“Das Beste im Mann” Ein schräger Kommentar

 

Für das Beste im Mann! Was bedeutet das? Was ist das Beste im Mann? Oder was ist das Beste im Frankfurter Mann? Der Werbeslogan eines Rasierklingenherstellers der den Slogan selbst nicht erklären kann. Der Spruch war eben halt plötzlich da, und hat sich sehr lange gehalten. Bei Eintracht Frankfurt hingegen dreht sich fast alles um die Jovics und Rebics der Mannschaft. Gehen Sie oder bleiben sie? Spielen sie Champions League oder European League? Oder nur National League, pardon Bundesliga.

Es klingt ja auch gut. DAS BESTE IM MANN. Sind das die ewig nachwachsenden Stoppeln, aber da kann ja nicht sein, man schneidet sie ab, jeden Tag. Oder man ist faul und läßt sich einen 6 – Tage Bart wachsen. Sieht ja ganz männlich aus, solange einer noch jung ist und dunkle Stoppeln hat. 90 % der Männer mit 6-Tage Bart allerdings ist schon grau und die Kerle sehen aus wie ungewaschen und gerade frisch aus dem Bett. Man hat das Gefühl die riechen auch so, man kann sich auch irren.

Das kann das doch das Beste im Mann nicht sein. Vielleicht ist ja auch ganz profan sein Geld gemeint. Beim Frankfurter Mann würde ich momentan an die Frankfurter Eintracht denken. Nach deren Auftritt im europäischen Fußball kein Wunder. Aber die Klingen sind ja nicht nur für Frankfurter Männer gemacht, Männer aller Nationen werden angesprochen. Also doch die Kohle. die spielt ja auch im Fußball die größte Rolle wie man gerade in England sieht.

Und die Motivation, siehe Liverpool und den Klopp, oder soll man ihn Kloppo nennen? Das funktioniert ganz gut mit Ihm. er kitzelt alle Reserven oder wie die Fußballer sagen: Die letzten Körner, aus den Kerlen oder auch Jungs genannt, heraus. Das hat sogar auf die Frankfurter, quer über den Kanal, die Benelux Staaten, bis nach Hessen, sprich Frankfurt gewirkt. Aufstehen, Mund abputzen (nach dem Debakel in Leverkusen), und ab nach London. Denen an der Stamford Bridge zeigen was eine Riederwälder Hacke ist. Das beste im Mann. Na ja, hätte ja beinahe auch funktioniert. Nur das normalerweise für die Engländer so peinliche Elfmeterschießen ging diesmal bei der Eintracht in die Hose.

Ungerecht dieser Fußball. Dabei hätte doch Frankfurt das Endspiel in Baku verdient. Na ja, sollen sich halt die Engländer gegenseitig um das Beste im Mann streiten. Einer wird gewinnen! Wahrscheinlich in diesem Fall, ein Engländer. Das Beste im englischen Mann. Und das in Aserbaidschan! Wo zum Teufel ist das überhaupt? Ach egal, Hauptsache in Europa hätte Andy M. gesagt.

Danke Eintracht. Danke Jungs. Wir freuen uns auf die heutige Begegnung mit Mainz und am kommenden Sonntag gegen die Bayern. Denen könnt Ihr endlich einmal wieder ein Bein stellen auch wenn dann die Dortmunder Meister werden. Immer noch besser als diese selbstherrlichen Münchner Kleinhirne deren  Denken sich nur noch um Pokale dreht, gewonnene oder die noch zu gewinnenden.

Packende Spiele wie die in England in dieser Woche sind für die Bajowaren schon lange keine Realität mehr. Pomadig kreist man um Titel und Thesen. Temperament geht ihnen schon lange ab.

Adi Hütter hat eine Mannschaft gebildet die uns ein Jahr freute und aufgeilte, die sich selbst an sich erfreute und motivierte. Bis ins Halbfinale der European League, knapp gescheitert trotz zweier Fast – Tore durch Sebastien Haller. Und vielleicht sogar einen Champions League Platz in der nächsten Saison. Es ist dieser büffelwilden Truppe zu wünschen. Sie hat es sich, und dem Trainer, und dem Verein,  und vor allem den Fans verdient. Danke.

 

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