Die Feuerwehr in Bockenheim bekommt eine neue Wache

2009 wurde die alte Feuerwache in der Schwälmer Strasse in Bockenheim geschlossen. Jetzt wird sie bald reaktiviert.

Die alten Räumlichkeiten sind allerdings zu klein, 33 Einsatzkräfte sollen dort wieder angesiedelt werden und auch die Ruheräume, die Einsatzzentrale und die Fahrzeughallen sind nicht ausreichend. Deshalb wird neu gebaut, es werden 2 neue Stockwerke kommen und auch 16 Wohnungen für Polizisten und Feuerwehrleute sollen entstehen.

Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Frankfurt

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Die “Tram” geht auf Reisen

Wenn es nach dem Willen des Magistrats der Stadt Frankfurt geht, wird sich die Frankfurter Trambahn bald auf den Weg nach Bad Vilbel machen. Zumindest bestehen ziemlich konkrete Überlegungen momentan zwischen den Verwaltungen in Frankfurt und in Bad Vilbel. Warum nicht gleich nach Wetzlar oder Friedberg? Die Pendler würden es begrüßen und der Feinstaubgehalt der Frankfurter Luft könnte sinken. Wenn dann noch das Silvester Geknalle aufhört dann könnten wir alle besser durchatmen.

Historischer Triebwagen der Frankfurter Tram

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Was war los im Mittelalter auf der “Frankfurter Gass”?

 

 

Ein kleiner Auszug von Geschehnissen in der Stadt Frankfurt zwischen 1520 und 1705, wie bei Lersner berichtet berichtet wird.

Teil I – Im sechzehnten Jahrhundert

Frankfurt im Mittelalter – mit Stadtgraben und der “Alten Brücke” aus Stein

1520 – Ist Johann von Löwenstein aus klein Egypten / Hauptmann des armen Volcks der Zigeuner / dessen Sohn Wolff wird von etlichen Reisigen bey Bornheim erschlagen / bey welchem gefunden worden/ein Pferd / zehen Gulden / ein Agsteiner Pater Noster in einer Taschen / Ein Krebs / Pantzer / ein Pantzer Keller / Stieffel Sporn / blecherne Handschuh und ein grüner Hut mit einem Bickel Häublein / welchesalles dem Vatter gegen Quittung wieder gelieffert worden.

1522 – Hat Hartman von Cronenburg sein Fisch-Wasser auf der Nidda dem Rath zu Frankfurt zugestellt / und sich mit Graf Otto on Solms vereiniget / Stein zu setzen / zwischen Ihro Gnaden Fisch-Wasser und demselben gewesenen Cronbergischen Wasser / auf welchen Steinen ein Seits des Solmische / ander Seits das Frankfurtische Wappen kommen soll.

1531 –  Hat es noch ein eigen Wein Ausruffer Amt allhier gehabt.

1552 Im Julio haben zwo Sau ein Kind zu Sachsenhausen umgebracht / darüber die eine Sau von des Kindes Vatter erschlagen / die andere aber von dem Scharffrichter in Mayn geworffen worden.

1561 – Im letzten Fastnachts-Tag ist Andreas Engelhard der Weber / so auf Ulrichstein wohnete / trunckener Weise vom Thurn in den Mayn gefallen / und ersoffen.

1565 den 19. Julii, Haben sich zwey Nachbars-Weiber auf der Zeil mit einander gezancket darüber die eine im Zorn mit einem Beyel heraus geloffen / und die andere erschlagen wollen / da sie zu ihrem Zweck nicht kommen konnte /ist sie nach Haus gegangen / sogleich nieder gefallen / und hat ihr die Steube das Hertz abgestossen.

1568 den 9, Aug. Springet ein Gürteler Gesell von der Brücken trunckener Weiß  worüber einen Schenkel zerbrochen.

1572 Am heiligen Oster-Tag hat sich das Erdreich / zwischen dem Friedberger und Allerheiligen Thor / außwendig am Stadt Graben / Manns hoch gesencket und auff 60. Schritt von einander gethan / ohne Versehrung der Stadt-Mauer.

1572 Am dritten Oster-Tag in der Nacht / fället ein Schneider gegen dem Pestiletz Haus über / in den Stadt Graben / zu Morgens hat man ihn ober schwimmend todt gefunden / in seinem Sack hatte er mehr nicht/dann 13. Heller Geldes.

