Die Rennbahn – Posse oder die Macht vom Lerchenberg

Das Wappen derer von Solms – Wildenfels, Durchlaucht vom Lerchesberg in Frankfurt

 

Jetzt hat das Oberlandesgericht endlich entschieden. Jetzt, nachdem der Vizepräsident des Renn – Klubs, Carl -Philipp Graf zu Solms-Wildenfels, bedingt durch seine Erkrankung an einem Penisbruch, den letzten Termin nicht wahrnehmen konnte. Manche denken mit dem Unterleib, manche können deshalb nicht vor Gericht erscheinen. Hauptsache, die Stadt wird vorgeführt und die eigenen Interessen vor Gericht durchgesetzt. Zumal das Oberlandesgericht dem Rennklub oder seiner Führung sehr wohlgesonnen ist und der Stadt sittenwidriges Verhalten vorwirft.

Auch dem früheren Präsidenten und Mäzen Manfred Hellwig wird dies vorgeworfen, ein Mann der den Renn-Klub durch sein finanzielles Engagement vor dem Ruin bewahrt hatte.

Jetzt hören wir daß der Renn-Klub, der wohl pleite ist, doch Revision in Karlsruhe beim BGH einlegen will. Die dafür notwendige Kaution in Höhe von 350.00 Euro habe man aufgebracht, von den Vorstandsmitgliedern Christiane Weil-Daßbach und Michaela Faust. Außerdem will der Rennclub, laut Solms, die Vollstreckung des OLG-Urteils verhindern. Wenn die Stadt eigenmächtig handelt, werden wir uns mit aller Härte wehren, kündigte Solms an. Ein Sicherheitsdienst, der das Betreten des heruntergekommenen Geländes unterbinden soll, sei bereits engagiert.

Was will der Renn-Klub eigentlich erreichen? Bestimmt nicht, daß der Rennbetrieb wieder aufgenommen wird. Die Rennbahn ist tot und das wissen alle. Die Stadt wird einen Betrieb nie mehr zulassen. Ob sie sich nun durchsetzt oder nicht. Pferderennen an dieser Stelle sind Geschichte.

Was soll dann das Theater von Solms und Gesellen? Ein Schelm der an hehre Ziele glaubt. Kann es nicht sein, daß man im Falle eines Sieges in Karlsruhe von der Stadt Frankfurt eine Abfindung in Millionenhöhe erpressen will um sich dann doch aus der Affäre zu ziehen? Das weiß man heute natürlich noch nicht, aber es würde wundern wenn es nicht so wäre.

Es ist unfaßbar mit welchem Müll unsere Gerichte überfrachtet werden, gibt es doch wichtigere Aufgaben und Fälle als diese Posse eines wild gewordenen Renn-Klubs der außer Kontrolle geraten ist.

Man kann das Gezerre nicht mehr hören und ich wünsche mir, daß der BGH diesem Schattenboxen schnell ein Ende bereitet, so es denn dazu kommt.

Wenn nun noch die Polizei eingreifen muß weil Wachleute Vertretet der Stadt am Betreten des Geländes hindern wollen, obwohl das Oberlandesgericht die Räumung zugelassen hat dann ist das nicht mehr zu akzeptieren.

Im Mittelalter hätte man solche Querulanten wohl geteert und gefedert. Gut, daß das heute nicht mehr so ist. Heute dürfen sie Immobilienkaufmann sein und die öffentliche Meinung manipulieren und strapazieren.

Teeren und Federn im Mittelalter

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