Ribery knockt die Eintracht aus

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Das siebt letzte Spiel vor dem Saisonende führte die Eintracht zu Bayern München, in die Höhle des Klassenprimus aus Bayern. Alles außer einer kräftigen Tordusche würde die Eintracht als Steigerung auslegen. Nach dem Wechsel des Trainers von Armin Veh zu Niko Kovac konnte man schon erwarten, daß ein Ruck durch die Mannschaft geht und sie sich gegen den drohenden, und näher kommenden, Abstieg wehrt.

Das Spiel gegen Hannover in der vergangenen Woche wurde zwar gewonnen aber die Erkenntnisse waren noch nicht klar genug. Dann in München antreten zu müssen ist schon ein steifes Brett und nicht gerade die Garantie um zu Punkten. Eher schon das Gegenteil. Aber das weiß die Mannschaft, der Trainer und das Management. Die Fans sowieso. Spekulationen auf einen Sieg wagten nur die Mutigen oder Verrückten, aber Hoffnung auf eine Punkteteilung konnte man schon haben. Immerhin ging das Hinspiel in Frankfurt 0:0 unentschieden aus, wenngleich es auch eine reine Abwehrschlacht war. Fast zum Fremdschämen.

Gestern trat die Mannschaft stark reduziert in München auf. Alexander Meier, Marco Russ, Medojevic, Fabian und Stefan Reinartz fehlen wegen Verletzungen, Szaloes Huszti mußte das Spiel verletzt verlassen. Keine guten Voraussetzungen, zumal die Stürmer hinter Alex Meier in dieser Saison Ladehemmung haben. Seferovic knüpfte auch gestern an seine schlechten Leistungen der letzten Monate an und wurde ausgewechselt.  Auch Ben-Hatira mußte gehen. Mit der Hereinnahme von Stendera, Kittel und Luc Castaignos kam eine frischer Wind in den Angriff und Bayern lief Gefahr sich ein Tor rein zu schlampern.

Aber der Reihe nach, in der Anfangsphase verteidigte die Eintracht gut, München stürmte vehement und verpaßte doch die frühe Führung. Das geschah in der 20 Minute durch ein Seitfallziehertor von Franc Ribery. Er nahm im Fallen den halbhohen Ball in der Luft und schoß an dem Torhüter der Eintracht vorbei, zum 1:0 ein. Da war nichts zu halten für den ansonsten tollen Keeper aus Finnland.

Es gab noch einen krachenden Lattenknaller durch einen strammen Schuß von Alonso und auch Müller vergab eine Großchance. Lewandowski wurde entnervt ausgewechselt, er geriet mit Abraham in einen Disput mit anschließendem Kopfstoß Fight und kassierte wie sein Kontrahent eine gelbe Karte.

Kittel hatte die beste Möglichkeit für die Eintracht zum Ausgleich, traf aber nur das Außennetz.

Für die Eintracht hat sich nichts verändert in der Tabelle, weder nach Unten noch nach Oben.  Der Trainer sah zwar positive Entwicklungen aber er sagte auch wer nicht trifft kann auch nicht gewinnen.

Am kommenden Wochenende kommt es drauf an gegen Hoffenheim. Die sind momentan gut dabei und die Eintracht muß sich richtig ran halten und die 3 wichtigen Punkte einfahren. Wir wünschen es Ihnen. Man kann deutlich sehen, daß das Team mehr fighted, einen Teamspirit entwickelt und nach vorne will. Im Angriff hakt es momentan aber sehr, nicht nur weil der Fußballgott fehlt, auch weil die anderen Stürmer in dieser Saison lahme Enten sind. Der Holländer war lange verletzt und der Rest ist schwach auf dem Fuß.

Grüner Daumen hoch!

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