Ein Herz für Frankfurt – Trotz Corona Virus

Ein Herz für Frankfurt – Zu sehen an der Main – Front des Hotels Intercontinental

Foto: Bernd Kammerer

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Corona Virus bei der Eintracht

Inzwischen wurde bekannt, daß 2 Spieler der Eintracht sich das Virus eingefangen haben. Die Namen der beiden Spieler wurden nicht genannt. Gestern wurde nun vom Verein kommuniziert, daß 2 Angestellte aus dem Umkreis der Mannschaft ebenfalls infiziert sind.

Gute Besserung.

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Corona is in town – Nehmt es endlich ernst, or bite the dust!

Mach das was “Mutti” Angela Merkel sagt, bleibt zu Hause und feiert keine sogenannten “Coronapartys”, nehmt nicht an Treffen in Parks oder öffentlichen Plätzen teil, veranstaltet keine Saufgelage und laßt die Schwätzchen auf dem Wochenmarkt oder in Supermärkten. Helft Euch und auch Euren Mitbürgern, helft den Bedürftigen und Älteren, seid solidarisch.

“Mutti” meint es gut mit uns. Sie kann aber auch anders: Ausgangssperre heißt das Wort

 

Jetzt ist es soweit. nachdem Wissenschaftler, Politiker und Fachleute lange warnten, jetzt breitet sich das Virus Covid 19 in unseren Bundesländern, Städten, Kommunen und Gemeinden rasend schnell aus.

Noch haben wir zwar keine “italienischen” Verhältnisse in Deutschland erreicht, aber wenn nicht schnell ein Umdenken in unserer Gesellschaft stattfindet dann ist mit einer Katastrophe auch in Deutschland zu rechnen.

Gemeint ist die zügellose Verbreitung des Virus unter unserer Bevölkerung, abgesehen von einer tiefen Rezession unserer Wirtschaft, großen Arbeitslosenzahlen und Insolvenzen bei kleinen und mittleren Unternehmen. Panik ist nicht angesagt, aber eine gewisse Disziplin und das Befolgen der Ratschläge unserer Politiker und Wissenschaftler und der Ärzte. Was bilden sich diese Idioten ein die sich zum Wasserpfeife rauchen, zum Saufen oder sonstigen Aktivitäten in Gemeinschaft treffen und damit alle anderen gefährden

Frankfurt, unsere geliebte Vaterstadt bleibt natürlich nicht verschont in dieser Krisensituation. Aber wir alle können uns solidarisieren und Empathie für unsere Mitmenschen zeigen und helfen diese Seuche zu überwinden. Wir brauchen keine Verteilungskämpfe um KLOPAPIER in den Supermärkten.

Wenn nicht, wenn das weitergeht mit der Disziplinlosigkeit im Umgang mit dem Virus und den öffentlichen Appellen uns nicht zu versammeln, dann sind wir selbst schuld daran wenn mehr Menschen in die Grube fahren, mehr Menschen infiziert werden weil wir die sozialen Kontakte nicht reduziert haben.  Jeder vierte Bürger meint er kann sich darüber hinwegsetzen und so weiter leben wie bisher.

Das führt nur dazu, daß mehr Menschen infiziert werden und auch mehr Menschen sterben.

COVID-19  A virus with deadly potential – Die wollten ja nur ein wenig Spass haben!

 

 

 

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Fußball “down the drain” – Coronavirus beerdigt den Sport

Das Virus breitet sich rasend schnell aus

 

Jetzt ist es soweit. Bundesliga Fußball gibt es ab sofort nicht mehr in Frankfurt oder im Rest der Nation.  Zusammen mit dem Fußball, oder auch noch früher, haben andere Sportarten spontan ihre Aktivität eingestellt, Ligabetrieb eingefroren, oder Veranstaltungen abgesagt.

Zuerst spielte man mit der Idee den Fußball in leeren

“Der Ball ist rund” – wie unser Planet

Stadien auszutragen, “MONEY MONEY, MONEY makes the world go around”.  Fernsehgelder, Eintrittsgelder und Sponsorengelder, Erträge aus Bratwurst, Rindswurst und Bier würden fehlen in den Kassen der Vereine und der Verbände.

