Börsen in Frankfurt und London wollen fusionieren

 

Carsten Kengeter

Carsten Kengeter

Schon wieder einmal ist Frankfurt dabei mit der Börse in London zu fusionieren. Man hat das schon einmal versucht und ist gescheitert. Mal wollten man sich mit der New Yorker Börse vereinigen, mal mit London, mal mit europäischen Börsen. Entweder scheiterte man intern an Widerständen oder an der Politik.

Reto Francioni und andere sind daran gescheitert und mußten ihren Rückzug antreten. Jetzt versucht es der neue Chef der Frankfurter Börse Carsten Kengeter erneut. Er warnte kürzlich in Brüssel:

„Ich glaube, sich einer Illusion hinzugeben, dass bei einem möglichen ‘Brexit’ Frankfurt ein Kriegsgewinnler wäre, ist eine geistige Fehlleistung“, sagte Kengeter am Dienstagabend in Brüssel.

Die nicht-britischen Banken würden nicht automatisch die Metropole am Main ansteuern, sondern könnten sich auch für Dublin, Paris oder Madrid entscheiden. Die großen amerikanischen Geldhäuser könnten zugleich ihre Politik des „Finanztourismus“ wieder einführen, indem sie ihre Banker nach New York zurückholten und bei Bedarf wieder einfliegen ließen.

Das mag ja sein, aber was bringt uns das wirklich hier in Frankfurt. Ist sichergestellt, daß Frankfurt der Hauptsitz der neuen Gesellschaft wird?

Kengeter hat diese Fusion nach seinem Eintritt bei der Börse forsch vorangetrieben.

Wir werden das beobachten und weiter berichten.

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