Eintracht Adlerhorst – Da fliegen die faulen Eier raus

 

Ausmisten im Adlerhorst

Ausmisten im Adlerhorst

Bobic wurde gestern bei der Eintracht als neuer Sportvorstand vorgestellt. Er folgt damit Heribert Bruchhagen nach.

Bobic war bis zu seiner Entlassung beim VFB Stuttgart in verantwortlicher Position tätig, wurde aber entlassen da dem Verein damals sportlich das Wasser bis zum Hals stand. Ob Bobic das verantworten muß sei einmal dahingestellt. Auf jeden Fall ist er bei den Fans der Eintracht nicht übermäßig beliebt und ablehnende Plakate konnte man bereits bei den Relegationsspielen gegen Nürnberg sehen. Um seine Aufgabe ist Bobic in Frankfurt nicht zu beneiden. Er bewegt sich im Kreis von Neulingen, Aufsichtsrat Steubing, Trainer Kovac und dem sportlich unerfahrenen Hellmann. Die Kasse ist knapp, der Kader der Bundesligamannschaft ist überfrachtet mit Spielern die wohl keine Zukunft in der Bundesliga haben werden und,  der ergänzt und ausgetauscht werden muß. Einige Spielerverträge laufen sowieso aus, andere müssen gekündigt werden.

Ob man die richtigen Spieler auf dem Markt findet um die Eintracht nachhaltig zu verstärken ist wohl teilweise eine Frage des Geldes. Und das ist wie gesagt knapp. Jeder sagt zwar, daß die Eintracht eine Mannschaft mit Zukunft und Perspektive ist, aber das erfordert große Anstrengungen um die notwendigen Mittel zu generieren. Man wird auch Spieler verkaufen müssen, so Kittel und Seferovic zum Bespielt. So man einen neuen Verein findet, der bereit ist genügend Geld auf den Tisch zu legen.

Wenn man in diesen Tagen die Medien verfolgt, im Internet die einschlägigen Seiten liest, dann sieht man fast täglich Meldungen über Spielertransfers, oder mögliche Transfers in Millionenhöhe. So zum Beispiel das angebliche Werben von Dortmund um Sebastian Rode von Bayern München, den Mittelfeldspieler der vor wenigen Jahren von Eintracht Frankfurt ablösefrei zu den Bayern gewechselt war. Angeblich ist jetzt eine Summe zwischen 10 und 20 Millionen im Gespräch.

Wie kann den ein Verein wie Eintracht Frankfurt solch eine Summe aufbringen ohne sich rettungslos zu verschulden? Überhaupt nicht, da Frankfurt keinen spendablen und Fußball verrückten Sponsor  aufweisen kann. Keinen Dietmar Hopp, keinen Dietrich Mateschitz, keinen VW, Bayer oder Audi Konzern, Gazprom und Fleisch und Wurst König, oder andere mit Milliardenbudgets für den Fußball. Man sagt zwar immer wieder in Frankfurt muß es doch solche einen Sponsor geben, bei all den Milliarden in den Banktürmen. Die haben aber leider kein Geld für die Eintracht, die Vorstände und Entscheider reißen sich die Gelder selbst als Boni unter den Nagel. Was braucht man da noch einen maroden Fußballverein der das Geld verschleudert, für Spielergehälter, Transfersummen, Spielerberater, Strafzahlungen für Fanverfehlungen und so weiter?

Man bräuchte halt entweder einen Scheich oder mindestens einen Uli Hoeneß. Einen der weiß wie man Geld richtig anlegt und das Festgeldkonto auf viele Millionen anschwellen läßt. Dann kann man sich sogar eine eigene Arena leisten und braucht nicht der Stadt die Millionen in Form von Stadionmiete in den Stadtsäckel zu legen.

Solange diese Wunder in Frankfurt nicht geschehen muß sich Bobic mit Kovac, Hellmann und Hübner durch Können beweisen und mit kleinen Schritten in die richtige Richtung gehen. Mainz hat dies bewiesen das es geht, Augsburg zeigt es auch den anderen Vereinen, Gladbach, Dortmund ebenfalls, Berlin und Köln bedingt.

Ein Scheich oder ein russischer Oligarch wäre die einfachste Lösung. Da die aber nicht auf Frankfurt gewartet haben muß es halt jetzt Bobic richten.

Wir wünschen ihm Glück und Erfolg bei der Eintracht und warten darauf was sich jetzt im Sommer bei der Eintracht so tut.

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