Das machte aber keinen Sinn, erste Sportler haben sich ja auch schon infiziert. Jetzt hat man die Bundesliga “ausgesetzt”, verschoben oder was auch immer. Länderspiele abgesagt. Deutschland gegen Italien in Nürnberg wurde auf Betreiben der Stadt Nürnberg verboten. Was mit dem DFB Pokal 2020 wird ist natürlich auch unklar.

Wie es weiter geht weiß niemand im Moment. Wenn das eintrifft, was Professoren und andere Wissenschaftler prognostizieren dann können wir uns darauf einstellen, daß die Bundesligasaison 2019/20 als beendet betrachtet werden muss. Bayern ist Meister, Dortmund, Leipzig, Mönchengladbach, Leverkusen und Schalke spielen international, Paderborn und Bremen steigen ab und Düsseldorf geht in die Relegation.

So oder ähnlich wird man wohl irgendwann entscheiden, wenn nicht mehr darauf gebaut werden kann die Saison zu Ende zu spielen. Zeitlich wird sich das nicht ausgehen.

Die Euro, verstreut über Europa, kann man auch in die Tonne treten. Mit Glück wird man die Saison 2020/21 irgendwann im Herbst neu starten können. Falls bis dahin eine wirkliche Eindämmung der Pandemie erfolgte. Keiner weiß das bis jetzt, weder Professoren, Politiker und sowieso nicht die DFB oder DFL Funktionäre. Die Vereinsgranden erst recht nicht.

Die Zeit wird es zeigen und man kann nur hoffen, daß wir alle gesund bleiben und nicht durch die Pandemie hingerafft werden.

Vieles erscheint momentan erschreckend und düster. Allerdings, besser in einem Land wie dem unseren, alles wird hier jetzt getan um die Pandemie einzugrenzen, die Verbreitung zu verlangsamen und zu bekämpfen. Es gibt allerdings auch Länder wo nichts geschieht, so Russland das angeblich nur 49 Infizierte hat. Ha, Ha, vielleicht haben die Russen viele Panzer oder Raketen, aber gewiss nicht ausreichend Testsets. Genau wie in den USA. Das dortige Gesundheitssystem stinkt zum Himmel. Heute wurde dort betont, auch nicht krankenversicherte Bürger könnten kostenlos getestet werden. Welch Güte der Regierung oder sollte man sagen ihres Leugners und Lügners im Weißen Haus?

In Afrika, dort wird auch viel Fußball gespielt, existiert keine Pandemie, sagen die Regierungen und deren falsche Statistiken. Wehe wenn doch. dann haben wir noch lange keine Sportveranstaltungen mehr.

Hoffentlich hat diese beklemmende und bedrohliche Zeit bald ein Ende und wir können alle wieder arbeiten gehen, uns an Sport oder sonstigen Aktivitäten beteiligen und erfreuen,  und sind alle noch gesund.

Fußball ist nicht alles und es gibt wichtigeres. Aber wir dürfen ihn vermissen, dann wissen wir ihn hoffentlich bald wieder neu zu schätzen und mißbrauchen ihn nicht um Gewalt, Hass, Rassismus zu säen  und als Geldmaschine zu benutzen.

Die Gesellschaft kann aus dieser bedrohlichen Situation viel lernen für die Zukunft. Hilfsbereitschaft gegenüber älteren Menschen, behinderten Menschen, bedürftigen Menschen, anderen Menschen in Farbe, Sprache oder Religion, Korrekturen im Gesundheitswesen – dieses nicht weiterhin tot zu sparen sondern Reserven aufzubauen und vorzuhalten, die Stützen der Gesellschaft wie zum Beispiel Krankenpfleger, Ärzte, Polizisten und Feuerwehrmänner und viele andere mehr zu entlasten und angemessen zu bezahlen. Dazu wird wohl auch gehören die Bundeswehr wieder auszubauen, Personell zu verstärken und technisch wieder auf einen guten Standard zu bringen. Dann können unsere Soldaten sicherer in internationale Konflikte und Hilfsaktionen gehen. Ein vernünftiges Einwanderungsgesetz zu implementieren und Kriegsflüchtlingen zu helfen wenn es erforderlich ist und nicht wenn es politischen Gruppierungen in Deutschland paßt oder auch nicht.

