Eintracht gewinnt die vorletzte Schlacht gegen Dortmund

 

Stefan Aigner - Matchwinner zum Zweiten

Stefan Aigner – Matchwinner zum Zweiten

Eintracht logoMan darf ja mal träumen und hoffen, so dachte man vor dem Spiel, daß es sogar realistisch war davon ging wohl keiner aus. Nicht die Fans und nicht

die Offiziellen, vielleicht nur die Mannschaft. Und die schaffte es.  1:o gewonnen gegen die offensivstarke Dortmunder Mannschaft.

Frankfurt trat gegen die stärkste Mannschaft der Dortmunder, nur Gündogan fehlte verletzt, mit einer 5er Reihe in der Verteidigung an. Klar war,  man wollte die Dortmunder nicht zu vielen Torgelegenheiten kommen lassen. Aber, und das war unerwartet, die Anfangsphase des Spiels gehörte Eintracht Frankfurt mit mehreren sehr guten Torchancen. So verpaßte zum Beispiel Casteignos das 1:0 mit seinem artistischen Hackenschuss bereits in der 9, Minute. Das Tor bliebe Stefan Aigner vorbehalten, der einen nach einem Eckball von Huszti mit dem Kopf das 1:o erzielte. Schon wieder  Aigner, wie im Spiel gegen Darmstadt, erzwang die Entscheidung.

Dortmund versuchte dann alles um das Spiel zu drehen, scheiterte aber an der sehr gut stehenden Abwehr der Eintracht und an deren hervorragendem Torwart.  Hummels erzielte dann einen Abseitstreffer der aber nicht gegeben wurde. Frankfurt stand bis zum Ende des Spiels unter großen Druck der Dortmunder, ließ aber keinen Treffer zu und gewann deshalb auch verdient das Spiel und eroberte damit den 15. Platz.

In der Abstiegslotterie sind jetzt nur noch Frankfurt, Stuttgart und Bremen. Zwischen Bremen und Frankfurt wird wohl am kommenden Wochenende die letzte Schlacht geschlagen. Frankfurt genügt dabei ein Unentschieden, Bremen muß gewinnen. Stuttgart tritt in Wolfsburg an und muß dort gewinnen und muß außerdem auf einen Sieg von Frankfurt hoffen,  um in der Liga zu bleiben.

Man konnte dem Trainer der Frankfurter ansehen, daß es ein nervenaufreibendes Spiel war, aber er lebte seiner Mannschaft vor was positive Einstellung bedeutet, und daß es keine andere Variante geben kann, als zu gewinnen und zu gewinnen. Nur der Sieg zählt und auch im letzten Spiel wäre Frankfurt schlecht beraten auf ein Unentschieden zu gehen. Der Schuß könnte nach hinten losgehen und man landete dann bestenfalls  in der Relegation.

Die direkte Qualifikation für die erste Liga ist für Kovac das Ziel und damit hat er Recht. Frankfurt hat fast die gesamte Saison vertändelt und es tat richtig gut die Mannschaft nun im dritten Spiel hintereinander einen Sieg der SGE zu sehen. Daß Heribert Bruchhagen verabschiedet wurde ging vollkommen unter, obwohl ein grelles Pfeifkonzert im Stadion aufbrandete. Ob Bobic es bringt bleibt abzuwarten, aber vielleicht im Duett mit Kovac läuft es dann runder als bisher.

Wir halten der Frankfurter Eintracht, unserer Mannschaft des Herzens in Frankfurt die Daumen für das Spiel in Bremen. Geht nach Bremen und schuppt die Fischköppe. Dann ist alles vergeben und vergessen. Wir lieben Euch Eintracht Frankfurt und für uns seid Ihr die Nummer Eins im Rhein Main Gebiet. Die Lilien werden welken, das ist der Gang der Dinge, und die Karnevalszeit geht auch immer nur bis Aschermittwoch.

Jetzt können wir wirklich wieder hoffen, dank Niko Kovac und Eurer Leistung in den letzten drei Spielen. Jetzt ist es keine Utopie mehr und Ihr werdet Euch hüten diese Chance zu verschenken. Nichts gegen die Fischköppe aus Bremen, aber Ihr seid unsere Mannschaft und die Zukunft des Fußballs in Frankfurt und in der Metropolregion und wir wollen Euch in der letzten Schlacht siegen sehen. So wie 1999 beim 5:1 gegen Kaiserslautern. Vielleicht macht Stefan Aigner sein drittes Tor in der Finalphase und geht damit in die Frankfurter Vereinsgeschichte ein.

Grüner Daumen hoch!

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