Eintracht schwimmt im Darmstädter “Lilienstaub”

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Besser gespielt, dazu gehörte allerdings nicht sehr viel denn die sogenannten Lilien befanden sich schon fast im Zustand der Verrottung, und doch verloren.

Ballbesitz, spielerische Dominanz und Auftreten waren sehr ausgeprägt an diesem Samstag in Darmstadt, auch wenn dies der eine oder andere Kommentator in der FAZ anders sieht. Das tut er sowieso, die FAZ mutiert schon fast zur Blumenzeitung, sofern es den hessischen Fußball betrifft.

Das Ergebnis, herbeigeführt durch eine mißratene Flanke, zum Traumtor umfunktioniert, stellte den kompletten Spielverlauf auf den Kopf. Sirigu hat seine Einwechslung prompt mit einem Tor bezahlt.

Zwar spielte die Frankfurter Mannschaft, noch nicht als richtige Mannschaft, sondern mehr als Gruppierung von talentierten Einzelspielern ständig überlegen, aber fast alle Aktionen wirkten irgendwie unvollkommen. Vielleicht auch der Hitze geschuldet, auf beiden Seiten wurde kräftig geschwitzt und getrunken, kam kein gescheites Spiel zustande, sondern es blieb ein etwas merkwürdiges Spiel auf Frankfurter Seite und die Darmstädter konnten sich bemühen wie sie wollten, oder auch nicht, es kam nichts dabei heraus.

Alle Frankfurter Versuche scheiterten entweder am Darmstädter Keeper oder an den eigenen kläglichen Versuchen. Siehe Chandler der den Ball eigentlich mit der Oberlippe über die Linie hätte tragen können.

Es lag zum Schluß irgendwie in der Luft, daß die Männer aus der Provinz zu einem Glückstreffer kommen könnten, der dann das Spiel auf den Kopf stellen würde. Und so war es dann auch. Frankfurt war trotz Überlegenheit nicht in der Lage ein Tor zu schießen und Darmstadt brauchte das Bißchen Glück um die Frankfurter zu düpieren.

Man konnte heute lesen, daß Kovac sauer war auf seine Hintermannschaft, der das Tor anzulasten war. Der Ball geht nahe der Mittellinie verloren und man läßt den Darmstädter gewähren, bis sich der Ball, unerwartet aber doch wählbar, hinter dem Frankfurter Torwart in den Torwinkel senkt.

Wiedereinmal hat sich die SGE selbst geschlagen und genau das ist es was Niko Kovac seiner Truppe abgewöhnen muß. In der Letzten Minute des Spiels noch ein Tor zu kassieren und selbst unfähig zu sein ein Tor zu machen. Weshalb kam Seferovic so spät, weshalb kommt Fabian überhaupt nicht. Beide hätten die Darmstädter “Duftblüten” so richtig zum Stinken gebracht.

Die Ansätze sind gut bei den Frankfurtern aber der Schliff muß noch kommen der die Leistung der Spieler hin und wieder zum Glänzen bringt.

Gegen Leverkusen wird die Mannschaft stärker gefordert, erhält allerdings auch vielleicht mehr Spielraum zur Entfaltung. Vizekusen wird sich wohl kaum nach Darmstädter Manier im Strafraum verstecken und auf Konter lauern. Frankfurt hat möglicherweise einen noch höheren Preis für den Kampf gegen Darmstadt zu zahlen, Varela fällt eventuell durch das rüde Faul von Schipplock in der 7. Minute mehrere Wochen aus.

Darmstadt hat zwar gewonnen und nur das zählt, allerdings war der Sie nicht verdient und die Frankfurter Niederlage zu hart. Nein, auch kein Unentschieden wäre dem Spielverlauf gerecht geworden, nur ein Sieg der SGE.

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