 

Mit anderen Worten nicht mehr nur kostenoptimiert und Börsen gerecht zu planen sondern menschlich und sozial zu handeln und das Wohl der Bürger in der Zukunft im Auge zu behalten. Das hilft uns Menschen und der Umwelt, und dann klappt es auch wieder mit dem Fußball

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Dritter Hochhauscluster am Ostbahnhof in Überlegung

Skyline -Hochhaustürme in Frankfurt am Main

Ein dritter Hochhaus-Pulk (Cluster) könnte am Ostbahnhof entstehen. An dieser Idee tüftelt man im Stadtplanungsamt. So könnte sich das Stadtbild massiv verändern. Das sorgt bei einigen für Skspsis, andere sind begeistert: Der derzeit wohl wichtigste Frankfurter Architekt (Christopf Mäckler)  fordert Wolkenkratzer im Ostend.

Auszüge aus: Skylineatlas.de

Hochhaus-Rahmenplan 2021

Die Stadt Frankfurt möchte mit dem Hochhausrahmenplan 2021 ihre politische Meinung darüber ausdrücken, wie und wo Hochhäuser in Zukunft entstehen sollen. Damit sollen sich Investoren und Bauherren besser orientieren können.

Das Planungsdezernat arbeitet aktuell erneut an der Fortschreibung vom Hochhausentwicklungsplan 2000, der bereits im Jahr 2008 fortgeschrieben wurde. Aufgrund dieser Rahmenpläne können aktuell noch an 16 möglichen Standorten offiziell Hochhäuser errichtet werden. Darunter gehört eine Fläche südlich vom Hauptbahnhof gelegen, auf dem einst der Campanile entstehen sollte, und ein Areal an der Messe, auf dem einmal der bis zu 365 Meter hohe Millennium Tower entstehen sollte. Der Hochhausrahmenplan 2021 wird von Jourdan & Müller PAS vorgelegt, die auch in der Vergangenheit stets die Hochhausrahmenpläne vorgelegt hatten.

Hochhäuser in Clustern

Im Planungsdezernat der Stadt Frankfurt ist man dabei, eine Fortschreibung des Hochhausentwicklungsplans vorzubereiten, der auch Standorte benennen wird, an denen neue Hochhaustürme entstehen können. Bisher setzt die Stadt auf Cluster (Hochhauspulks), in denen jeweils mehrere Türme über 60 Meter Höhe entstehen können. Alleinstehende Hochhäuser sollen die absolute Ausnahme sein. Der nächste Hochhausplan, dessen Vorlage bereits für 2018 und dann 2019 vorgesehen war, soll nun im Jahre 2021 vorgelegt werden.

Sinn und Zweck

Der neue Rahmenplan soll nach Angaben vom Planungsdezernat auch ausweisen, wo selbst Hochhäuser unter 60 Meter nicht entstehen dürfen. Das sei nötig, um die „Stadtsilhouette zu beruhigen“ und bestimmte Standorte und Stadtteile vor Bodenspekulation zu schützen.

Was noch offen ist: Ob im neuen Hochhausentwicklungsplan konkrete Standorte oder nur grobe Zonen für die neuen Hochhäuser festgelegt werden sollen. Projektentwickler haben sich gegen die Bennung klarer Baufelder ausgesprochen, da deren Wert sonst stark steigen würde. Um der Bodenspekulation einen Riegel vorzuschieben, hatte sich die Stadt in der Vergangenheit jeweils für konkrete Standorte entschieden. In dieser Sache sei es aber noch nicht zu einer Entscheidung gekommen, heißt es aus dem Planungsdezernat.

Rechtlich verbindlich wird dieser neue Hochhausplan allerdings nicht, wie alle Hochhauspläne bisher. In den vergangenen Jahren erlaubte die Stadt eine Reihe Hochhäuser (siehe Übersicht weiter unten), ohne dass diese jemals in einem Hochhausrahmenplan vorgesehen waren. Ein Hochhausrahmenplan ist also nichts weiter als eine politische Meinungsäußerung der Stadt (und vor allem denjenigen, die den Plan formulieren) zu einem bestimten Zeitpunkt.