1574 – Den 26. Jul. Als der Wall-Knecht zu Sachsenhausen / mit seiner Frauen auf die Arbeit gehet / und ihr Kind von einem vietel Jahr / zu Hauß in der Wiegen liegen lassen kommt eine Sau in das Hauß frissed dem Kind das Angesicht / biß auff die Hiernschale / und reisset etliche Stücke aus dem Hälßlein so weit es nicht gewickelt ware / das übrige bliebe unversehrt / da die Frau nach Hauß kommt / findet sie die Sau bei ihrem todten Kind / sobalden geschahe Obrigkeitlicher Befehl / daß dieses Schwein / durch den Hencker erschlagen wurde.

1575 – den 30. Mertz 7 Am Grünen Donnerstag zu Abend /Fället in der Heller Gassen / von Heren Hector von Holtzhausen Brand-Mauer ein groß Stück Mauer ein/zerschmettert zwey alte Häuser / wordurch drey Personen in den Häusern sehr geschädigt worden/aber keines ist auff dem Patz geblieben/So hat Gott alle darinnen bewahret.

1575 – Als den 21. Jul. die Dürrung ist so groß gewesen/daß auch die Schwemme und etliche Brunnen ausgetrucknet waren/ist von E.E. Rath befohlen worden/vor jede Tür Wasser zu stellen.

1582 – deb 22, Obtob. Ist dem jungen Herrn Bürgermeister / Herr Johann Hector Zumjungen/kund gethan und angezeigt worden/daß zween Hirsch in dem Scheids-Wald stünden/derowegen er sich auffgemacht/und einen darvon zu Haus bracht.

1583. Ist der Anfang mit dem neuen Calender gemacht/auff den 11. Nov.

1585 – Als E.E. Rath dieser Stadt im Martio einen tieffen Brunnen in dem Forst auffgraben lassen/und an der Mauer angefangen zu arbeiten/ist die Erde zusammen gefallen/worüber 6. Personen bedeckt werden/noch selben Tag hat man drey wiederum lebendig herauß gebracht/und den andern Tag ist der Meister Maurer von Coblentz/welcher bis an den Gürtel im Sand gestocken/auch lebendig heraußkommen/hingegen ist der Jacob Bube/Becker auf der Eschenheimer_Gassen und der Franck von Niederoth erst vierzehen Tag hernach heraus bebracht und nachmahls beyde zu Sachsenhausen auf dem Kirchhoff begraben worden/damahls waren Forst-Herren H. Achilles von Holtzhausen und Herr Hermann Reckman.

Fortsetzung aus dem siebzehnten Jahrhundert folgt bald.

Wappen unserer Stadt

 

 

 

Veröffentlicht unter Frankfurter Chronik 1706/1734 A.A.Lersner | Schreib einen Kommentar

HOFFE Au weh – Frankfurt tut weh

Eintracht Frankfurt

Mit 1:2 verlor Hoffenheim das Beinahe – Derby gegen Eintracht Frankfurt. Bestimmt hatten sich die Kraichgauer gegen die SGE mehr ausgerechnet, konnten die Frankfurter doch mehrere Wochen lang kein Bundesliga Spiel mehr gewinnen.

Aber es kam anders, zumindest als man in Hoffenheim dachte.

Schon relativ flott ging die Eintracht durch ein wirklich sehenswertes Tor von Bas Dost in Führung. Die Flanke kam scharf von rechts in den Strafraum und Dost nahm den Ball direkt und knallte ihn ins Tor.

Bas der Torjäger ist endlich in Form

Danach geb es noch mehr Chance für die Frankfurter, inklusive von zwei Lattenkrachern,  doch erst einmal gelang Hoffenheim der Ausgleich durch einen Weitschuß von Konstantin Stafylitis. Trapp sah den Ball zwar kommen, verharrte aber fast unbewegt auf der Torlinie. Mit besserer Antizipation hätte er den Ball locker halten können.

Hoffenheim kam jetzt druckvoller und hoffte auf ein weiteres Tor. Dabei hatte man wohl Chandler nicht auf der Liste. Der “Frankfurter Amerikaner” erzielte seit langem wieder ein Tor und das mit dem Kopf. Das war ihm schon einmal gegen Hoffenheim gelungen.

Frankfurt wechselte noch Gacinovic und Chandler aus, es kamen Kohr und Da Costa.

Es blieb in diesem spannenden Spiel beim Frankfurter Sieg und die Hessen können sich jetzt auf die Begegnung mit Leipzig am kommenden Samstag freuen. Es wird auch Zeit, daß die Eintracht anfängt ihr Punktekonto aufzubauen, sonst wird es eng für sie in der Bundesliga.

