Mangel an öffentlichen Toiletten bringt Frankfurt auf den “Frosch”

Frankfurt ist eine der führenden Städte in Deutschland was den Tourismus betrifft. Die Innenstadt mit dem Römer und der neu rekonstruierten Altstadt ist ein wahrer Touristenmagnet und bringt  täglich ungefähr 8.000 Besucher in den Bereich zwischen dem Dom und dem Römer. Und es werden immer mehr.

Die Übernachtungszahlen steigen stetig an und bescheren der Stadt eine Flut von Besuchern aus aller  Welt, neben den einheimischen Neugierigen die sich durch die engen Gassen der Altstadt drängen.

Alle haben allerdings auch ein dringendes Bedürfnis: Sie müssen pinkeln nachdem sie sich mit Äppler oder anderen Getränken vollgepumpt haben. Nur wo?

Öffentliche Toiletten gibt es keine und Restaurants verweigern den Bedürftigen das stille Örtchen. Nicht nur die Altstadt ist eine Toilettenwüste, nein die gesamt Innenstadt hat nur wenige öffentliche Klos zu bieten. Was tun? An die Wand pinkeln ist nicht nur verboten, sondern es stinkt und beschädigt die Gebäude.

Im Magistrat kam eine clevere Idee auf. Es gibt doch Urinale für unterwegs! In Bangkok war es schon vor vielen Jahren unerläßlich ohne ein solches Hilfsmittel eine längere Autofahrt, zum Beispiel zum Flughafen anzutreten.

In Zukunft kann man diese transportablen “Pinkelhilfen” am Flughafen, am Hauptbahnhof und auf der Zeil und in der Altstadt erwerben. Die Urinale für unterwegs sind wiederverwendbar, können in einen Gully entleert werden oder bequem in der Hotel oder Bustoilette. Wenn Sie mit der Lufthansa in Frankfurt ankommen dann können Sie diese schon auf dem Flieger, im Bordverkauf, erwerben.

Die Pinkelhilfe für unterwegs. Männer, Frauen oder Kinder freuen sich über die Erleichterung.. Nicht als Trinkflasche verwenden.

Das Modell Frosch hat dem Magistrat besonders gut gefallen und ist für unter 5 Euro zu erhalten. Sollten Sie einem Touristen mit heraushängendem Frosch begegnen, Sie müssen nicht auf das Quaken warten, er hat sich gerade verschluckt.

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