Genehmigt „ohne Plan“

Mit dem Hochhausentwicklungsplan 2021 möchte die Stadt „Wildwuchs“ im Städtebau verhindert und den Bau von Hochhäusern gezielt lenken. Doch es wurden bereits eine Reihe von Hochhäusern genehmigt und gebaut, ohne dass diese ursprünglich in einem Hochhausrahmenplan vorgesehen waren:

Warum also schafft es manches Projekt, realisiert zu werden, und andere nicht? Ganz einfach: Es gab für das genehmigte Projekt eine politische Mehrheit. Diese Mehrheit war entweder schon vorhanden oder sie konnte beschafft werden. Entweder es herrscht ohnehin große Einigkeit über das Projekt (Stichwort EZB) oder der Bauherr versüßt der Stadt das „Ja“-Wort durch Zugeständnisse, wie den Bau von günstigem Wohnraum.

Keine Wohnhochhäuser

Bei der Fortschreibung des Hochhausrahmenplans will die Stadt Frankfurt dem Vernehmen nach keine neuen Wohntürme ermöglichen. Diesbezüglich soll sich Planungsdezernent Mike Josef (SPD), der auch Tonangeber beim Hochhausrahmenplan ist, bei einer Fachtagung geäußert haben. Viele neue Wohnhochhäuser stünden teilweise leer und würden so einer Wohnnutzung vorenthalten. Diese Wohntürme dienten vor allem auswärtigen Investoren als Kapitalanlage und seien damit keine Entlastung für den Wohnungsmarkt.

Mike Josef verwies dabei auf den Henninger-Turm, in dem abends hinter vielen Fenstern kein Licht brenne. Deshalb sind bei der Fortschreibung des Hochhausrahmenplans insbesondere Bürotürme und gemischt genutzte Hochhäuser vorgesehen. Es wird daher etwartet, dass keine Standorte für neue Wohnhäuser im neuen Hochhausrahmenplan ausgewiesen werden.

Erste Tendenzen erkennbar

Auf der Veranstaltung Immobilien-Dialog Frankfurt am Main sagte Stadtplanungsamtsleiter Martin Hunscher im März 2020, dass die Stadt Frankfurt sich das Gebiet rund um den Ostbahnhof als neuen Hochhauscluster vorstellen könnte. Diese Information passt zum Marktgezwitscher von November 2019 (der SKYLINE ATLAS berichtete), dass die EZB einen weiteren Hochhausturm direkt neben dem bestehenden EZB-Wolkenkratzer plane. Damit würde der dritte Hochhauscluster in Frankfurt entstehen, neben den bereits bestehenden Clustern Bankenviertel und Europaviertel.

Problematisch an diesem Vorschlag ist bisher nur, dass die Stadtverordneten seinerzeit beschlossen haben, dass der Sitz der EZB als Solitär entstehen soll ohne starke Hochhausbebauung in der Nähe. Doch wie die Zahlen zeigen, platzt die EZB aus allen Nähten und benötigt am Stammsitz dringend Kapazitäten für die steigenden Aufgaben. Es bleibt abzuwarten, ob die Stadt Frankfurt hier ein Umdenken schafft. In jedem Fall hätte ein neues Cluster hier eine weitere Brückenfunktion in Richtung Kaiserleigebiet und Offenbach.

Warum hat Frankfurt so wenige Einwohner?

Frankfurt ist eine vergleichsweise kleine Großstadt. Die Mainmetropole hat zwar in den vergangenen 10 Jahren rund 100.000 neue Einwohner hinzugewonnen, doch wohnen innerhalb der Stadtgrenzen nur rund 750.000 Menschen. Damit liegt Frankfurt nur auf Platz 5 der größten deutschen Städte:

  1. Berlin (3,9 Mio. Einwohner)
  2. Hamburg (1,8 Mio. Einwohner)
  3. München (1,5 Mio. Einwohner)
  4. Köln (1,1 Mio. Einwohner)
  5. Frankfurt am Main (750,000 Einwohner)

Damit hat Frankfurt nur knapp 20% der Einwohnerzahl von Berlin. Auch gegen internationale Städte wie Paris (2,1 Mio. Einwohner) und London (8,9 Mio. Einwohner) wirkt die Mainmetrole geradezu winzig. Dennoch entfaltet Frankfurt national und international eine immer größere Strahlkraft.