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Prosit Neujahr – Willkommen in den 20ern unseres Jahrhunderts

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Besucher in Frankfurt aus aller Welt (Oktober 2019)

Oktober war der bislang stärkste Monat des Jahres

Der Monat Oktober erzielte mit 561.041 Übernachtungsgästen (+3,7 %) gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und 982.360 Übernachtungen (+7,5 %) ein neues Rekord-Ergebnis. Erstmalig überhaupt konnten mehr als 980.000 Übernachtungen in einem Monat verzeichnet werden. Ganz deutlich ist weiterhin zu erkennen, dass Frankfurt am Main als Städtereiseziel, besonders auch im Inland mit 562.155 Übernachtungen (+ 8,1 %), stark an Bedeutung gewinnt.

Unter anderem verantwortlich war mit steigenden Teilnehmer- und Besucherzahlen die Frankfurter Buchmesse, darüber hinaus aber im Allgemeinen das starke Tagungssegment und besonders auch das weiter wachsende Individualgeschäft.

Insgesamt kamen von Januar bis Oktober 2019 5.171.917 Übernachtungsgäste (+ 4,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum), die insgesamt 8.964.270 Übernachtungen (+ 5 %) generierten und dem Tourismusstandort Frankfurt am Main einen deutlichen Zuwachs bescherten. Dabei wuchs der inländische Markt (+ 7 %) stärker als der Auslandsmarkt (+ 2,5 %).

Die durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 49,6 % (- 1,7 %), wobei die Gesamtanzahl der Betten auf 59.686 stieg (+ 8,6 %). Dies entspricht einer tatsächlichen Zimmerauslastung von ca. 68,5 %. Die Anzahl der Betten wächst damit weiterhin proportional etwas stärker als die Anzahl der Übernachtungen.

Darüber hinaus möchten wir Sie auf folgende Werte aufmerksam machen:

• Der größte ausländische Markt USA wuchs um 6,9 % auf 592.233 Übernachtungen.
• Die größten europäischen Auslandsmärkte entwickelten sich stabil zum Vorjahreszeitraum: Spanien (+ 9,8 %), Frankreich (+ 2,1 %), Italien (+ 0,6 %). Großbritannien (+ 1,7 %) konnte trotz Wachstum seinen Platz als zweitgrößter Quellmarkt hinter den USA nicht verteidigen.
• Wichtige Zukunftsmärkte zeigten weiterhin unterschiedliche Entwicklungen: Während die Arabischen Golfstaaten (- 12,1 %) weiter verloren, wuchsen Indien (+ 2,7 %), Brasilien (+ 18 %), Russland (+ 8,5 %), Türkei (+ 16,8 %) und Polen (+ 17,7 %) zeitgleich überdurchschnittlich.
• Große Überseemärkte aus Asien wie China (- 3,7 %) und Korea (- 4,5 %) verzeichneten Verluste oder stagnierten wie Japan (+ 0,5 %) auf hohem Niveau.
• Insgesamt wies der südosteuropäische Markt die größte Wachstumsdynamik auf: Bulgarien (+ 11,6 %), Slowakei (+ 10,6 %) und die Ukraine (+ 47,4 %).

© Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main

Gäste-undÜbernachtungszahlenOktober2019
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Bratapfel nach Frankfurter Art

 

 

Leckere Bratäpfel

Bratäpfel werden wohl überall in Deutschland und darüber hinaus bekannt sein. In Frankfurt allerdings hat man diese mit dem geliebten Marzipan gemacht. Marzipan ist besonders beliebt seit jeher, siehe auch die leckeren “Bethmännchen”.

Meine Mutter verfügte neben dem obligatorischen Gasherd auch noch über einen großen Kohleherd in der Küche. Wir Kinder konnten es nicht lassen uns einen schönen Apfel auf der heißen Herdplatte zu braten. Das roch so toll aber es gab jedesmal eins hinter die Ohren, denn der Saft der Äpfel brannte sich auf der heißen Herdplatte fest. Zur Strafe mußten wir diese später auch wieder putzen. Ich kann noch heute den Geruch des Scheuermittels riechen wenn ich daran denke.

Für 2 Bratäpfel werden benötigt:

2 Boskop Äpfel

50-60 Gramm Marzipan Rohmasse

2 EL Rosinen

2 TL Zucker

eine Prise gemahlener Zimt

Zubereitung im Backofen:

Das Kerngehäuse wird mit einem Apfelausstecher entfernt

Die beiden Äpfel in eine feuerfeste Form geben

Eine Mischung aus dem Marzipan, den Rosinen, dem Zucker und dem Zimt in die Äpfel füllen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen und in 30 Minuten weich backen.

Gerade in der Adventszeit schmecken die Äpfel besonders gut.

 

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Frankfurter Rippchen – Selbst mariniert

Kammrippchen, gut durchwachsen

 

Frankfurter Rippchen sind weltbekannt und können in jeder Apfelweinkneipe mit Sauerkraut und Kartoffelbrei gegessen werden. Ein deftiges Gericht zu dem das Frankfurter “Stöffche” der Ebbelwoi ganz vorzüglich passt.

