Börse Frankfurt – Nur Chaos oder Denkzettel für die Lügner und Betrüger ?

VW am Pranger

VW am Pranger

Kommentar

Eigentlich hat die Volkswagen AG wenig mit Frankfurt zu tun, es sei denn man berücksichtigt die vielen VW – Karossen auf unseren Straßen und, die Nähe zum anderen Lügner und Betrüger Nest, der Deutschen Bank.

Es gibt doch kaum einen Bereich in dem man die Deutsche Bank nicht beim Betrügen gestellt hat. Das geht von Geldwäsche über Kurs und Zinsmanipulationen und vieles mehr. Man traut den Banken ja so einiges zu aber, daß sich jetzt der Weltmarktführer der Autobauer, VW,  freiwillig in die Reihe der Betrüger eingestellt hat, macht nur noch fassungslos und verständnislos. Die sauberen Deutschen, freundlich zur Umwelt und technologisch führend, müssen zugeben getäuscht und betrogen zu haben um weiterhin als Spitze zu gelten.

Ja, Spitze, im Betrügen und Täuschen. Pfui Teufel, was ist los mit Deutschlands Managern? Können wir nur noch tricksen um zu führen? Früher haben sich die Autos aus Deutschland durch einen Vorsprung in der Technik und durch ehrliche Preise verkauft. Heute werden Computerprogramme gefälscht um einen Technikvorsprung vorzutäuschen. Wir sind nur noch besser im Ausdenken von Lügen und Tricks.

Ich muß gestehen, ich schäme mich für VW. Wenn nun auch noch andere namhafte Hersteller aus Deutschland überführt werden verkaufe ich mein Auto und fahre mit der U – Bahn. Herr Winterkorn sollte sofort zurücktreten damit ein klarer Schnitt gemacht wird. Es ist sowieso nicht zu glauben, daß ein Mitarbeiter auf Ingenieursebene solch eine Entscheidung alleine in seiner Kammer getroffen hat. Deckung oder Order von oben liegt auf der Hand. Zumindest dort wo die Ertragsergebnisse gebündelt und verantwortet  werden sollte man tief graben.Nicht nur, daß den Aktionären immense Werte gestohlen wurden, nein VW muß nun noch mit 15 Milliarden Euro Strafe rechnen und außerdem drohen zahlreiche Sammelklagen in den USA.  Wie kann man nur so blöde sein sich mit dem amerikanischen Verbraucher und den Umweltbehörden anzulegen. Mit den Amerikanern ist nicht gut Kirschen essen wenn man beim Betrügen erwischt wird. Oder einen Krieg mit Ihnen anfängt. Das haben schon Generationen vor uns gelernt. Der Aktienkurs knickte um round about 40 Prozent ein und ein Ende ist noch nicht zu sehen. Was ist mit den Kleinaktionären die fest an ihre Volkswagen Aktien glaubten? Betrogen und belogen.

Holt sofort den Ferdnand Pietsch zurück, der hat das Chaos kommen sehen.

FRANKFURT (dpa-AFX) – Der Abgas-Skandal bei Volkswagen hat den Dax am Dienstag weiter in die Tiefe gerissen. Nachdem VW einräumte, dass weltweit elf Millionen Diesel-Autos auffällige Abweichungen
zwischen dem Prüfstand und realem Fahrbetrieb haben dürften, stürzte die VW-Vorzugsaktie um weitere 20 Prozent ab. In dem Sog knickten auch die Papiere von Daimler und BMW um jeweils rund 7 Prozent eihn.

Gegen Mittag stand der Dax 3,01 Prozent im Minus bei 9649,29 Punkten. Er steht damit so tief wie zuletzt vor einem Monat. Alle 30 Werte notierten im roten Bereich. “Die bisherigen Tragsäulen der Aufwärtsbewegung brechen langsam weg”, sagte Aktienhändler Andreas Lipkow vom Vermögensverwalter Kliegel & Hafner. Zu den seit längerem schwachen Energiewerten gesellten sich nun auch noch die Automobiltitel hinzu. Die Unterstützung für den Dax werde in dem Umfeld immer geringer, sagte Lipkow.

Der MDax der mittelgroßen Aktienwerte büßte am Dienstag 1,73 Prozent auf 19 299,72 Punkte ein. Der Technologiewerte-Index TecDax gab um 1,57 Prozent auf 1719,52 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 weitete seine Verluste auf minus 2,65 Prozent aus und stand bei 3100,17 Punkten.

VOLKSWAGEN WIEDER AM DAX-ENDE

VW musste angesichts des Abgas-Skandals am Dienstag eine Gewinnwarnung aussprechen. Zudem droht politisches Ungemach in vielen Ländern. Das trieb die VW-Aktie weiter in den Keller. Schon am Vortag war das Vorzugspapier nach dem Bekanntwerden manipulierter Abgaswerte in den USA um annähernd 19 Prozent eingebrochen. Nun weitet sich der US-Skandal zu einem weltweiten Skandal aus.

Die Aktien der Energiekonzerne RWE und Eon standen mit Kursverlusten von jeweils rund 3 Prozent weiter unter Druck. Fundamental gebe es nichts neues bei den Aktien, die allerdings aufgrund einer gewissen Perspektivlosigkeit in dem Sektor im Abwärtsstrudel blieben, sagte ein Händler. Die RWE-Aktie rutschte zeitweise unter 10 Euro. Seit Jahresbeginn blickt die Aktie des Versorgers mit minus 61 Prozent auf die schwächste Entwicklung im Dax zurück.

PHARMAWERTE FALLEN AUCH – SÜDZUCKER SPRINGEN HOCH

Frank Schneider von Alpha Wertpapierhandel verwies zudem auf negative Vorgaben für Pharmawerte, die mit dem Dax-Schwergewicht Bayer ebenfalls stark an dem Leitindex ziehen. Am Vorabend hatte Hillary Clinton die Branche belastet. Händler hatten auf eine Ankündigung bei Twitter verwiesen, wonach die mögliche Präsidentschaftskandidatin der Demokraten gegen hohe Medikamentenpreise vorgehen wolle. Bayer-Aktien verloren 2,45 Prozent.

Bester Wert im Dax waren Vonovia-Papiere , die frühere Deutsche Annington, mit einem Minus von 0,66 Prozent. Die Aktie des Immobilienkonzerns war erst zu Wochenbeginn in die erste deutsche Börsenliga aufgestiegen.

Im MDax sorgte Südzucker mit einer höheren Jahresprognose für Furore: Die Aktien sprangen mit plus 12,10 Prozent an die Indexspitze. Steigende Preise für den Ökokraftstoff Bioethanol stimmten optimistischer – die Tochter Cropenergies zählt hier zu den größten europäischen Herstellern./fat/das

— Von Frederik Altmann, dpa-AFX —

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