Handelsstadt

Frankfurt war früher schon eine erfolgreiche Handelsstadt, deren Erfolg vor allem ihrer verkehrsgünstigen Lage am Main geschuldet war. Als freie Handelsstadt war Frankfurt im Mittelalter von Belagerungen und Plünderungen bedroht. Daher wurde im Jahr 1000 eine Stadtbefestigung um die Stadt Frankfurt errichtet, die bis in das 19. Jahrhundert Bestand hatte. Aufgrund politischer Veränderungen wurde die Stadtmauer erst bis zum Jahr 1818 weitestgehend abgetragen und kesselte über Jahrhunderte die Entwicklung der Stadt ein. Durch die Stadtmauer entstand ein bis heute bestehender Ring aus Parks um die Innenstadt herum.

Im Gegensatz zu vielen anderen Städten in Deutschland war Frankfurt nie Residenzstadt von Kurfürsten. Daher gibt es in der Mainmetropole auch heute kaum prachtvolle Boulevards oder herrschaftliche Schlösser.

Während früher Waren über den Main transportiert wurden, sind es heute Menschen, Waren und Informationen, die in Frankfurt „umgeschlagen“ werden.

Frankfurter Stadtbefestigung im Mittelalter - Stadtmauer Frankfurt

Wenige Eingemeindungen

Im Vergleich zu anderen Ballungsräumen (Berlin, Köln, Stuttgart, etc.) wurden um Frankfurt herum erst spät und dann nur wenige angrenzende Orte eingemeindet. Viele umliegenden Städte behielten bis heute ihre Souveränität (Offenbach, Neu-Isenburg, Eschborn, etc). Nicht selten teilt nur die andere Straßenseite Frankfurt von den Vororten ab. Im realen Leben der Menschen werden diese Vororte heute als Teil der Stadtregion Frankfurt begriffen und müßten eigentlich ein Teil von Frankfurt sein.

Ohne diese Vororte wäre Frankfurt auch heute nicht das, was es ist. Erst der Speckgürtel der Vororte läßt Frankfurt tagsüber aufgrund von circa 400.000 Pendler zur Millionenmetropole werden.

Im Zentrum der Verkehrswege

Frankfurt liegt zentral in Deutschland und ist heute nur wenige Kilometer vom geografischen Mittelpunkt der EU entfernt. Hier treffen große nationale und internationale Verkehrsträger aufeinander und schaffen Superlativen:

  • Deutschlands meist frequentierter Bahnhof
  • Deutschlands größter Flughafen
  • Deutschlands meist befahrenes Autobahnkreuz
  • Deutschlands Pendlerhauptstadt
  • Deutschlands größtes Messegelände
  • Größter Internetknotenpunkt der Welt

Die verkehrsgünstige Lage zwischen Nord-Süd und Ost-West sorgt dafür, dass Frankfurt Anlaufpunkt für Menschen, Waren und Informationen geworden ist. Die Lage ist Frankfurts nicht kopierbares Alleinstellungsmerkmal.

Frankfurt hat heute aufgrund seiner Lage, der Verkehrsträger und dem Handel eine internationale Strahlkraft entwickelt. Die reine Einwohnerzahl innerhalb der Stadtgrenzen täuscht insofern über die eigentliche Metropolenfunktion hinweg. Erst durch die Stadtregion Frankfurt (2,7 Mio. Einwohner) und die Verkehrsdrehkreuze wird Frankfurt zur Weltmetropole.

Die Hochhäuser in Frankfurt sind also eine Konsequenz, wenn Flächenmangel, Menschen und Geld aufeinander treffen.

