Martinstag

Höchster Schloß Tor "St. Martin"„Höchster Schloß Tor St Martin“ von Eva K. / Eva K.

Höchster Schloß Tor “St. Martin”„Höchster Schloß Tor St Martin“ von Eva K.

Martin von Tours (* um 316/317; † 397), auch bekannt als Sankt Martin. Der dritte Bischof von Tours ist einer der bekanntesten Heiligen der katholischen Kirche.

Kinderlied zum St. Martinstag:

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind,
sein Ross, das trug ihn fort geschwind.
Sankt Martin ritt mit leichtem Mut,
sein Mantel deckt ihn warm und gut.

Im Schnee saß, im Schnee saß,
im Schnee, da saß ein armer Mann,
hat Kleider nicht, hat Lumpen an:
„Oh helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!“

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin zieht die Zügel an,
sein Ross steht still beim braven Mann.
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin gibt den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil
hinweg mit seinem Mantelteil.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin legt sich müd zur Ruh,
da tritt im Traum der Herr hinzu.
Er trägt des Mantels Stück als Kleid,
sein Antlitz strahlet Lieblichkeit.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin sieht ihn staunend an,
der Herr zeigt ihm die Wege an.
Er fährt in seine Kirch’ ihn ein
und Martin will sein Jünger sein.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin wurde Priester gar
und dient fromm an dem Altar.
Das ziert ihn wohl bis an das Grab,
zuletzt trug er den Bischofstab.

Sankt Martin, Sankt Martin,
Sankt Martin, o du Gottesmann,
nun höre unser Flehen an.
O bitt für uns in dieser Zeit
und führe uns zur Seligkeit.

Sankt Martin

Am Martinstag beginnt traditionell die “Gänse – Saison”. Der Sage nach hat sich St. Martin inmitten einer Gänseschar versteckt da man ihn holen wollte um ihn zum Bischof zu machen. Als sich die Suchenden der Kirche dem Versteck unter den Gänsen näherte, fingen die Gänse an wie wild zu schnattern. So fand man Martin von Tours und es gab kein Entweichen mehr. Zur Rache ließ Martin von Tours jedes Jahr am 11. November eine Gans schlachten und ließ diese zum Essen servieren. Diese Tradition hat sich bis heute erhalten.

Guten Appetit.

(Siehe mein Rezept: Martinsgans einmal anders – Die schonische Martinsgans) vom 14.11.2014 unter der Rubrik : Der Dippegucker)

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