Ein Klopfen am Sargdeckel – Eintracht/Mainz 2:1

 

 

Fest klopfen hilft Eintracht. Dann springt der Deckel auf und Du bist frei.

Fest klopfen hilft, Eintracht. Dann springt der Deckel auf und Du bist frei.

Ein zaghaftes Klopfen von innen und der Deckel des Abstiegssargs wird von den Mainzer Schwellköppen ein Stück geöffnet. Frische Luft strömt hinein und läßt die Eintracht Mannschaft erwachen und sich kräftig regen.

Ja, endlich ein Lebenszeichen. Niedergerungen hat man die Mainzer, sagt ihr eigener Trainer. Sagen auch viele Frankfurter Offizielle und Fans. Auferstanden von den Erstarrten und niedergerungen im Luft schnappen. Luft in der 1. Liga, im Oberhaus.

Die Arbeit des Trainers vom Balkan kann man deutlich sehen. Kampfgeist, Laufbereitschaft und Widerstand, Ansatz von Kreativität und Siegeswillen. Damit läßt sich noch so mancher Punkt einsammeln auf dem Jacobs-Weg der diesjährigen Bundesligasaison, gegen Darmstadt, sogar Dortmund und zuletzt gegen Bremen. Darmstadt wird ein emotionaler Hindernislauf durch Schlamm, Unrat und Geröll. Dortmund kann durchaus wieder eine pomadige Nummer hinlegen und Bremen muß einfach mit einer großen Kampfkraft hingerichtet werden. In der Fischkopfarena geschuppt und zerteilt, vom Kopf bis zum Schwanz.

Dann kann es weitergehen in der ersten Liga der deutschen Kicker,  für mindestens eine Saison. Bei diesem Trainer, der zusammen mit seinem Bruder sein Geschäft versteht, obwohl er in einem Vereinsumfeld von Möchtegern Hoeness’ und Sammers’ Kopien leben muß, und weiß wie er der leeren Hülle wieder Gestalt und Kraft gibt. Vorstand, Präsident und Aufsichtsrat gehören anstatt der Mannschaft in den Sarg damit auch in Zukunft die Eintracht vom Main ihre Fans erfreuen kann. Es ist ja nicht das erste Mal, daß eine solche Gurkentruppe diesen Verein beherrscht, auch in anderen Vereinen kommt das immer wieder vor, aber es gehört wohl eine traditionelle Vereinsstruktur dazu dies zu ermöglichen. In München wurde das nur erreicht weil ein Patriarch wie Hoeness die Nichtskönner auf die Plätze verwiesen hat. Hamburg, Stuttgart und Frankfurt sind die Top Negativbeispiele in der Bundesliga. Die neuen Besitzer – Strukturen  erlauben ein schnelles und chirurgisches Handeln und eine bessere Basis zum finanziellen Überleben. Wer will denn in diesen Haufen von Amateuren und Selbstdarstellern investieren?

Tretet zurück Ihr Totengräber der Eintracht, macht Platz für frisches Blut, Geld und Initiative.

Die Mannschaft kann es jetzt durchaus schaffen im Endspurt doch dann seid Ihr Sesselfurzer und Nutznießer der Fernsehgelder, Eintrittsgelder und Werbeeinnahmen gefordert von der Bildfläche der Öffentlichkeit zu verschwinden und Profis den Platz zu überlassen. Sonst werdet ihr keinen Ersatz finden für die sportliche Leitung, für die paar Mitläufer und Restanten auf dem Platz, denn mit Euch will keiner mit Können und Schmackes. Es braucht schon viel Chuzpe seine Zukunft in Euro Hand zu geben.

Änis Ben-Hatira

Änis Ben-Hatira

Marco Russ

Marco Russ

Dank Russ und Ben-Hatira gehts weiter im Endspurt. Dank Stendera und Meier fehlt der Mannschaft Substanz im Jahresendkampf, Substanz die der Mannschaft neu zugeführt werden muß in der kommenden Saison, so denn es eine gibt im Oberhaus.

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