Neben seinem Image als Hochhausstadt hat Frankfurt noch andere Identitäten. Hierzu zählen verschiedene dicht bebaute innerstädtische Quartiere mit einer Höhe von bis sechs Geschosse. Aber auch die wieder neu aufgebaute Altstadt (Neue Altstadt) und die Grünflächen um die Stadt herum sind Besonderheiten.

Die 10 Top Hochhäuser in Frankfurt am Main

Dennis Pfeifer-Goldmann schrieb am Montag den 9. März 2020 folgenden Kommentar zu diesem Thema in der Frankfurter Neuen Presse:

Wir Frankfurter können nun unseren Mut beweisen. Ob wir uns trauen, eine dritte Hochhausgruppe am Ostbahnhof zuzulassen. Das wäre nicht nur nützlich, sondern ein großer Schritt voran für die Stadt. Wer es ernst meint mit der Nachverdichtung, der baut in die Höhe. Das betonen die Stadtpolitiker der Koalition ja immer wieder. Ja, auch mit Wohnen im Hochhaus. Müssen Wolkenkratzer immer nur Luxus Appartements bieten? Wieso wagt sich die Stadt, zur Not auch selbst, nicht daran, eine bessere Mischung hinzukriegen? Dann passen solche Bauten auch ins bodenständige Ostend, ohne sofort die Gentrifizierung massiv zu beschleunigen.

Wäre ein Hochhaus-Pulk am Ostbahnhof eine zu starke Konkurrenz für den EZB-Turm? Nein: Mit der großen Sicherheitsfläche drumherum bekommen die Zentralbanker nie einen direkten Nachbarn. Und so ins Herz schließen wie ihren Messeturm werden die Frankfurter den windschiefen Zinszacken

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DFB Pokal Viertelfinale – Frankfurt Werder Bremen 2:0 oder: Der beleidigte Trainer Kohfeld

 

Psst, es hat doch keiner gesehen!

“Psst, es hat doch keiner gesehen” – warum gibt es dann einen Elfer?

Das Ergebnis ist klar und Eintracht Frankfurt hat verdient mit 2:0 gewonnen. Frankfurt steht damit im Halbfinale des DFB Pokals 2020 und am kommenden Sonntag wird ausgelost gegen wen die SGE ran muß. Zur Auswahl stehen: Bayern München, Saarbrücken und Leverkusen.

Gestern Abend allerdings spielte sich eine tragische Komödie in der Commerzbank Arena ab. Tragisch weil Bremen ausgeschieden ist, man hatte sich einen Erfolg erhofft da es in der Liga momentan nach Abstieg riecht. Komödie, weil einige Spieler und der Trainer aus Bremen mit der Elfmeterentscheidung des Schiedsrichters nicht einverstanden waren und die Meinung vertraten man sollte doch wegschauen, “es hatte doch keiner gesehen”.

Was war geschehen?

In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schaltete sich überraschend für alle Video-Assistent Christian Dingert ein und ließ eine Handspielszene von Ludwig Augustinsson überprüfen. Schiedsrichter Felix Zwayer erkannte tatsächlich einen Kontakt und entschied zum großen Ärger der Bremer auf Elfmeter, den André Silva verwandelte.

“Ich bin natürlich nicht einverstanden mit der Entscheidung. Ich bin ohnehin kein Freund des VAR. Aber vermutlich sind die Regeln so”, sagte Augustinsson in der ARD.

Psst, es hat doch keiner gesehen!

Mannschaftskollege Kevin Vogt bekannte sich ebenfalls als Gegner des Videoassistenten. Es könne nicht sein, so der Neuzugang aus Hoffenheim, dass “weder wir noch die Frankfurter etwas merken, der Schiedsrichter auch nicht, und dann meldet sich zwei Minuten später einer aus dem Kölner Keller.

Trainer Kohfeld gar sprach von “forensichen” Beweisen aus Köln und zeigte dabei sein beleidigtes Gesicht, er sah aus als hätte ihm einer die Rassel weggenommen.

