Besucher in Frankfurt aus aller Welt (November 2019)

Rekordkurs hält an

Es war ein starker Monat, und so geht der November mit 963.069 Übernachtungen (+ 13,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 547.245 Übernachtungsgästen (+ 6,3 Prozent) als der bisher besucherreichste November in die Statistik ein. Der Monat wurde von einem guten Tagungs- und Corporate Geschäft sowie weiterhin ansteigendem Privatreisemarkt geprägt. Die Messen „CPhI Worldwide“ und die ‚Formnext‘ trugen zum positiven Ergebnis bei.

Insgesamt konnten von Januar bis November 9,9 Mio. Übernachtungen (+ 5,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 5,7 Mio. Übernachtungsgäste (+ 4,4 Prozent) gezählt werden. Die durchschnittliche Verweildauer stieg auf 1,74 Tage an. Hinsichtlich der Übernachtungen behielten der Inlandsmarkt (+ 7,3 Prozent) als auch der Auslandsmarkt (+ 3,9 Prozent) ihre positive Dynamik bei. 44 Prozent aller Übernachtungen fanden durch ausländische Gäste statt und 56 Prozent durch Gäste aus Deutschland. Bezogen auf die Gästeübernachtungen präsentiert sich Frankfurt damit wiederum als eine der internationalsten Städte Deutschlands. Es ist absehbar, dass Frankfurt im Jahr 2019 zum zweiten Mal nach 2018 die 10 Mio.-Marke bei den Übernachtungen überschreiten wird.

Die Bettenauslastung lag bei 49,6 Prozent, was einer tatsächlichen Zimmerauslastung von ca. 69 Prozent entspricht, wobei die Gesamtanzahl der Betten auf 59.902 stieg (+ 7,7 %). Die Anzahl der Beherbergungsbetriebe ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 297 auf 312 angestiegen.

Darüber hinaus möchten wir Sie auf folgende Werte aufmerksam machen:

• Der größte ausländische Markt USA wuchs um 8,5 Prozent auf 650.431 Übernachtungen.

• Die größten europäischen Auslandsmärkte entwickelten sich stabil zum Vorjahreszeitraum: Spanien (+ 10 Prozent), Frankreich (+ 2,5 Prozent), Italien (+ 2,1 Prozent). Großbritannien (+ 2,7 Prozent) konnte wieder seinen Platz als zweitgrößter Quellmarkt hinter den USA einnehmen.

• Wichtige Zukunftsmärkte zeigten weiterhin unterschiedliche Entwicklungen: Während die Arabischen Golfstaaten (- 11,2 Prozent) weiter verloren, wuchsen Indien (+ 7,5 Prozent), Brasilien (+ 20,3 Prozent), Russland (+ 10,6 Prozent), Türkei (+ 19,8 Prozent) und Polen (+ 20,2 Prozent) zeitgleich überdurchschnittlich.

• Große Überseemärkte aus Asien wie China (- 2,3 Prozent) und Korea (- 2,9 Prozent) verzeichneten Verluste oder stagnierten wie Japan (+ 1,7 Prozent) auf hohem Niveau.

• Die südosteuropäischen Märkte entwickelten sich unterschiedlich mit: Bulgarien (+ 13,9 Prozent), Ukraine (+ 44,6 Prozent), Rumänien (+ 4,9 Prozent), Slowenien (- 14,05 Prozent), Ungarn (- 2 Prozent).

© Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Gäste-undÜbernachtungszahlenNovember2019
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