Eintracht sucht Nadel im Heuhaufen-Oder wie man ein gutes Spiel verschenkt

 

 

Ei wo ist denn der Bal? Wo ist er denn?

Ei wo ist denn der Bal? Wo ist er denn?

Es lief eigentlich alles fast so wie es sollte. Alexander Meier erzielte in der 22. Minute das 1:0 für die Eintracht, und das mit dem linken Fuß. Er nahm ein Zuspiel von Russ mit dem linken Fuß in der Luft an und versenkte diesen zum 1:0 in rechten Eck des Berliner Tors.

Von nun an wartete man im Frankfurter Waldstadion auf das 2:0 doch das wollte partout nicht fallen.  Stattdessen erzielte Vladimir Darida in der 82. Minute das 1:1. Er ließ dem wie immer sehr guten Frankfurter Keeper Lukas Hradecky keine Chance.

Luc Castaignos wurde in der 70. Minute eingewechselt und hatte kurz vor Schluß noch die Möglichkeit für das 2:0 auf dem Fuß,  aber er drosch den Ball, freistehend vor dem Berliner Tor weit über das Parterre in den 2. Stock der Arena.

Auch die Berliner hatten noch Chancen zum Sieg, versagten dabei aber ebenso kläglich wie die Eintracht. Sonst hätte es böse ausgehen können für unsere SGE. Von Minute zu Minute konnte man im Stadion spüren, daß die Berliner stärker wurden und der Ausgleich, der ja auch wirklich in der 82. Minute fiel, in der Luft lag und noch viel mehr.

Die Frankfurter fielen als Mannschaft total auseinander und man mußte sich fragen ob die tatsächlich das Fußball spielen verlernt hatten? Nichts ging mehr nach vorne, Bälle gingen sofort verloren und es war elend mit ansehen zu müssen, das schon wieder nichts mehr geht und,  das was in der 1. Halbzeit erarbeitet wurde nun im zähen Schlamm der sinnlosen Bemühungen stecken blieb.

Leider, leider

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Man konnte auf Frankfurter Seite die Nadel nicht mehr finden und war offensichtlich zufrieden damit, daß auch die Berliner diese in der regulären Spielzeit nicht ausgraben konnten.

Gegen Berlin tun sich unsere Frankfurter eigentlich immer schwer, aber warum nur? Das kann nur im Kopf sein denn die gebetsmühlenartig von den Sky Reportern herunter gebetete Statistik sagt dies nun mal. Was hat aber diese Statistik mit der Realität zu tun? Gar nichts. Jedes Jahr steht eine andere Mannschaft auf jeder Seite, teilweise ein neuer Trainer, und trotzdem geht nicht mehr als die Statistik. Das muß wohl im Kopf sein und man sollte aufhören die Mannschaften mit diesem Mist zu belästigen. Mist deswegen, weil die Reporter nichts anderes wissen und von ihrer Redaktion mit Zentnern dieser alten Zahlen zugeworfen werden. Zusammen mit der Werbung für Handball oder Boxkämpfe oder für Fußballfans anderer Müll, kramt man halt Statistiken aus. Wo bleibt denn eine Statistik darüber welcher Fußballer am meisten auf den Rasen spuckt, oder schneuzt, oder ob dies in welchem Abstand zum Tor erfolgte oder ob die Grashalme darunter leiden? Oder die Fußballer, ob die sich einen Ekelkrampf auf dem Rasen holen? Wird Zeit daß diese bald kommt. Uns fehlt sonst noch was.

Das nächste  Mal in Berlin wird es hoffentlich besser und dem Trainer ist eingefallen was zu tun ist um die sogenannte Hauptstadttruppe zu besiegen.

Am kommenden Wochenende geht es nach Ingolstadt zu den selbst ernannten “Schanzern”.  Die wissen wenigstens wie man sich hinten eingräbt und verschanzt. Sonst hätte man nicht mit 4 Toren 11 Punkte erreicht. Armin Veh wird das richtige Konzept einfallen. Hoffentlich ist Seferovic bald zurück dann kann unsere Truppe wieder den Ball halten und sich bis ins gegnerische Tor kombinieren. Davon träumen wir gerne.

Ralf Weinbrecht fragt heute in der FAZ, Wer ist der Beste in der Region? Frankfurt, Mainz oder Darmstadt? Karnevalsverein, Blumengedöns vom Böllenfalltor oder Eintracht? Für uns stellt sich die Frage nicht. Was interessieren uns die Humba Humba Täteräs? Oder die Truppe aus dem Vor-Odenwald. Zur Not noch der FSV oder Rot Weiss. Frankfurter Vereine mit Tradition. Aber wir sind ja nicht die FAZ und unser selbst gestellter Auftrag ist Frankfurt und nicht die Provinz drum herum.

Auf gehts Eintracht. Zeigt es den “Schanzern”, was immer das auch bedeuten soll, außer der Parole zum Aushalten und Zuschanzen. Schießt sie aus Ihren Schanzlöchern!

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