Kein Verkauf am Heiligabend in Hessen

Die Fleischwurst des Jahres für Hessen.

Da würgt sogar der Donald

Hessen ist zusammen mit Rheinland Pfalz der Tugendwächter der Deutschen Nation. Am Heiligabend darf kein Verkauf von Lebensmittel oder anderen Konsumgütern in Hessen erfolgen. Nur an Kiosken, Tankstellen am Flughafen und am Bahnhof ist das möglich. Andere Bundesländer sehen das liberaler und Konsumenten freundlicher und lassen einen Verkauf in allen regulären Verkaufsstellen zu. Zwar ist die Einkaufszeit reguliert und begrenzt, aber immerhin möglich.

Leider hat Martin Luther die Ladenöffnungszeiten in der Liste seiner Thesen vergessen. Spaß beiseite. Was kümmert es den Staat wenn noch eine Gans fehlt, oder die Plätzchen alle sind, oder noch ein Weihnachtsgeschenk fehlt? Eine Unterhose für Volker vielleicht?

Einen feuchten Kehricht geht das den Staat an. Soll Herr Bouffier doch mal seine Frau oder seine Kinder fragen. Die denken bestimmt anders, geben es vielleicht aber nicht zu. Die Gewerkschaften und natürlich die Kirche sehen das natürlich durch ihre Brille.

“Mutti gehört an diesem Tag an den Herd und muß den Tannenbaum schmücken.”

Das ist dann  “Heile Familie”. Ihr Politiker haltet Euch da heraus und überlaßt es Euren Bürgern ihre Zeit zu gestalten, auch wenn das einige wenige Arbeitsstunden bedeutet. Vielleicht wäre Mutti ja gerne ein paar Stunden weg und überläßt dem Gatten das Kochen und Schmücken?

Hessen macht den Vorreiter, wie bei den “Paradise Papers.” Immer vorne weg!

Frohe Weihnachten ihr Weihnachtsmänner und Frauen in Wiesbaden. Halleluja sog i!

Ein Weihnachtsgruß aus Frankfurt nach Wiesbaden

Dieser Beitrag wurde unter Bürger veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.