Dann hätte man in Köln wohl besser nicht hingeschaut, hat je keiner gesehen, nicht die Zuschauer, nicht die Frankfurter, warum dann pfeifen und einen Elfmeter vergeben. Ja das ist die Frage. Nach Ansicht der Bremer Spieler und Ihrem Trainer hat ja keiner was gesehen, dann muß man auch nicht pfeifen und die Übeltäter auch noch bestrafen. Wegsehen sollte man wohl! Wozu gibt es dann die Schiedsrichter im sogenannten Kölner Keller? Damit man reagiert wenn die Fans auf den Rängen protestieren und schäumen, oder wenn die Spieler den Schiedsrichter bedrängen und einen Strafstoß fordern? Das kann es doch nicht sein. Der Videobeweis wurde geschaffen um Falschentscheidungen auf dem Platz zu korrigieren und um die Regeln in solchen Situation einzuhalten.

Der Frankfurter Trainer Adi Hütter sprach davon verdient gewonnen zu haben und bezeichnete den Elfmeter als Glück. Recht hat er es war Glück, daß die Männer in Köln den Regelverstoß bemerkten und Zwayer darauf aufmerksam machten. Zu bemängeln ist allerdings, daß dieser Hinweis aus Köln recht spät kam. Er hätte zeitnahe am Geschehen kommen müssen.

Wegschauen ist nicht die Lösung. Das hat man in den deutschen Stadien lange genug gemacht. Bei randalierenden Fans, bei der unendlichen Saga der Pyrotechnik, (gestern Abend auf Frankfurter und Bremer Seite), bei unsäglichen Plakaten, Beleidigungen und Drohungen, Rassismus gegenüber von Spielern mit anderer Hautfarbe oder Glauben. Damit muß Schluß sein. Hinschauen ist das Motto, nicht wegschauen.

Wir wollen natürlich keine chinesischen Zustände in Deutschland und auch nicht in den Stadien. Aber wenn wir uns aus bekannten Gründen eine Videoüberwachung gönnen, dann muß diese auch hinschauen. Wegducken und unter den Rasen kehren gilt nicht. Gestern traf es Werder Bremen, morgen vielleicht die SGE oder die Super-Bayern von der Säbener  Straße in München.

Psst., es hat doch keiner gesehen, ist keine Option.

Zum Spiel ist noch zu sagen, daß Frankfurt noch einen zweiten Treffer durch Kamada erzielte und Kostic nach einem dummen Foul die rote Karte sah. Kostic hatte im Übereifer, nicht mit Absicht, Toprak mit den Stollen auf die Wade getreten und ihn damit übel verletzt. Es steht im Raum, daß Toprak einen Wadenbeinbruch erlitt. Das muß natürlich nicht sein, aber Kostic hat wohl nicht absichtlich gefoult sondern weil er übermotiviert zur Sache ging. Er wird Frankfurt nun mindestens im Halbfinale fehlen. Das ist hart, kann man ihn doch mit Fug und Recht als besten Spieler der Eintracht betrachten.

Zu Herrn Kohfeld ist noch zu sagen, daß er wohl den Beruf verfehlt hat wenn er eine solche Einstellung zur Regelauslegung hat. Da wundert der momentane Tabellenplatz der Bremer auch nicht, wenn man immer wegschaut dann sieht man auch die Gründe für die Niederlagen nicht.

Spätestens nach dem zweiten Tor der Frankfurter war der Drops wohl endgültig gelutscht und Kohfeld konnte sich in Selbstmitleid baden und über die Ungerechtigkeiten im Fußball jammern. Eine gelbe Karte hat er sich beim Schiedsrichter ja schon abgeholt für seinen Flaschenwurf am Spielfeldrand und was er dem Schiri verbal an den Kopf warf.

 

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IAA weg von Frankfurt

IAA – oder was?

 

Jetzt steht es endgültig fest, die IAA findet ab 2021 nicht mehr in Frankfurt statt sondern in München, bei den Bajuwaren. Jubel bei BMW, will man doch sogar das eigene Firmenlogo an der Firmenfront während der Messe mit dem IAA Logo ersetzen.

Richtig, hier spricht der Neid der unterlegenen Stadt, deren offizielle Vertreter nicht genug taten um die Messe länger in Frankfurt zu halten. Aber die Münchner werden schon noch merken wie sich IAA in der Stadt anfühlt, wenn auf den Strassen nichts mehr läuft und die Bürger noch mehr genervt sind.”Oans zwao gsuffa!”

