Frankfurter Kartoffelpuffer

 

 

Es ist schon klar, daß es dieses Gericht überall in Deutschland gibt, daß es auch verschiedene Namen hat wie zum Beispiel Reibekuchen, Kartoffelpfannkuchen und so weiter. Aber, und für mich ist entscheidend, daß meine Mutter die Puffer

Kartoffel – Pannekuche mit Äppelbrei

so gemacht hat und ich noch heute keine andere Version eine Chance gebe. Der einzige Grund weshalb die Pfannkuchen nicht öfters auf den Tisch kommen ist, der Gestank der beim Braten des Kartoffelteigs in der Küche entsteht ist schon penetrant und hält sich trotz  offenen Fensters schon lange.

Was wird für das einfache Rezept gebraucht:

10 große Kartoffel, mehlig

1-2 Zwiebel (mittelgroß)

1 Ei

Salz

2 Eßlöffel Mehl (ich nehme allerdings Vollkornmehl)

Öl (Erdnußöl oder ein anderes hoch erhitzbares Öl – kein Olivenöl)

 

Zubereitung:

Die Kartoffel und die Zwiebel auf einer mittleren Reibe komplett in eine Schüssel reiben

Ei, und Mehl einrühren, dann kräftig salzen. (Die Kartoffelstärke nimmt viel von der Würze weg)

Gut durchrühren und umgehend in einer heißen Pfanne mit viel Öl aus braten. Dazu je nach gewünschter Größe eine Menge der Kartoffelmasse mit einer Schöpfkelle in das Öl geben. Von beiden Seiten braten bis die Ränder braun sind. Aus der Pfanne auf eine Platte oder Teller geben und mit Alufolie abdecken um die Pfannkuchen warm zu halten. (Meine Mutter hat immer einen großen Berg Puffer für die ganze Familie gemacht. Dabei mußte sie die fertigen gegen meine Schwester und mich verteidigen)

Dazu paßt sehr gut Apfelbrei. Ich persönlich bevorzuge allerdings einen kleinen Schuß Essig auf dem Pfannkuchen, das bringt den tollen Geschmack dieses einfachen Gerichtes richtig zur Geltung.

Das ist purer Gaumensex wie Herr Rosin immer sagt, aber, es stimmt.

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