Vier Tritte in den Hintern der gebeutelten SGE

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Zuerst trat der Trainer zu und auch Heribert Bruchhagen machte kein Hehl aus seiner Unzufriedenheit mit der Mannschaftsmoral. Doch die richtigen Tritte, dorthin wo der Bartel sein Most holt, kamen in der Signal Iduna Arena in Dortmund am Sonntag Abend.

Zwar ging die Eintracht durch Alexander Meier, man höre und staune, recht schnell in Führung, aber Dortmund versuchte alles um diesen Zustand schnell zu beseitigen. Zwei Abseitstore wurden nicht gegeben für Dortmund und der fetzig aufgemotze Aubameyang vergab einen Elfmeter indem er am Tor vorbei schoß. Der Elfmeter wurde gegeben weil Medojevic nach einem Körperkontakt mit Castro zu hart bestraft wurde. Er sah auch gleich noch die gelb/rote Karte wegen eines Fouls in der 28. Minute. Der Ausgleich durch Mchitarjan erfolgte dann doch schon in der 24. Minute. Aubameyang, Hummels und Ramos ließen noch jeweils ein Tor folgen und das Spiel ging erwartungsgemäß mit 4:1 aus. Laut Trainer Tuchel wäre auch ein 7 oder 8:1 möglich gewesen. Die Bescheidenheit und Demut ist dieser Möchtegern – Lichtgestalt Tuchel wohl vollkommen abhanden gekommen. Die wird er wieder erlernen müssen, wenn er vom Vorstand eines zukünftigen oder momentanen Vereins in die Wüste geschickt wird. Irgendwann passiert das allen Trainern so, den Lautsprechern und Händewedlern wie den schweigsamen Banksitzern.

Im Fußball geht es auf und ab, die Eintracht hat das schon mehrfach bewiesen und es bleibt zu hoffen, daß die zweite Saisonhälfte mehr Streicheleinheiten als Tritte in den Allerwertesten bietet.

Auf jeden Fall hat die Mannschaft erheblich mehr Moral gezeigt als bei den vorhergehenden Spielen, dazu noch stark ersatzgeschwächt durch Verletzungen und gelb/roten Karten. Meier hat endlich wieder ein Tor erzielt und das alleine reicht schon aus Balsam auf meine arg geschundene Seele zu schmieren, haben doch die Borussen tatsächlich so stark gewirbelt als gelte es die Bayern noch bis Weihachten in der Tabelle abzufangen.

Diese Mannschaft der Frankfurter Eintracht spielte in einer Konstellation die wohl so schnell nicht wiederholt wird. Man hat sogar Jungtalente aufgeboten wie zum Beispiel Rinderknecht und Kinsombi.

Den Djakpa mag ich ja eigentlich für seinen unermüdlichen Einsatz, diesen Sonntag allerdings spielte er die Bälle flatterhaft in die falschen Räume.

Ich bin sicher, auch Armin Veh hat erkannt, daß er jetzt den großen Motivator zeigen muß sonst wird es arg bitter in der zweiten Runde. Die Mannschaft hat das drauf und ich wette, daß sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. Eine sinnvolle Ergänzung in der Winterpause, die Rückkehr der gesperrten “Ohn – Macht” und vielleicht der eine oder andere verletzte Spieler, wird die Mannschaft wieder zusammen  wachsen lassen. Momentan fehlt zwar noch viel aus dieser Truppe eine schlagkräftige Mannschaft zu formen, man muß allerdings das Trainerteam fragen wie es zu einer solchen Fehlleistung überhaupt kommen konnte. Haben diese gut bezahlten Spezialisten, Veh ganz vorne, dies nicht vorher bemerkt, oder dagegen gesteuert? Oder sind das alle nur Mitläufer des Gurus ohne Grips und Traute?

Egal welcher Natur das Versäumnis ist, es muß etwas geschehen und das wird es auch hoffentlich. Durch die Herren Bruchhagen, Veh und Hübner, und die Truppe in Uniform der die Waffen und die Munition ausgegangen ist.

Am kommenden letzten Spieltag gegen Bremen hat man hoffentlich die Grätenzange dabei um den Fischköppen den Schneid abzukaufen.

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