SGE Adler sammelt Brosamen am Boden – 0:0 gegen Schalke

Auch am Boden der Tabelle findet mancher Adler ein Korn

Auch am Boden der Tabelle findet mancher Adler ein Korn

 

Eintracht logo

 

 

 

 

 

Der Adler tut sich momentan schwer genug Atzung zu finden. Er muß sich schon einmal mit Körnern begnügen, will er nicht verhungern und aus dem Kreis seiner johlenden und grölenden Familie im Stadion ausgespuckt werden.

Alles Bemühen am späten Sonntagabend half nicht. Die Schalker hatten sich schon vorbereitet das Spiel zu verlieren, taten kaum etwas dagegen, aber die Mannschaft der SGE fand kein Mittel um den Ball über die Linie zu bekommen. lediglich ein spektakulärer Kopfball von Russ der an der Latte landete und ein Kopfball von Meier den Fährmann hielt, konnte einem vom Sitz reißen. Sonst ging alles seinen momentanen Trott. Seferovic war zwar bemüht aber es gelang ihm nichts, Russ vergab viele Bälle an den Gegner, Huszty tat es ihm gleich und Fabian wirbelte zwar alle auf, aber Zählbares kam nicht dabei heraus.

Auch Meier ging unter und einer der Highlights des Spiels war der Moment als Sonny Kittel eingewechselt wurde. Endlich zurück. Vielleicht kann er es ja noch richten, zusammen mit dem anderen Youngster Marc Stendera.

Es gelang nicht viel, das Spiel war zwar wieder besser als gegen den HSV aber wie das Ergebnis zeigt, wenig produktiv. Man spürte schon die Enttäuschung aus den Worten des Trainers nach dem Spiel. Er hätte sich bestimmt gewünscht wieder einmal einen Sie der Mannschaft zu kommentieren als diese Statements nach verpaßten Chancen.

Es muß dringend etwas geschehen sonst rutscht die Mannschaft ab auf die Abstiegsränge. Ich bin zwar überzeugt, daß Frankfurt nicht absteigen wird, aber man weiß ja nicht was noch kommt. Die Substanz der Mannschaft stimmt und der Verein hat letztlich gut reagiert indem er im Winter die notwendigen Spielerkäufe tätigte. Aber genügt das? Ich glaube nicht. Der Schwachpunkt scheint der Trainer zu sein. Nicht, daß er die Tore schießen könnte, das muß die Mannschaft schon alleine schaffen. Aber er muß die Richtung weisen und die Mannschaft zur positiven Einheit formen die den Erfolg richtig will. Beispiel Darmstadt oder am Wochenende auch Mainz und Augsburg. Die Spieler dieser Mannschaften zeigten Antizipation für Spielabläufe auf dem Platz und waren oft einen Schritt schneller als der Gegner. Bei der Eintracht wartet man stattdessen auf den Ball bevor man rennt. Dann ist es meist zu spät. Ob Veh der richtige Trainer ist um die Mannschaft zur geistigen Einheit zu führen sei dahin gestellt.

Er gibt den Eindruck als habe er mit der Situation abgeschlossen. Dann sollen doch die Zweifler daheim bleiben! Basta.

Es ist schon ein Unterschied eine fertige und reife Mannschaft als Trainer vorzufinden oder eine solche aus einer Rohmasse zu formen. Veh hat sich wegen seiner gewonnenen Meisterschaft mit Stuttgart ausgezeichnet aber nicht durch den Aufbau einer Gewinnermannschaft. Das zeigen andere, junge Trainer jedes Wochenende. Zum Beispiel in Berlin, Darmstadt und so weiter. Armin Veh ist ein Verwalter aber kein Macher.

Dieser Beitrag wurde unter Eintracht veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.