Adlerkrallen im Wolfspelz – WOB : SGE 1:3

 

 

Adler auf Wolf

Der Adler mit Namen Attila stieß, aus dem Süden der Nation kommend, auf die Wölfe nieder und zerfetzte mit sein scharfen Krallen den Pelz der Wölfe. 1:3 war das Endergebnis eines aus Frankfurter Sicht vergnüglichen Fußballspiels.

Erst schlug Sebastian Haller zu und erzielte das 0:1 mit einem strammen Schuß aus dem Stand. Der Wolfsburger Torwart konnte dem Ball nur noch verblüfft nachschauen. Das 0:2 erzielte Timmy Chandler und es sah ganz so aus als könnte Wolfsburg sang und klanglos untergehen.

Mit einem tollen Freistoßtor von Maxi Arnold zog Wolfsburg auf 1:2 wieder näher an die Eintracht heran und der Trainer erhoffte sich offensichtlich ein noch besseres Ergebnis. Der junge Jovic zog den Wölfen jedoch in der 85. Minute diesen Zahn indem er den Ball fein in das Wolfsburger Gehäuse zirkelte. 1:3 war das Endergebnis, ein noch höheres wäre möglich gewesen.

Die Frankfurter zeigten ein sehr gutes und stabiles Auswärtsspiel, Auswärtssieg Nr. 6 in dieser Saison krönte die Leistung der Multikultitruppe vom Main. Bestes Auswärtsspiel der Saison, eloquent und gekonnt, abgezockt und professionell. Die Truppe steht jetzt auf Platz 7 der Tabelle, mit 30 Punkten nur knapp hinter den Plätzen 2 bis 4. Nur das schwache Torergebnis der laufenden Saison verhinderte einen besseren Platz.

Das spielt zwar keine herausragende Rolle für die Mannschaft und die Mannschaftsführung, zeigt aber doch was machbar wäre, würden mehr Tore erzielt. Alleine der verpaßte Heimsieg gegen Freiburg zeigt wo man hätte heute stehen können in der Tabelle, fehlte nicht hin und wieder das letzte Zeichen von Stärke und Reife. Ein Tor.

Nach diesem Spiel blicken wir mit Freude und Erwartung auf das nächste Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Ich glaube nicht an die stumpfsinnigen und gebetsmühlenartig vorgetragenen Statistiken der Fernsehmoderatoren,  und wenn man in dieser Saison im Heimstadion wenig erfolgreich war dann ist dies eher eine Momentaufnahme,  und nicht eine fest gemauerte und schwer zu überwindende Tatsache.

Bald kommt der Publikumsliebling der Frankfurter Fans wieder auf den Platz, Marco Fabian und wird seine Kollegen zu neuen Höchstleistungen motivieren. Auch Abraham sollte seine Wadenbeinblessur bald überwunden haben und dann geht es auch im Waldstadion wieder zur Sache.

Wetten?

Weiter so!

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