Eintracht und das Christkind

 

 

Das Christkind war schon bei der Eintracht

Das Christkind war schon bei der Eintracht

Die sogenannte englische Woche, die letzte im Jahr 2016, stand unter dem Einfluß von Weihnachten, dem Christkind, dem Weihnachtsmann und Sankt Nikolaus. Viel Licht, Schatten, Geschenke aber auch Hiebe vom Nikolaus gab es für unsere Kicker vom Main.

Zuerst ging es nach Wolfsburg wo sich die Eintracht einem wieder erstarkenden Wolfsrudel beugen mußte. Zwar taumelt Draxler nur über den Platz aber andere haben Ihre Stärke wieder entdeckt und Gomez hat das Tor wieder gefunden. Unter Trainer Valerien Ismael scheint sich die Mannschaft wieder zu finden und auch den Rausschmiß von Klaus Allofs zu vergessen. Es kam wie es bei der Eintracht schon oft der Fall war, man trat als Punktelieferant auf obwohl man das Spiel in der Hand hatte und durchaus alle drei Punkte hätte zum Main entführen können. Aber, was nicht ist, das ist nicht. 1:0 verloren, Mund abgewischt und auf zum Karnevalisten – Derby in Frankfurt, gegen die Narrenkappen aus Mainz.

Die Spiele gegen Mainz sind schon immer etwas Besonderes, hat doch die Eintracht den Anspruch die Beste und die Schönste in der “Weinregion” zu sein. Die Äppler in Frankfurt sind da kompromißlos, obwohl die Mainzer eigentlich die bessere Bilanz im direkten Vergleich hat. Aber, für die Frankfurter sind die aus Mainz halt doch Provinz und gehören nicht in die 1. Bundesliga. Für die Mainzer ist alles gut, solange ihre Mannschaft vor der Eintracht in der Tabelle steht.

Das Treffen in dieser englischen Woche, am Dienstag Abend um 20 Uhr versprach vieles aber es lieferte teilweise in ruhiges Spiel. Abgesehen von der roten Karte für Cordoba, nach Foul an Abraham, Sperre 2 Spiele, zeigten die Mainzer in der ersten Hälfte eine starke Leistung, gingen aber dann komplett unter, speziell nachdem Cordoba vom Platz geflogen war. Die Eintracht erzielte insgesamt 3 Treffer, einer schöner als der Andere. Das 1:0 durch Hrgota, nach einem Traumpaß von Abraham war schon Klasse, aber die beiden Treffer in der zweiten Hälfte durch Barkok und nochmals Hrgota ließ die Zuschauer mit der Zunge schnalzen. Christkind und Weihnachtsmann zusammen waren wohl nötig um solch tollen Tore zu ermöglichen. Trainer Kovac hat wieder den richtigen Riecher gehabt den jungen Barkok ins Spiel zu nehmen. Er erzielte das 2:0 nach einem Hackentrick von Barkok und revanchierte sich mit seiner Ablage auf Hrgota der eiskalt zum 3:0 vollstreckte.

Was können 10 arme Meenzer da schon machen? Nichts, gegen die rote Karte von Cordoba protestieren und sich bis Aschermittwoch in der Bütt verstecke.

Niko Kovac ließ sich nach dem Spiel nicht auf das sehr dünne Eis einer eventuellen Europateilnahme locken sondern wiederholte Gebetsmühlenartig seine Forderung nach 40 Punkten bevor er eventuell andre Ziele ausruft. Auf dem Weg in sein Domizil in Salzburg, Weihnachten im Kreise seiner Familie, wollte er sich noch das Spitzenspiel München gegen Leipzig reinziehen. Keine schlechte Idee. Erstens konnte er seinen nächsten Gegner, Leipzig, ansehen der sich nicht nehmen ließ seinen Star Forsberg durch ein rüdes Foul an Lahm, zu opfern und sich damit ein Stück für das Spiel in Frankfurt zu schwächen, sondern er konnte auch gleich einen Eindruck gewinnen wie die Bayern seine Mannschaft in der Rückrunde empfangen werden. Nach der Schlappe in Frankfurt werden die das Spiel gegen unsere Recken wohl ähnlich druckvoll angehen wie gestern gegen Lei entspannte Abend in München wenigstens gelohnt.

Danke Eintracht Frankfurt, pzig. Hoffentlich gelang es Kovac gleich 2 Fliegen einzutüten, für beide Spiele, dann hat sich derMannschaft, sportliche Leitung und Aufsichtsrat, für diese Hinrunde 2016/2017. Wir Frankfurter haben uns das nach so vielen Jahren des Wartens, Darbens und Bangens verdient. Wir alle hoffen mit Euch, daß die Rückrunde sich  ähnlich positiv für die Eintracht gestalten wird, das wird natürlich sehr schwer, muß die Eintracht doch alle Cracks die man in Frankfurt geschlagen hat dann in deren Stadion Paroli bieten. Nicht einfach aber machbar, wenn die Frische wieder kommt und der Niko den Überblick behält.kleeblatt

Frohe Weihnachten alle Eintrachtlern, Fans und Fußballfreunden. Und ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2017.

Schwein unterwegs

Schwein unterwegs

Dieser Beitrag wurde unter Eintracht veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.