Herzhäuschen in Frankfurt und Deutschland

 

Herzhäuschen für Frankfurt

Herzhäuschen für Frankfurt

Öffentliche Toilettenanlagen sind in Frankfurt so rar wie in anderen großen Städten der Republik. Allerdings, teurer. München gibt ca. 19.000 € aus pro Jahr und Toilette, andere Großstädte liegen etwas über 20 bis 25.000 pro Jahr und Frankfurt gönnt sich 122.000 € pro Herzhäuschen. Es mag bezweifelt werden, daß die Pissoirs und Toiletten in Frankfurt komfortabler oder luxuriöser sind als anderswo, aber die Betriebskosten sind jedenfalls höher.

Wie anderswo weiß man auch in Frankfurt nicht wo es hingehen soll mit den Bedürfnisanstalten wie es einmal hieß, man will nicht mehr Geld ausgeben, eher weniger. Man will aber auch keine Wildpinkler. Das stinkt wohl jedem. Siehe, und rieche, Hauptbahnhof, Treppen in Parkhäusern und so weiter. Außerdem altert die Bevölkerung immer mehr und den Älteren drückt schon mal öfters die Blase. Zählungen haben ergeben, daß die meistgenutzten Toiletten in der Innenstadt stehen, Hauptwache, Konstablerwache, Paulsplatz etc., teils über 1200 mal pro Tag. Gereinigt wird wohl regelmäßig, aber eher mäßig, wie man riechen und sehen kann.

Die Stadt hofft auf mehr Vertragspartner wie zum Beispiel Restaurants die ja  eh Toiletten bereit stellen müssen.

Weshalb vergibt man keine Herzhäuschen im Pachtvertrag an Privatpersonen? Keine Gesellschaften sondern Privatpersonen als Unternehmer. Die können vor Ort sein, können ordentlich reinigen, eine angemessene Gebühr nehmen und auf die Ordnung achten. Denkt doch einmal darüber nach im Magistrat, auch Euch drückt manchmal die Blase und seit mal ehrlich, auch schon mal wild gepinkelt weil keine Toilette in der Nähe war? Auch eine Magistratsblase muß regelmäßig geleert werden, sonst geht es in die Magistratshose!

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