Kirchen in Frankfurt – Wussten Sie schon dass…

…St. Leonhard am Jakobsweg liegt?

St.Leonhard

St.Leonhardskirche
© #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Von St. Leonhard nach Mainz – diese Strecke ist Teil des Jakobswegs! In der kürzlich sanierten Kirche, die auf den Resten einer romanischen Basilika ruht und die von vielen als schönste Kirche Frankfurts bezeichnet wird, findet man demnächst wieder ein Pilgerportal mit einem Tympanon, das den heiligen Jakobus und die Pilgermuschel darstellt.

… die Dreikönigskirche der Dom von Sachsenhausen ist?

Dreikönigskirche

Dreikönigskirche
© #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Die Dreikönigskirche wurde als Konkurrenzbau zum Dom in Sachsenhausen errichtet. Als südlichste Innenstadtkirche ist sie auch der südlichste Punkt des berühmten Frankfurter Stadtgeläuts, das vier Mal pro Jahr stattfindet. Zehn Glocken läuten dabei in der neugotischen Kirche, die im zweiten Weltkrieg gut erhalten blieb.

…das Dominikanerkloster Wahlort von Königen war?

Dominikanerkloster

Dominikanerkloster
© #visitfrankfurt

Die Klosterkirche besticht heutzutage vor allem durch ihre Schlichtheit. Nur der Chor ist nach Vorbild des alten Vorkriegsbaus wieder errichtet worden. Das gotische Dominikanerkloster des 13. Jahrhunderts diente als Wahlort deutsch-römischer Könige – noch bevor die Goldene Bulle den Dom zum künftigen Ort der Königswahlen machte.

…St. Peter ein Veranstaltungsort ist?

Peterskirche

Peterskirche
© #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Von außen eine Kirche im eklektizistischen Stil, von innen ein moderner Veranstaltungsort: Die Peterskirche wird seit 2002 nicht mehr als Gemeindekirche genutzt, sondern dient als „jugend-kultur-kirche sankt peter“ als Veranstaltungszentrum. Von kulturellen Veranstaltungen, Workshops und Gastronomie über Seelsorge und Gottesdienste, vereint der umgestaltete Kirchenbau alte und neue Funktionen für alle Interessierten. Auch der angrenzende Friedhof ist als ältester erhaltener christlicher Friedhof Deutschlands mit zahlreichen Gräbern berühmter Frankfurter eine Besonderheit.

…man vom Kaiserdom einen grandiosen Skyline-Blick hat?

Skylineblick

Skylineblick vom Dom
© #visitfrankfurt, David Vasicek

Größte Kirche Frankfurts, höchste Kirche Frankfurts, bekannteste Kirche Frankfurts…der St. Bartholomäus-Dom hat viele Superlative zu bieten. Inmitten der neuen Altstadt befindet sich der neugotisch ergänzte Bau, der mit seinem 95 Meter hohen Turm normalerweise auch einen grandiosen Ausblick auf Deutschlands einzige Skyline bietet. Aufgrund der Corona-Verordnungen ist der Turm aktuell geschlossen. Wir können es aber kaum abwarten, bis wir die Aussicht wieder genießen können.

…die Liebfrauenkirche ein Ort der Stille inmitten des Großstadttrubels ist?

Liebfrauenkirche

Liebfrauenkirche
© #visitfrankfurt

Nur wenige Gehminuten von der geschäftigen Einkaufsstraße Zeil und dem Römerberg entfernt befindet sich die gotische Liebfrauenkirche. Kaum einer würde einen ruhigen Innenhof – den „Hof der Stille“ – dort vermuten, der zum Besinnen und Runterkommen für Alle offensteht. An der Madonna im Innenhof des aktiven Kapuzinerklosters werden täglich 1.800 bis 2.000 Kerzen angezündet.

…die Alte Nikolaikirche die längste Entstehungszeit der Innenstadtkirchen hat?

Alte Nikolaikirche

Alte Nikolaikirche
© #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Bis ins 12. Jahrhundert – so lange reicht die Entstehungszeit der Alten Nikolaikirche zurück. Denn schon vor 1260 befand sich dort eine staufische Pfalzkapelle. Diese wurde wahrscheinlich sogar für Königswahlen genutzt. Heute ist die Alte Nikolaikirche aus dem Frankfurter Stadtbild nicht wegzudenken, schließlich ist sie ein Teil des Ensembles des Frankfurter Römerberges, eine wichtige Sehenswürdigkeit mit kleiner Glaubensgemeinde und der Ort, von dem die Turmbläser den jährlichen Weihnachtsmarkt mit besinnlicher Musik erfüllen.

… in St. Katharinen schon Goethe zum Gottesdienst ging?

Katharinenkirche

Katharinenkirche
© #visitfrankfurt, Holger Ullmann

Direkt an der Hauptwache befindet sich die größte evangelische Kirche der Stadt – die Katharinenkirche. 1522 wurde hier die Reformation in Frankfurt verkündet, 250 Jahre später sollte die Katharinenpforte des spätgotischen Gotteshauses Schauplatz einer Enthauptung werden, die Johann Wolfgang von Goethe, dessen Familie hier zum Gottesdienst ging, in seinem Urfaust verarbeitete.

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