SGE – 0:1 gedreht – 2:1 in Marseille gewonnen

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Schlecht in die Saison gestartet, 1 Sieg und 3 Niederlagen, inklusive Ulm, skeptisch in das leere Stadion zu Olympic Marseille gereist, 0:1 kassiert, Willems muß runter vom Platz, mit 10 Mann weiter, 1:1 erzielt (Torro mit dem Kopf) und dann von Jovic in der 89. Minute das 2:1 Siegtor erzielt.

Perfekt!

Vor leeren Rängen mußten die Eintracht Protagonisten antreten und die Fans durften noch nicht einmal in die Stadt. Was das sollte hat sich mir noch nicht eröffnet. Ich weiß zwar auch nicht was ein Fan in Marseille wollte, konnte er doch nicht ins Stadion, aber ein Gericht in Marseille hat Ihnen auch den Aufenthalt in der Stadt verboten. So weit ist es schon gekommen im Fußball.

Die Zuschauer dürfen nicht ins Stadion, die Heimmannschaft hat sich äußerst schlecht benommen, ja sie dürfen nicht einmal in die Stadt. Wie im Mittelalter: Nur Bürger geduldet, keine Besucher. Noch nicht einmal im Fernsehen konnten die Frankfurt Fans ihre Eintracht sehen. Die Rechte waren an ein Internet Streaming Unternehmen vergeben und Otto Normalverbraucher war auch hier ausgeschlossen.

Warum schicken wir die Bosse bei der UEFA, der Fifa und dem DFB nicht einfach nach Hause? Die haben mit dem Fußball wie wir ihn lieben doch nichts mehr gemein. Das zählt nur noch die Kohle und die landet dann überwiegend in Münchner Kassen, bei den goldenen Rolex Uhren und sonstigen bayerischen Schmankerln.

Mir blieb nichts anderes übrig als mich vor den Fernseher zu hocken und den Videotext anzustarren. In der 89. Minute belohnte uns dann der Jovic mit seinem satten 2:1 für die Eintracht. Gewonnen, trotz dem wiederholten Ausraster von Willems der schon wieder den Platz mit einer roten Karte verlassen mußte. Zwar etwas zweifelhaft die Entscheidung da der Franzose die Show gut abspulte, aber trotzdem berechtigt da sich Willems offensichtlich nicht darüber im Klaren ist wo seine Verantwortung liegt und wie man mannschaftsdienlich spielt.

Alle waren glücklich am Ende, auch der hin und wieder unglücklich agierende Trapp im Tor bei der Eintracht und natürlich auch der Trainer. Hütter ist natürlich dankbar, daß er etwas aus der Schußlinie gerückt ist, aber vielleicht kapiert die Mannschaft endlich was der Trainer von ihr will und was sie tun muß.

Am Sonntag abend kommt nun der Vertreter der Limonaden – Fraktion, RB Leipzig nach Frankfurt. Bisher konnten die noch nicht in Frankfurt gewinnen. Die Eintracht fühlt sich nach dem Erfolg in Marseille beflügelt den zweiten Saisonsieg einzufahren. Hoffentlich gelingt das. Als großer Motivator tritt Ralf Rangnick ja nicht auf, eher als Rächer und Henker. Man wird sehen, Äbbelwoi gegen Brause. Liegt doch auf der Hand wer besser vergoren ist. Dem Rangnick bleibt ja immer noch ein Handkäs mit Musik. Speziell mit der Musik kann er sich ja zurück nach Leipzig pusten. Gut Flug Herr Rangnick.

Weiter so!

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