Tod am Bahnsteig

 

 

So könnten Bahnsteige auch in Deutschland aussehen.

Das schreckliche Geschehen im Hauptbahnhof von Frankfurt vor einigen Tagen, ein 8 jähriges Kind starb und seine Mutter wurde verletzt, ruft allerlei Meinungen, Vorurteile, Besserwisserei und viele Politiker in unserer Nation auf.

Ein in der Schweiz lebender Afrikaner, der übrigens von der dortigen Polizei wegen häuslicher Gewalt gesucht wurde, hat beide Personen vor einen einfahrenden Zug gestoßen.

Minister Seehofer kündigte umgehend das Nachdenken über geeignete Sicherheitsmaßnahmen an, die DB wies aber sofort technische Lösungen als zu teuer und nicht ausführbar von sich. In Frankfurt wird der Hauptbahnhof umgebaut und renoviert, baut ihn bitte auch sicherer. Wenn die DB Führung unfähig ist dann tauscht sie aus.

Was ist los in Deutschland???? Nicht nur, daß unsere Politiker sich nicht trauen für sichere Seewege unserer Versorgung Vorsorge zu treffen, technische Innovationen finden nur noch im Ausland, speziell aber nicht nur, in Asien. Man findet kaum einen Bahnhof in den Ländern wie China, Japan, Singapore, Thailand oder anderswo, der nicht entsprechend gesichert ist.

Die Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte bei der DB wird sofort überspielt mit dem Hinweis, daß Nachrüstung der Bahnsteige zu teuer oder technisch unmöglich sei. Die DB Führung will doch nur ablenken von ihrer Unfähigkeit das riesige Unternehmen nicht nur profitabel sondern auch sicher, zukunftsorientiert  und verbraucherfreundlich zu führen.

Das dumpfe Denken durch Kostenersparnis, Personal einzusparen oder durch das Weglassen von Modernisierungen erfolgreich zu sein, sprich hohe Tantiemen einzufahren zieht sich durch große Bereiche der deutschen Unternehmen. Beispiele sind die Deutsche Bank, die Verkehrspolitik, die Bundeswehr – fast kaputt gespart, der Brücken und Straßenbau und nicht zuletzt die Automobilindustrie.

Ich rede nicht davon berechtigte Asylsuchende abzuweisen aber ich denke man sollte weniger für Sozialleistungen  in vielen Bereichen ausgeben und stattdessen unser Land technisch wieder zu einem Musterstaat zu machen. Das bringt langfristig mehr Exporte nach Deutschland und dann auch wieder mehr Geld für soziale Belange.

Es spricht nichts dagegen die Bahnhöfe durch kluge Maßnahmen an den Bahnsteigen zu sichern. Und wenn es Millionen kostet, dann soll es halt so sein. Genauso sollten Deutschland seiner Pflicht im Rahmen europäischer Maßnahmen in der Straße von Hormuz nachkommen und sofort und umgehend die Bundeswehr technisch und von der Mannstärke her, den Anforderungen der Nato und der latenten Bedrohung durch die Politik Russlands anpassen.

Die Bürokratie auf allen Entscheidungsebenen gehört gestutzt und modernisiert, andernfalls sind wir bald eine Bananenrepublik im kalten Europa.

Dann macht halt wieder mehr  Schulden. Wenn es hilft sicherer in Deutschland zu leben ist das mehr wert als ein paar läppische Schulden.

Wenn deutsche Entscheider im 19. Jahrhundert so gedacht und gehandelt hätten wie ihre heutigen Pendants wären wir technisch heute noch in vorindustriellem Zustand.

Wir könnten vielleicht auch weniger Diskussionen über die Gleichstellung der Geschlechter bei der Vergabe von Managerposten reden, wir müssen die Kompetenz in den Vordergrund stellen und nicht nur die Genderpolitik.

Der Fisch stinkt immer vom Kopf ab und das gilt auch für die Bundespolitik, kommunale Führungsebenen und die Parteienlandschaft.

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