Archiv der Kategorie: Mundart

Frankfurter Mundart – Das Wort im Wochenfokus.

Mein Frankfurter Wörterbuch

  Maulaffe                                  –                             Neugierige, Faulenzer Wer Maulaffe feil hält           –                             Der bringts zu nix Mauldiarrhoe                          –                             schneller Redefluss, Du hast Mauldiarrhoe, Du hast Babbelwasser gesoffe Maulschuster                           –                            … Weiterlesen

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De lustige Bräuder ihr veir Wörter des Glawens.

Aus Klänge und Bilder aus Frankfurt und Sachsenhausen von G.W. Pfeiffer 1905 (In Sachsenhäuser Mundart) Veir Wörter nenn ich euch inhaltschwer, Zwar bräucht ich se gar net zu sage; dann se kumme euch jo aus de Mäuler not mehr, Un … Weiterlesen

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An den OB (Von Friedrich Stoltze)

  Kaan Mensch werd Ihne driwwer schenne, wer Borjermaaster will hier sei,  muß mindestens vertrage kenne sei fuffzeh Schoppe Eppelwei. Doch jetzt, Herr Borjermaaster, maan ich, daß jeder hier sein Schoppe nimmt, mit Ihne ansteeßt “Vivat aanig!”, solang kaan Steueruffschlag … Weiterlesen

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Frankfurter Redensarten

Ach gehn Se fort und bleiwe Se noch e bissi da. Geniern Se sich net, es sin Leut in der Stubb. Nimmts Hend ins Maul und schämt sich. Die steiht uff wie e Pfalzgräfin. Die Haut is em zu korz. … Weiterlesen

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Mein Frankfurter Wörterbuch

    räsonieren                          —                     laut und lärmend reden, übel nachreden Ratonkuchen                     —                     Napfkuchen mit Hefe rattebutz                             —                     Des fress ich rattebutz allaans Reckarsch                           —                     kockett das Gesäß bewegende Person. Schnuck- fötzgen, Reck-Ärschgen (Nichten) Goethe 1775/75, Briefschluß bei Fam. Mozart:”bleib gesund, … Weiterlesen

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Mein Frankfurter Wörterbuch

Blunz                                    …..     Blutwurst Bobelage                             …..      Erhöhtes Gestell zum aufbewahren von Waren bocksbeinig                        ……     Schief sitzend Dilldapp                              …..      Einfaltspinsel dingen                                  ……      anheuern Drehdoppch                       ……     Kreisel Dürrap                                 ……     magere Person Dusseltier                           …..      ungeschickte Person Dutt                                       … Weiterlesen

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Die Warz (Gedicht von Friedrich Stoltze)

Die Warz Es war e Mann in Ofebach, un Schweinemetzger war sein Fach. Es gung em gut seit Jahr un Dag, bis an die Nas e Warz err krag. E Wärzi war;sch, kaa bissi dick, net halb so groß als … Weiterlesen

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Frühlings Ankunft von Friedrich Stoltze

Frühlings Ankunft  (Friedrich Stoltze)   Drowe uff em Schornstaa stumm stejt der Storch voll Sorje, guckt sich nach dem Frihling um: siest en? kimmt err? – Morje – Wann er ach im März net kimmt, kimmt er später ganz bestimmt; … Weiterlesen

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Mein Frankfurter Wörterbuch

Fettnäpfchen – Er hat ins Fettnäpfchen getreten,  ein peinliches Gesprächsthema berühren galern – ausgelassen miteinander ringen, herumalbern gickeln – kichern, hell lachen Glimmstengel – Seit 1820 bekannt als künstliche Bedeutung für Zigarre goldig – erfreulich, hübsch, nett, lieb, oder Goldi … Weiterlesen

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Dem Frankfurter Verein in New York, von Friedrich Stoltze

  Un däht des Glick, Gott waaß wie weit, bis nach Dripsdrill mich stumpe, wo die berihmt Babiermihl leiht, Die Dahler mecht aus Lumpe; Un käm ich über Buxtehud bis zu de Hottendotte, un hätt merr dort ihr Herz un … Weiterlesen

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