“Zwischen den Jahren” in unserer City – Nachlese und Ausblick

Wappen der City

 

Weihnachten ist vorbei, die Messen wurden gelesen und wie in jedem Jahr machte das “große Geläut” der Stadt Frankfurt am Heiligen Abend die Bürger auf die Geburt von Jesus Christus aufmerksam.

Es ist gut, daß die Glocken der Frankfurter Kirchen läuten und damit alle Bewohner unserer Stadt daran erinnern, daß wir eine Christliche Gesellschaft sind,  und auch gerne sind. Egal ob noch Menschen anderer Religionen in unserer Gesellschaft leben oder nicht. Es spielt keine Rolle welche Religionen hier bei uns leben, Juden Muslime, Buddhisten oder Hindus. Unser christlicher Glaube gestattet allen Menschen unabhängig von ihrem Glauben in unserem Land und unseren Städten zu arbeiten und zu leben.

Die Regeln gelten für alle Bürger und müssen von allen Einwohnern und Religionen geachtet und beachtet werden.

Ob die Kirchen nun voll sind oder halb leer, die Glocken müssen läuten und die Gläubigen daran erinnern, daß es Zeit zum Beten ist, ob in der Kirche, zu Hause oder nur im Herzen. Dazu muß man nicht in die Kirche gehen und eventuell Gefahr laufen von Predigern in bestimmte Richtungen geleitet zu werden. Das geschah bei den Christen schon im Mittelalter, man denke nur an die Hexenjagden und die Ablaßzahlungen. Bei den Muslimen gibt es heutzutage in vielen Ländern eine unerträgliche Beeinflussung durch Islamisten,  Gläubige anderer Religionen zu töten, zu vertreiben oder zu terrorisieren.

Das darf nicht bei uns geschehen. Unsere Stadt muß frei, säkular und trotzdem gläubig bleiben. Offen für alle Religionen und Menschen. Ohne Mauern und Zäune im Kopf. Frankfurt, die große Metropole im Rhein Main Gebiet hat dies bis heute bewiesen und gewahrt. Durch viele Jahrhunderte als frei Stadt und auch als Teil der Republik.

Martin Luther hat Frankfurt einmal ein “Gold und Silberloch” genannt. Recht hatte er, aber trotzdem ist es eine offene Stadt die sogar Luthers Thesen übernahm. Der Dom wurde vorübergehend evangelisch und dann wieder katholisch. Klar es wird in dieser Stadt mit Geld und Gold gehandelt, aber die Menschen leben hier miteinander und behütet.

Heute sind annähernd 29 Prozent der Frankfurter Bürger Ausländer/innen. Insgesamt 210.146 Bürger mit Migrationshintergrund lebten Ende 2016 in unserer City. Der Anteil wird inzwischen gestiegen sein.

Ich habe kürzlich gelesen, daß in einer hessischen Stadt von einer jungen Ausländerin geklagt wurde weil an ihrer Schule christliche Lieder gesungen wurden, außerdem wurde eine Weihnachtsfeier der Schule als freiwillige Veranstaltung deklariert. Was soll das denn? Welche Rechte beanspruchen diese maßlosen Muslime? Darf man das auch in einem muslimischen Land, zum Beispiel in der Türkei oder in Ägypten als christlicher Schüler verlangen? Man sollte diesen jungen Menschen auch einmal beibringen was das Leben in einer Demokratie und einer säkularen Gesellschaft bedeutet.

Städte und Gerichte dürfen auf solche Ansinnen nicht eingehen. Es gilt die Freiheit des Glaubens zu bewahren und das gilt auch für unseren Glauben, den Christlichen.

Frankfurt sah sich im vergangenen Jahr mit verschiedenen Gerichtsprozessen konfrontiert die so unnötig waren wie ein Kropf. So zum Beispiel die sinnlose Klagerei des Grafen Solms um die Nutzung der Pferderennbahn. Letztendlich hat sich die Stadt Frankfurt durchgesetzt und das Grundstück geht an den DFB für eine einzigartige Fußballakademie.

Die Deutsche Börse, die sich auf Grund und Boden im Speckgürtel der Stadt, nach Eschborn zurück zog, lieferte sich ein Gefecht mit der Börse London, der hessischen Landesregierung, der Stadt Frankfurt und den Behörden in London um den Sitz einer gemeinsamen Börse aus Deutscher Börse und Londoner Börse. Der Chef der Börse, Kengeter begab sich auf sehr dünnes Eis indem er ein großen Aktienpaket übernahm obwohl der Geruch von Insiderhandel in der Luft lag. Die ganze peinliche Aktion scheiterte, kostete die Börse viele Millionen und Kengeter trat endlich im Oktober zurück.

