurrenz in den Ruin und die Insolvenz getrieben wird: Die letzten von der Lufthansa berichteten positiven Zahlen haben bestimmt nichts mit dem hohen Einkommen der Piloten – Gockel zu tun. Hauptsächlich billige Treibstoffpreise sind der Grund, den natürlich auch die Billigkonkurrenz in Anspruch nimmt. In Europa steht Ryan Air, Easy Jet und andere, im Nahen Osten die Türken, Emirates und weitere Airlines auf dem Sprung der Lufthansa den Todesstoß zu geben.

Zur gleichen Zeit treffen in Europa und natürlich auch in Deutschland tausende von Kriegsflüchtlingen aus Syrien, Lybien, Afghanistan, Somalia und anderen Ländern ein, nachdem diese sich wochenlang teils zu Fuß auf der Flucht befanden. Not, Elend und Tod. Krankheit, Hunger und Leid, Menschen die völlig verausgabt in Europa ankommen, voller Hoffnung auf Leben und Frieden, und wenn es nur für eine Übergangszeit ist bis man in das Heimatland zurückkehren kann.

Wie paßt das Gehabe der Luxusmenschen Ihre Mitbürger zu einem Zeitpunkt zu erpressen wenn diese sich darauf konzentrieren anderen mit ihren eingeschränkten Mitteln zu helfen? Überhaupt nicht!

Den Piloten und Helden der Lüfte stünde es besser an,  die Summe die ihr neuer Streik kostet, den Flüchtlingen als Geschenk zur Verfügung zu stellen. Indem sie auf ein oder zwei Monatsgehälter verzichten, ohne Lohn und Gehalt für eine geringe Zeit die Flugzeuge der Lufthansa fliegen und diese zu veranlassen, das angesparte Geld den Hilfsorganisationen zu überlassen.

Damit könnte Sie die Unterstützung der deutschen Bevölkerung erhalten. Oder sie machen einfach nur ihre Arbeit und hören auf ihren Arbeitgeber, und die Reisenden zu erpressen. Man hat wohl gezielt abgewartet bis die Schulferien am Ende angelangt sind. Nicht zu viele Kinder an Flughäfen stranden, vorher selbst den Urlaub in den Schulferien durchgezogen. So tut es nur den Anderen weh, nicht einem selbst.

Wie Wohlstandschmarotzer in schicker Uniform benehmen sich diese Mitbürger. Sie sollten sich schämen im Angesicht der Not in Europa,  die gerade dabei ist über die Grenzen der Bundesrepublik herein zu schwappen. Es ist diesen Trittbrettfahrern des Wohlstands zu gönnen, daß sie niemals in eine ähnliche oder gleiche Notsituation kommen.

Erpresser der die Öffentlichkeit braucht um Erfolg zu haben

Manipulator der die Öffentlichkeit braucht um Erfolg zu haben

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