Drohnen über der City

Drohne für Fortgeschrittene

Drohne für Fortgeschrittene

 

Abgestürzt am Rande des Museumsuferfestes – Gott sei Dank nichts passiert. Gestern in London – Pilot trifft bei der Landung auf eine Drohne. Wieder nichts passiert. Wie lange noch? In Deutschland sind bereits Hunderttausende von den fliegenden Kameras unterwegs. Die meisten unregistriert und anonym. In den USA schon Millionen. Was wollen die Leute damit? Den Wald von oben fotografieren? Oder die Nachbarn beim Sex im Garten? Veranstaltungen wie das Museumsuferfest und seine Besucher von oben fotografieren? Fast alles verboten. In der Nähe von Flughäfen sowieso, über Veranstaltungen erst recht, und den Nachbarn beim Vögeln geht gar nicht. Also was soll die Welle?

Es gibt wahrscheinlich eine ganze Reihe von vernünftigen Gründen so ein Ding fliegen zu lassen. Naturforschung an unzugänglichen Stellen. Im Gebirge oder was weiß ich wo. Aber nicht in der City. Vielleicht bei Herrn Feldmann vor dem Bürofenster; was der wohl so treibt in seiner Bude?  Bei der Deutschen Bank mal in die Zwillingstürme lugen, was da so abgeht zwischen dem Dr. Thoma und dem Paul Achleitner im Aufsichtsrat. Geld wird man da ja wohl nicht mehr sehen in der Bank. Das haben sich die Investmentbanker im Rahmen Ihrer Vermögensbildung wohl schon unter den Nagel gerissen, spottet man hinter vorgehaltener Hand in der Bank. Da ist mehr Streit unterm Dach als Geld. Wohl dem der sein Konto bei einer anderen Bank hat. Durch die verspiegelten Fenster schauen geht auch nicht. Die blenden bei Sonnenschein jeden Autofahrer der aus der Neuen Mainzer kommend auf die Bank zufährt.

Stimmt, geht wirklich  auch nicht, und auch nicht in die Fenster von anderen Bürgern schauen. Aber das könnte doch ein neues Geschäft im Pornobereich sein. Durch die Fenster filmen was gerade so abgeht, im Schlafzimmer und dann online im Fernsehen. Oder die Supermutter wie sie Ihre Kinder zum Lernen animiert oder sich stattdessen faul auf der Couch lümmelt und dabei onaniert wie sie sich live im Fernsehen sieht.?

Alles Humbug. Die Eintracht muß sich ein paar von den Dingern anschaffen, die können dann Samstags über den Stadien der anderen kreisen und live übertragen wie es richtig gemacht wird. Oder das Training der Gegner ausspionieren. Ob das hilft?

Apropos ausspionieren, Achtung an Geldautomaten. Wenn es um den Kopf herum brummt und eventuell sogar Rotoren auf den Kopf fallen, dann balgen sich Gauner darum Deine Pin Nummer zu ergattern. Am besten dann einen guten alten Regenschirm aufspannen und “abschirmen”, oder einfach zuschlagen und die Brut vernichten bis die Rotoren knacken und die Kameras schwarz werden. Blinde Linsen sehen nichts!

Von wegen Banken! Ich sage nur “Helikoptergeld”! Bis in den Vorgarten kann es dann verteilt werden von der EZB oder Bundesbank. Je nachdem wer mehr hat zum verteilen. Gedruckt meine ich natürlich.

Immerhin kostet so ein Apparat zwischen 500 und 1500 Euro. Nach oben keine Grenzen wenn er noch mehr können muß. Höher, genauer, und vielleicht sogar zielsicher. Es sollen ja schon Drohnen in Gefängnishöfen aufgetaucht sein um Rauchgift zu liefern. Man könnte ja auch seine bösen Gegner ins Visier nehmen, mit Mini-Raketen oder Giftpfeilen.

Es bietet sich aber auch an,  ganze Batterien von Wasserbomben im Schwimmbad auf hübsche, nackte Damenrücken oder Titten abzuwerfen. Absolut anonym und sicher vor Racheakten. Oder mit Visitenkarten für den Schüchternen Abwerfer. Vielleicht ruft sie ja dann zurück, zum Abtrocknen.

Farbbeutel auf Politiker, anstatt Eier geht natürlich auch. Besonders medienwirksam wenn dann dem Politiker die Perücke nicht nur einfärbt sondern verrutscht. Buttersäure bei Veranstaltungen des politischen Gegners ist doch auch nicht von Pappe. Riecht nur streng.

Wie man sieht, die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und erfolgversprechend. Wenn einer die Kohle übrig hat für das Spielzeug. Aber vielleicht ist ja die drohende Altersarmut eine Spaßbremse. Immerhin ist die deutsche Bevölkerung dabei zu überaltern. Die jungen haben kein Geld für das Spielzeug, die wenigen anderen müssen arbeiten wenn es hell ist und die Kameras brummen können,  und die Alten sind arm und haben kein Geld über für den Voyeurismus. Aber vielleicht gibt es die Dinger schon bald mit Infrarotkameras dann kann man die in Köln und in der Frankfurter City an Silvester einsetzen um die “Antänzer” und “Angrapscher” zu lokalisieren, zu fotografieren und zu inhaftieren.

Männer aus dem Maghreb paßt auf, die Drohen kriegen Euch und dann geht es heim in die Wüste. Da könnt Ihr den Kamelen an den Hintern fassen und den Fröschen die Locken bürsten. Yalla! Drohnen gibt es da keine. Höchstens von den Amis und die sind dann richtig gefährlich. Final.

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