Besucher in Frankfurt aus aller Welt (September 2016)

Tourismusergebnisse im September 2016

Von Januar bis September 2016 konnten 3.869.777 Übernachtungsgäste (+ 0,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 6.615.679 Übernachtungen (+ 0,8 %) in Frankfurt am Main gezählt werden. Die Verweildauer der Gäste liegt konstant bei 1,71 Tage.

Im September allein konnten 832.940 Übernachtungen (- 1,7 %) durch 481.187 Übernachtungsgäste (- 2,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum) generiert werden.

Die Automechanika konnte nicht ganz die Ergebnisse der letztjährigen IAA erzielen. Trotz der immer noch spürbaren Auswirkungen der terroristischen Anschläge und der sensiblen sicherheitspolitischen Lage präsentierte sich der September mit durchaus zufriedenstellendem Corporate- und Businessgeschäft und konnte das Rekordergebnis im letzten Jahr nahezu erreichen. Der Privatreiseverkehr zeigte sich im September allerdings weiterhin verhalten, vor allem im Binnenmarkt.

Darüber hinaus möchten wir Sie auf folgende Übernachtungswerte aufmerksam machen:

  • Der Auslandsmarkt ist hinsichtlich der Übernachtungen im Plus (+ 2,3 %), der Inlandsmarkt weist seit Jahren erstmalig einen leichten Rückgang auf (- 0,6 %).
  • Der größte ausländische Quellmarkt USA wächst mit 443.560 Übernachtungen überdurchschnittlich (+ 5,7 %).
  • Die großen europäischen Auslandsmärkte wie Spanien (+ 21,5 %), die Niederlande (+ 10,2 %) und die Schweiz (+ 4,8 %) wachsen deutlich, während Frankreich (- 2,3 %), Italien (- 2,4 %) und Großbritannien (- 0,6 %) leichte Verluste aufweisen.
  • Der asiatische Markt reagiert unterschiedlich sensibel auf die aktuelle Reiselage. Während Chinas Übernachtungszahlen (+ 7,8 %) und Taiwan (+ 14,5 %) zulegen, zeigt Japan (- 18,6 %) starke Rückgänge. Korea stagniert auf hohem Niveau (+ 0,1 %).
  • Ebenfalls uneinheitlich präsentieren sich die Zukunftsmärkte: Indien (+ 15,7 %) wächst deutlich, während die Arabischen Golfstaaten rückläufig (- 9,2 %) bleiben. Brasilien (- 20 %) verliert noch immer aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage im eigenen Land und auch die Verluste von Russland (- 14,6%) halten an.

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© Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

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