Das älteste Gebäude in Frankfurt am Main

Die Justinuskirche in Frankfurt am Main Höchst!

Justinuskirche in Frankfurt am Main-Höchst

Die karolingische Justinuskirche (auch: Margarethenkirche) in Frankfurt-Höchst ist das älteste erhaltene Gebäude in Frankfurt am Main und eine der ältesten Kirchen in Deutschland.

Die dreischiffige Basilika stammt aus der Zeit nach 830. Der spätgotische Hochchor entstand ab 1441. Die Kirche steht am östlichen Ende der gut erhaltenen Höchster Altstadt hoch über dem Main. Zur Stadt hin besitzt sie einen Vorplatz, zum Main hin einen großen Blumen- und Kräutergarten, dessen Begrenzung die erhaltene Höchster Altstadt bildet.

Die Kirche, die für die Siedlung Höchst viel zu groß war, sollte als Machtsymbol gegen den Königshof in Frankfurt stehen. Rabanus Maurus,  Otgars Nachfolger, nahm um 850 die Weihe der Justinuskirche vor. Sie diente zunächst als Pfarrkirche.

Die große Bedeutung der Justinuskirche gründet sich einerseits auf ihre bedeutende Bauplastik (vor allem die karolingischen Kapitelle und das spätgotische Nordportal), andererseits darauf, dass sie eine der wenigen fast vollständig erhaltenen frühmittelalterlichen  Kirchen ist und seit rund 1150 Jahren ununterbrochen als Kirche genutzt wird.

Otgar von Mainz, Erzbischof (rechts), Rabanus Maurus sein Nachfolger (links), Die Erbauer der Basilika

 

Höchst wurde im Jahr 790 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, Frankfurt erst 794. Das führte lange Zeit zu einer gewissen Rivalität. 1928 wurde Höchst von Frankfurt eingemeindet.

Der Kreuzaltar von 1485

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