DFB – Niersbach tritt zurück

 

 

FIFA Worldcup

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Zwar ist jedem klar, daß die großen “Verschieber” im Fußball in der Schweiz und in Frankreich sitzen, aber ausgerechnet die so sauberen Deutschen müssen den Rücktritt ihres Spitzenfunktionärs als erste hinnehmen. Blatter und Platini sind bisher nur auf 90 Tage gesperrt, Niersbach jedoch mußte auf Grund der Vorkommnisse bei der Vergabe der WM 2006 und dem ungeklärten Geldtransfer in Höhe von 6.7 Millionen Euro seinen Hut nehmen.

Man hört in diesem Zusammenhang jetzt auch den früheren Pressesprecher des DFB Harald Stenger sprechen und die Situation beurteilen. Ihm sollte man besser nicht zuhören. Da bleibt ein kleines Geschmäckle nachdem er ja beim DFB unter Niersbach und Löw nicht mehr erwünscht war.

Es mag ja sein, daß Wolfgang Niersbach in gewisser Weise doch so etwas ähnliches wie ein Bauernopfer für die Großkopferten des deutschen und internationalen Fußballs war, man nimmt ihm bestimmt ab, daß er sich im Gegensatz zu Platini keine 2 Millionen persönlich schenken ließ. Aber, und das scheint unbestritten, er hat doch früher gewußt, daß die Summe floß, egal ob er wußte weshalb und wofür. Das wissen andere besser. Herr Zwanziger in seiner  Hexenjagt auf Niersbach, Herr Netzer der seine privaten Fäden wie eine Spinne in der Fußballwelt zieht und natürlich die sogenannte “Lichtgestalt” des deutschen Fußballs, Franz Beckenbauer.

Apropos Lichtgestalt, was immer diese Bezeichnung sagen soll oder will, Franz Beckenbauer zieht und zog seine Kreise eher im Schatten denn im Licht der Fußballbühne. Dafür wäre eher die Bezeichnung “Eminenz” angemessen, egal welcher Schattierung, ob grau, schwarz oder nachtblau. Man hat diesen Mann seit vielen Jahren auf das Schild der Unantastbarkeit  und großer Klugheit und Würde gehoben. Liest man seine früheren Bücher und lauscht man seinen spontanen Äußerungen, entsteht doch eher der Eindruck von Normalität und Banalität. Ein Kind des Lichts ist Herr Beckenbauer offensichtlich nicht, er verschleiert, rochiert und präsentiert Bauernopfer wie Herrn Niersbach. Soll der DFB und wer immer sich für Herrn Beckenbauer zuständig fühlt, er bekleidet ja keine Ämter mehr und ist schwierig zu greifen, ins Licht treten und berichten was zwischen 2000 und 2006 abging beim DFB, war war seine Rolle, die von Herrn Netzer, von dem Saubermann Herrn Zwanziger, Herrn Dreyfuss, Herrn Blatter und weiß Gott wer noch in die Angelegenheit verstrickt war.

Danach kann er sich wieder nach Salzburg zurückziehen und bitte dem deutschen Fußball fernbleiben. Das gilt auch für die anderen Protagonisten dieses Puppenspiels.

 WEG MIT IHNEN! Neu beginnen mit unbelasteten Figuren. Bruchhagen könnte ja dem Niersbach nachfolgen. Bei der Eintracht scheidet er ja eh aus. Sollen die sich doch den Karnevalsprinzen aus Mainz an den Main holen. Was will der auf Schalke? Dort hält sich sowieso keiner sehr lange. In Frankfurt kann er sich einbringen und den Verein befruchten.

Aber zurück zum DFB. Klar Schiff machen, die Ratten von Bord jagen, den Kahn neu bemannen und dann los und zurück in die Wettbewerbe. Die Deutschen lieben Fußball und werden es nicht hinnehmen, wenn ein Abstand von Deutschlands Kickern wegen diesem Geschiebe entsteht. Zumal es so aussieht als habe die Affäre keinen persönlichen Bereicherungsgrund sondern auch eine Teilnahme von Deutschland am Verteilen des Wettbewerbskuchens, wie dies wohl international üblich war.

Weshalb allerdings irgendwelche Asiaten und Afrikaner entscheiden können was im Welt- und im Europafußball abgeht, und dafür auch noch die Hand aufhalten dürfen, ist uns hier in Europa absolut unklar. Mag es die Struktur der FIFA sein wie gesagt wird, dann aber schleunigst weg damit. Was haben die Herren über Verbände die noch nicht einmal eine Nationalmannschaft auf dem Platz haben,  bei uns zu melden?

Das muß aufhören sonst sollten wir anstreben einen neuen Verband zu gründen, in Europa und dem Rest der aktiven Fußballwelt. Herr Blatter kann ja den aussortierten Mitläufern und Stimmenlieferanten Schwarzer Peter beibringen. Zeit hat er ja dann.

 

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