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Frankfurter “Rindsworscht”

 

Echte Frankfurter “Rindsworscht”

Die Frankfurter Rindswurst, im hessischen Dialekt “Rindsworscht” ist eine Brühwurst aus Rindfleisch, sie wurde erstmals 1894 von der Frankfurter Metzgerei Gref-Völsing in Frankfurt am Main angeboten.

Geschichte der Frankfurter Rindswurst

In Frankfurt waren Rindfleischmetzger und Schweinefleischmetzger zwei verschiedene Berufe, die gesetzlich streng voneinander getrennt waren. Die Würstchen aus Frankfurtbestanden daher aus purem Schweinefleisch. Eine Zugabe von Rindfleisch, wie es später bei der Herstellung der Wiener Würstchen in Wien der Fall war, war gesetzlich verboten. Auch die Herstellung einer Wurst aus reinem Rindfleisch war nicht möglich. Die Trennung zwischen Schweinefleisch- und Rindfleischmetzger wurde erst im Jahr 1864 im Zuge der Gewerbefreiheit aufgehoben.

Am 18. Januar 1894 eröffneten der Metzger Karl Gref und sein Frau Wilhelmine Völsing in der Frankfurter Altstadt die Metzgerei Gref-Völsing. Gref-Völsing bot seit seiner Geschäftseröffnung Brühwürste aus Rindfleisch an, mit der jüdische Kundschaft gewonnen werden sollte. Da die Frankfurter Rindswurst zu 100% aus Rindfleisch besteht, entspricht sie den jüdischen Speisegesetzen und darf als koscher gegessen werden.

Herstellung der Frankfurter Rindswurst

Zur Herstellung der Frankfurter Rindswurst wird ausschließlich Rindfleisch verwendet. Dieses wird, zusammen mit Eisschnee, Nitritpökelsalz, Kutterhilfsmittel, im Kutter fein zerkleinert. Das feine Rindsbrät würzt man dann mit weißem Pfeffer und Paprikapulver. Anschließend füllt man das Brät in Rinderkranzdärme mit einem Kaliber von 32 bis 34 mm und dreht Würste mit einem Gewicht von etwa 100 bis 120 Gramm ab.

Anschließend räuchert man die Rindswürste für 60 bis 90 Minuten im Heißrauch über Buchenholz..

Aussehen und Geschmack

Die Frankfurter Rindswurst ist eine meist leicht gebogene, eher gedrungene Wurst mit einem Durchmesser von 32 bis 34 mm und einem Gewicht von 100 bis 120 Gramm. Die Haut ist rotbraun bis bräunlich und knackig. Das Brät ist fein, homogen und saftig und hat eine hellrosa bis leicht rötliche Farbe.

Der Geschmack der Wurst ist herzhaft und kräftig. Durch das Garen im Heißrauch hat sie ein leicht rauchiges Aroma.

Die Frankfurter Rindswurst wird meistens im Wasserbad erhitzt, gelegentlich aber auch gegrillt oder gebraten. Regional wird die Frankfurter Rindswurst auch zu Currywurst verarbeitet (Rindscurry).

Am besten schmeckt die “Rindsworscht” aus der Hand und mit einer ordentlichen Portion Senf.

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Eintracht gegen Salzburg fällt aus

Das heutige Spiel in Salzburg fällt wegen eines drohenden Orkans aus. Das Spiel soll zeitnah neu angesetzt werden.

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Ilse Schreiber “Wurst – Ilse” wird heute 80 Jahre alt

Ilse Schreiber und ihre Fleischwurst aus Bockenheim

Ilse Schreiber, geb. Schatton, feiert am heutigen Rosenmontag ihren 80. Jahrestag. Seit 1958 hat ihre Familie das Geschäft in der Kleinmarkthalle. Seit 1979 steht sie jeden Tag hinter der Theke. Bei Ilse Schreiber geht alles “um die Wurst”, seit mehr als 60 Jahren.

Die Fleischworscht

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