Schon oft habe ich mich darüber geärgert, daß die Rippchen oftmals zu trocken sind (hauptsächlich Stielrippchen) oder nicht gut mariniert waren. Meine Mutter hat die Rippchen oftmals selbst mariniert und das ist ganz einfach.

Dazu nehme ich am liebsten Koteletts vom Hals, gut mit Fett durchwachsen denn dann sind die fertigen Rippchen auch schön saftig.

Um 2 Schweine – Halskoteletts zu marinieren brauchen wir:

 

50 Gramm Pökelsalz (bekommt man bei seinem Metzger)

Wasser

3 Wacholderbeeren

1 Lorbeerblatt

1 SchussRotwein

2 Kammkoteletts

Zubereitung: Das Pökelsalz mit 500 ml Wasser vermischen, die Wacholderbeeren im Mörser anquetschen und mit dem Lorbeerblatt zur Flüssigkeit geben. Kurz aufkochen und wieder abkühlen lassen. Den Rotwein zugeben.

In einen Gefrierbeutel (gut sind die 3 Liter Beutel von Ziploc mit Verschluss) die Koteletts und die Lake geben. Den Beutel verschliessen und im Kühlschrank ca. 4 – 5 Tage, je nach dicke der Koteletts, pökeln. Danach herausnehmen, mit Küchenkrepp trocken tupfen und in leicht gesalzenem Wasser 30 Minuten kochen.

Serviert werden die herrlichen Rippchen mit Sauerkraut und Kartoffelpüree.

Guten Appetit aus Frankfurt.

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Das “Nürnberger Hofgässchen” wurde wieder geöffnet

Nürnberger Hofgässchen

Von den umfangreichen Anlagen des Nürnberger Hofs sind heute nur noch die beiden Tordurchfahrten zum inneren Hof erhalten. Die beschriebene südliche Durchfahrt Gertheners befindet sich am Haus Braubachstraße 31, auch vom Römerberg her zu erreichen (rechts neben dem Steinernen Haus). Auf der anderen Seite der Braubachstraße (Im Hof des Hauses Nr. 28) hat sich die nördliche Zufahrt zum Innenhof erhalten, ein barockes Tor aus der Zeit um 1720.

“Ich freue mich, dass nun auch der letzte Bauzaun im Umfeld der Altstadt beseitigt ist”, sagt Bau- und Immobilien-Dezernent Jan Schneider (CDU). “Aus der Braubachstraße kommende Fußgänger haben nun eine weitere Verbindung zu Zielen in der Altstadt wie der Bürgerberatung in der Gasse Hinter dem Lämmchen.”

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Was uns Engel heute noch sagen oder was hat der Erzengel Gabriel der Maria verkündet

Die Reihe der Adventsandachten zum Thema Engel in der evangelischen Diakonissenkirche beginnt am Donnerstag, 5. Dezember um 16 Uhr. (Am Nikolausabend)

Bei dieser ersten musikalischen Andacht in dem Gotteshaus, Cronstettenstrasse 57, soll es um die Verkündung des Engels an Maria gehen.

Im Mittelpunkt der Kurzandacht steht das Bild “Maria Verkündung” von Rembrandt, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 350. Mal jährt, sowie das Lied “Maria durch den Dornwald ging”.

Der Ort der Verkündigung in Nazareth soll das Haus von Maria und Joseph gewesen sein. Dort befindet sich heute die Verkündigungsbasilika. Zentraler Verehrungsort ist eine kleine Grotte, die bereits im Jahr 383 einen Altar enthielt, wie es die spanische Pilgerin  Egeria bezeugte. Der Grotte vorgebaut war ein kleines Haus, das während der Belagerung von Akkon (1291) und vor der anschließenden endgültigen Vertreibung der Kreuzfahrer aus dem Heiligen Land abgebaut wurde und nach Loreto gelangt sein soll, wo es 1294 wieder aufgebaut und zum Ziel der Loretowallfahrt wurde.

Maria der Verkündigung von Rembrandt van Rijn
(1606 bis 1669)

Die Verkündigung des Herrn wird im Lukasevangelium erzählt.

„Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben. Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich. Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.“
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    Ma -- ri -- a durch ein Dorn -- wald ging,
    Ky -- rie e -- lei -- son.
    Ma -- ri -- a durch ein Dorn -- wald ging,
    der hat in
    sieben Jahr kein
    Laub ge -- tra -- gen.
    Je -- sus und Ma -- ri -- a.
  }
>>

 

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