Infantinos Mexico Inferno

 

DFB Zentrale in Frankfurt

DFB Zentrale in Frankfurt

Da scheißt man Fränkli und Euros in Zürich!

Da scheißt man Fränkli und Euros in Zürich!

 

Wo war eigentlich der neue DFB Präsident als der Neue bei der FIFA, Infantino, Feldherr über alle Fußballbonzen der Welt, in Mexico City seinen Plan zur Entmachtung der internen Kontrolleure darlegte?

Es ist bekannt, daß der englische Vertreter seine Bedenken lautstark verkündete und darauf hinwies, daß er diese Maßnahmen zu Hause nicht vertreten und erklären könne. Wo aber war Herr Grindel? Hat er zugehört und zugestimmt, oder war er zu feige um wie sein englischer Kollege aufzumotzen? Wir haben alle Nachrichten in den Printmedien und im Fernsehen zu diesem Thema verfolgt. Von Herrn Grindel hat man keine Stellungnahme vernommen. Ist er vielleicht gar der Lieferant der Aufzeichnungen die sich bei der Frankfurter Allgemeinen befinden? Oder macht er gute Mine zum bösen Spiel des Kahlkopfes aus dem Wallis?

Man hörte erst in den letzten Tagen von ihm als die FIFA die Ergebnisse Ihrer Untersuchungen bezüglich des Gehaltskartells die das frühere FIFA Management gebildet hatte, publik machte. Höchstwahrscheinlich als Ablenkungsmanöver zu Ihrer aktuellen Kampagne gegen Scala und den unflätigen Gehaltsvorstellungen von Herrn Infantino, die die FAZ veröffentlichte. Herr Grindel riet Herrn Infantino sich öffentlich zu mäßigen. Sonst nichts in der Angelegenheit Scala.

Immerhin sind ja 2 Millionen Euro pro Jahr kein Pappenstiel, Herr Infantino. Oder kostet das polieren der Glatze so viel daß es vielleicht doch 8 Millionen im Jahr bräuchte? Ach nein, er will ja ein Haus kaufen für 25 Millionen, das kostet schon Zinsen und Tilgung. Da ist es gut kräftig in die FIFA Kasse zu greifen, offiziell oder inoffiziell, mit oder ohne Billigung der Fußballmächtigen aus aller Welt.

Vielleicht sollten die vielen Ehrenamtlichen Helfer im deutschen und internationalen Fußball auch eine bezahlte Gegenleistung verlangen. Dann allerdings bleiben keine Millionen für die Herren bei der FIFA und der UEFA übrig. Weder für sie selbst noch für ihre Trittbrettfahrer in Mittel und Südamerika, in Afrika und dem arabischen Raum. Geld das eigentlich dem Fußball gehört oder den Staaten die keine Steuern erheben auf diverse Aktivitäten der Verbände. Geld, das sich so trefflich stehlen läßt und über das man im engen Kreise lamentieren kann,  wenn es nicht in kranker Manier in die Taschen der Funktionäre sickert.

Dieser Blog nimmt sich heute das Recht über die FIFA Sauereien zu jammern, ist doch der Sitz des Deutschen Stammhalters FIFA in Frankfurt. Mit dem DFB stellt der deutsche Fußball den größten Sportverband der Welt. Und die Vertreter des DFB sollten hin und wider einmal das Maul aufmachen wenn sie dem Moloch in Zürich aufs Maul geschaut haben. Zu schweigen bringt nichts als sie selbst näher an die Diebe  in Zürich zu bringen. In die Nähe des großen Geldes, dem Betrug und der Gier.

Der kleine Mann irgendwo auf dieser Welt kauft treu seine überteuerten Eintrittskarten und pilgert zu Millionen in die Stadien. Wozu? Damit er die Show genießt die ihm dort von den Vollstreckern der Weltverbände geboten wird, und, damit er die Säckel der Gierigen in den Verbänden füllen kann.

Hoffentlich meint es Herr Grindel ernst wenn er jetzt fordert, die Blatters, Platinis und Valkes dieser Welt müssen die ergaunerten Beträge zurückzahlen an den Fußball. Er sollte seine Stimme nicht senken sondern laut und deutlich, so wie es Martin Luther einst tat, die Reformation des Fußballs fordern und seine Thesen an seine eigene Eingangstüre nageln.

Vielleicht bekommen wir auf diese Art und Weise irgendwann einmal eine saubere Verwaltung anstatt einer Selbstbedienungsanstalt hin. Hoffentlich auch mit Hilfe eines Vertreters aus Deutschland, wenn man die alten Netzwerker endgültig in Rente geschickt hat.

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