Eintracht gegen die Fugger 5:0 – Ein Wirbelsturm im Waldstadion

 

 

App-laus, App-laus den Protagonisten

Das hat geknallt! Endlich konnte sich die Eintracht von ihrer Fugger-Lähmung befreien und schlug die eingereisten Augsburger mit 5:0 in die Flucht.

Anfangs war das Spiel recht ausgeglichen, Fehlpässe auf beiden Seiten und ein nervöses Gekicke. Allerdings dominierte die Eintracht den Gegner und letztlich sicherte ein Spieler den Sieg der sonst eigentlich nur selten traf. TIMOTHY CHANDLER, erzielte seinen ersten Doppelpack für die Eintracht und Filip Kostic machte es ihm sofort nach. Dazwischen traf Andre Silva noch zum 3:0 und machte damit den Sack zu.

Da half auch die prächtige Vergangenheit der Fugger nicht, die Mannschaft aus Augsburg brach zum Schluß auseinander und hatte Glück nicht noch viel höher zu verlieren. Trainer Schmidt erkannte zu recht, daß sie dies allerdings nur ihrem guten Keeper zu verdanken hatten, der einige Granaten hielt.

Timmy Chandler führte die Eintracht zu einem weiteren Sieg in der Bundesliga Aufholjagd, nötig geworden durch die unglaublichen Niederlagen am Ende der Vorsaison. Mit 3 Siegen in der Bundesliga und einem “dreckigen” Unentschieden in Düsseldorf, sowie den Sieg und damit dem Einzug in das Viertelfinale des DFB Pokals, startete die Eintracht extrem gut in die Rückrunde.

In der Abwehr agierte die Mannschaft von Trainer Adi Hütter drei Tage nach dem Pokal-Coup gegen RB Leipzig zu Beginn aber etwas wackelig. Nach einem starken Pass von Florian Niederlechner kam Ruben Vargas plötzlich frei vor Kevin Trapp zum Abschluss, der Frankfurter Torwart parierte aber gut (9.). Der Österreicher Ilsanker, der die Frankfurter Fans vor zwei Jahren als „Vollidioten“ bezeichnet hatte, musste nach einer halben Stunde in die Innenverteidigung rücken, nachdem Kapitän David Abraham offenbar angeschlagen vom Platz musste.

Seinen ersten Treffer erzielte der 29-Jährige Chandler mit einem starken Rechtsschuss nach Vorlage von Kohr, den zweiten per Kopf nach einer Kostic-Ecke, bei der Augsburgs nach einer Grippe in die Startelf zurückgekehrter Torwart Tomas Koubek nicht den souveränsten Eindruck machte. Nach dem Kopfballtor von Silva, in der 55. Minute, der in der 75. Minute das 4:0 verpasste, fehlte der Mannschaft von Trainer Martin Schmidt aber der Zugriff auf die nun sehr ballsicher spielenden Frankfurter.  Filip Kostic (89. und 90.) sorgte für den dritten Sieg im vierten Ligaspiel nach der Winterpause.

Filip Kostic

Andre Silva

Timothy Chandler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am nächsten Spieltag geht es nach Dortmund und wir sind positiv, die Eintracht kann zumindest den Siegeswillen bis dahin konservieren. Ob das ausreicht wird sich zeigen, immerhin haben die Borussen jetzt einen 19 – jährigen Wikinger der keine Hemmungen hat sogar drei oder vier Tore in einem Spiel zu erzielen. Den gilt es zu neutralisieren damit er der Eintracht nicht viele, kleine Dortmunder  in die Reisetasche “einpackt”.

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