Das sind nur wenige Beispiele von vielen des vergangenen Jahres. Es gab noch andere.

Positiv ist auch zu vermerken, daß die Frankfurter Eintracht sich unter ihrem neuen Management Bobic und Kovac stabilisierte und das Jahr auf Platz 8 der Bundesligatabelle, als zweitbeste Auswärtsmannschaft und als Teilnehmer des Viertelfinales im DFB Pokalwettbewerb qualifizierte.

Ein herausragendes Ereignis des kommenden Jahres wird die OB Wahl Ende Februar sein. Ein Ereignis, welches hoffentlich den ungeeigneten Amtsinhaber Peter Feldmann zurück in seine sozialdemokratische Wüste schicken wird. Nicht seiner Partei wegen. Die ist so demokratisch wie die CDU auch. Wegen seines sehr übersteigerten Selbstbewußtseins das ihn ständig in die Öffentlichkeit treibt, vor die Kameras und Mikrofone. Es gibt einige Bewerber auf die OB Position, vor allem Frau Dr. Bernadette Weyland von der CDU könnte den Job gut machen. Denke ich. Die Frau ist aus Schwanheim, hat große Erfahrung als Staatssekretärin in Wiesbaden gesammelt, ist Mutter von vier Kindern und hat das Zeug zu einer guten Oberbürgermeisterin in unserer weltoffenen City. Leider ist Frau Dr. Weyland recht unbekannt bei den Wählern, im Gegensatz zu Herrn Feldmann der ständig aus der Krippe der Öffentlichkeit frisst damit ihn auch der letzte Bürger in unserer Stadt erkennt und wählt.

Ich halte Frau Dr. Weyland die Daumen, daß sie es schafft diesen Selbstdarsteller aus dem Römer zu drängen damit dort im OB Büro endlich wieder gearbeitet und nicht nur fotogen gelächelt wird.

Der Wohnungsbau geht hoffentlich bald voran, es wird hoffentlich mehr Bauland ausgewiesen und die Baugesetze ausgelichtet und vereinfacht. Die Stadt brauch viel mehr Wohnraum, für alle Bürger, Neubürger, Sozialarbeiter, Angestellt des öffentlichen Dienstes, Krankenpfleger, Polizisten. Egal ob nahe der A5, anderen Freiflächen, Schrebergartenanlagen und Brachen, es muß gebaut werden. Auch Sozialwohnungen, öffentlich gefördert müssen her. Die Grünen sollten sich zügeln sonst werden sie vom Muff der Vergangenheit erstickt.

Es müssen vielleicht sogar Bahnanlagen überbaut werden aber es muß auf jeden Fall etwas bewegt werden. Die Genehmigungsverfahren müssen dringend verkürzt werden damit etwas geschehen kann.

Es müssen LKW Parkplätze rund um Frankfurt geschaffen werden damit die Voraussetzungen für einen reibungslosen Warentransport geschaffen werden.

Die Kleinmarkthalle muß endlich neu gestaltet oder gebaut werden. Das Händlerkonzept muss geändert werden damit eine gute Vielfalt des Angebotes vorhanden ist. Momentan ist die Kleinmarkthalle unter Kontrolle weniger Personen, einseitig ausgerichtet und mafiös strukturiert. Das muss sich ändern.

Das Frischezentrum im Norden Frankfurts muß neu geordnet werden. Sonst geht uns in Frankfurt die Frischware aus.

Es gibt noch viele Problemfälle in Frankfurt, wie in anderen Städten aber für mich zählt natürlich nur unsere City und das Wohl ihrer  Bürger. Unserer Mitbürger.

Ich wünsche allen Bürgern der Stadt noch ein paar ruhige Tage, bevor das Jahr zu Ende geht, und ein gesundes, gutes und erfolgreiches Neues Jahr. Ob sie hier leben oder im Ausland ihrem Job nachgehen oder sich dort niedergelassen haben. Wer diesen Blog liest ist ein Frankfurter, ob hier in unseren Gemäuern oder im Herzen.

Bleiben Sie mir gewogen. Ihr Musungu.

 

 

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