Freiburg kommt bei der Eintracht unter die Hufe

 

 

Ein Zugewinn, ohne Zweifel

Ein erstaunliches Spiel, dieser Rückrundenstart der Frankfurter Eintracht gegen den Sportclub Freiburg. Angetreten ist die Frankfurter Eintracht zwar mit viel Momentum aber gelungen ist in den ersten 30 Minuten nicht viel. Die Eintracht mühte sich aber die Freiburger folgten den Anweisungen ihres Trainers besser und ließen die Frankfurter nicht zum Zug kommen. Wie schon zu oft standen Abspielfehler und verlorene Bälle im Vordergrund bei der Eintracht. Gerade der sogenannte Abwehrchef Abraham zeichnete sich in dieser Phase durch viele Ballverluste aus.

Doch dann ging plötzlich ein Ruck durch die Frankfurter Mannschaft und Freiburg erhielt binnen 9 Minuten 3 Nackenschläge von denen man sich bis zum Schluß nicht erholte.

Das Gatter öffnete sich und die Frankfurter Büffelherde trampelte mit 3 Toren über die Seele des engagierten Trainers Christian Streich.

Sebastien Haller 1:0

Zuerst Sebastian Haller in der 36. Minute. Ein klug weiter geleiteter Kopfball nach einer Hereingabe von Seppl Rode wurde vom 1.90 Meter Mann Haller wuchtig mit dem Kopf im Freiburger Netz versenkt. 1:0 für die Eintracht.

Ante Rebic 2:0

In der 40. Minute legte ein spritziger Ante Rebic ein Tänzchen aufs Rasenparkett und erzielte das 2:0 mit dem linken, starken Fuss.

Und zu guter Letzt folgte dann noch der 3. im Bunde, Luka Jovic mit einem sehenswerten Sololauf auf Torhüter Schwolow zu, nachdem er einen Abwehrfehler der Freiburger nutzte und sich den Ball klaute. Er versenkte diesen dann an Schwolow vorbei zum 3:0.

Luka Jovic 3:0

Zwar haben die 3 schon vorher öfters zusammen auf dem Platz gestanden, aber nie vorher alle 3 in einem Spiel getroffen. Chapeau!

Nils Petersen gelang dann in der 69. Minute noch das 3:1 aber das kümmerte die Eintracht Truppe nicht mehr, hatte man doch noch 4 oder 5 glasklare Chancen durch die Paarhufer in der Mannschaft und hätte die Freiburger durchaus noch demütigen können. Das 4:1 erzielte dann noch Willems, aber das Tor wurde aberkannt da angeblich ein Foul von Rebic an einem Abwehrspieler vorausging. Schwache Leistung des Schiedsrichters, aber wollen wir nicht meckern.

3 Punkte gewonnen, Platz 5 erobert, vielleicht nur bis heute, abhängig davon ob Schalke gegen Wolfsburg gewinnt oder nicht.

Man kann mit dem Ergebnis zufrieden sein, aber der Trainer Hütter hat recht, man hat in der ersten Hälfte der Saison schon besser gespielt. Ja, die können es, auch wenn Salcedo sich wieder in Richtung Mexico abgeseilt hat, Mit Seppl Rode hat man einen guten Mann für das Mittelfeld verpflichtet, das wird sich noch auszahlen, in der Bundesliga sowie auch in Europa.

In der kommenden Woche muß die Eintracht nach Bremen. Keine leichte Aufgabe, aber man spricht jetzt schon recht offen über die Champions League, da müssen sie halt liefern, die Büffel und der Rest der Herde.

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