4 Glockenschläge und die Messe war gelesen – SGE : 1 FC 4:2

 

Armin Veh kam mit seiner conducticius colonia in Frankfurter Waldstadion und war sicher die drei Punkte zu entführen. Direkt aus dem Adlerhorst, aber dagegen hatte die Eintracht etwas. Die Domstädter muten akzeptieren daß der Geisbock hier besser nicht “meckert” sondern die Schnauze hält.

Natürlich gönnt man den Kölnern den Verbleib in der ersten Fußball Bundesliga, aber deshalb muß diese Truppe doch nicht in unserem Waldstadion gewinnen. Köln bot in Frankfurt eigentlich ein desolates Bild. Die Mannschaft spielte Saft und kraftlos und wirkte in  ihren Fußballshirts eher karnevalistisch  maskiert, wie die mitgereisten Fans aus Köln und nicht voller Wille die Punkte verdient zu gewinnen.

Schon in der 15. Minute hatte der stürmische Ante Rebic das 1:0 erzielt. Rebic war genau an der richtigen Stelle um den Ball unhaltbar über die Linie zu schießen.  Das Stadion tobte und freute sich, daß schon wieder ein Heimsieg möglich war. dann ließ sich die Eintracht von Köln ein wenig einlullen und auf ein niedrigeres Niveau hinunterziehen.

Hasebe foulte in der 57. Minute an der Strafraumgrenze und der Videoschiedsrichter empfahl dem Unparteiischen einen Strafstoß. Diesen verwandelte Terrode zum 1:1.

Bevor allerdings Ängste unter den Zuschauern aufkommen konnte, wachte die Mannschaft wieder auf und erzielte schnell das 2:1 in der 59. Minute durch Marco Russ, der einen Freistoß von Wolf  kraftvoll in das Kölner Tor versenkte. Glückwunsch Marco, das hast Du verdient.

Dann ging es Schlag auf Schlag. In der 65. Minute erzielte Simon Falette das 3:1 und Marius Wolf das 4:1 für die Hausherren. 4:1, das gefiel den Zuschauern, schon lange her im Waldstadion 4 Tore der Eintracht genießen zu können.

In der 74. Minute erzielte Terrodde das 4:2 das allerdings nur eine Ergebniskorrektur war. Der Finne im Tor der Eintracht hatte wieder einmal einen Aussetzer und ließ den Schuß von Terrodde fallen und der kullerte über die Linie. Vielleicht hat er sich das von Adler aus Mainz abgeguckt.

Armin Veh hatte schnell ausgeträumt und mußte seine Punktewünsche auf ein späteres Spiel verschieben. Irgendwo in Deutschland, nicht hier in Frankfurt.

Die Eintracht spielte stark und kämpferisch aber auch spielerisch hervorragend und bemerkenswert. Es machte Spaß zuzuschauen und sich grenzenlos zu freuen.

Der Lohn ist der vierte Tabellenplatz und 36 Punkte.

Ein Freudenfest für die Mannschaft, die Trainer und die Fans. 3 freie Tage hat der Trainer den Spielern versprochen, Kraft und Stärke tanken für das kommende Montagspiel im Waldstadion gegen Leipzig. Ein schwieriges Spiel, schon wegen der Fan-Proteste gegen den Montagstermin.

 

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