Frankfurt erhält wohl Jüdische Akademie

Davidstern

 

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland hat sich mit der Stadt Frankfurt und dem städtischen Wohnungsbaukonzern ABG auf einen Standort für die Akademie geeinigt. Die Akademie soll am südlichen Rand des Bockenheimer Kulturcampus in einem ehemaligen Professorengebäude unterkommen.

In der Akademie, einzigartig in Deutschland, werden die Bildungsinitiativen des deutschen Judentums gebündelt.

Die Stadt Frankfurt wird das Objekt mit 4.5 Millionen Euro unterstützen. Auch das Land Hessen wird das Projekt unterstützen. Die Unterstützung durch Stadt und Land scheint zwingend da der Staat und die Stadt die Jüdische Gemeinde während der nationalsozialistischen Herrschaft ausgebeutet haben. Nach dem Krieg wurde nur eine minimale und halbherzige Entschädigung gezahlt.  Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 16 Millionen Euro. Die evangelische Kirche betreibt in Deutschland 20 Akademien und die katholische Kirche ebenfalls 20 Akademien. Beide Kirchen unterhalten Akademien in Frankfurt. Die Aufgaben sind gesellschaftliche Entwicklungen zu reflektieren und Perspektiven zu eröffnen.

Die jüdische Vergangenheit und Geschichte dieser Stadt gebietet es geradezu das Projekt der Jüdischen Akademie zu fördern und auch finanziell zu unterstützen. Jüdische Familien haben die Stadt Frankfurt in der Historie sehr stark geprägt.

Danke Frankfurt, das bist Du der Jüdischen Gemeine schuldig.

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